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Einführung in die Bernina B 990: Den „Respektfaktor“ runterfahren
Die Bernina B 990 ist nicht einfach „eine Nähmaschine“ – sie ist eine leistungsstarke Näh- und Stick-Workstation. Genau deshalb gilt in der Praxis: Eine bessere Maschine kaschiert keine Technikfehler – sie macht sie sichtbarer.
Das Video zeigt die Funktionen, die genau diese typischen „Warum ist das jetzt passiert?“-Momente reduzieren sollen: sauberes Rahmen-Handling, das Skalieren von Stichen (inkl. der Konsequenzen für Stabilisierung) und ein Sicherheits-Check vor dem Start.

In diesem Guide gehen wir bewusst über die reine Feature-Liste hinaus. Du bekommst die haptische Realität beim Arbeiten mit dem Giant Hoop, die Logik hinter dem Skalieren bis 500% (und warum das dein Stickvlies an Grenzen bringt) sowie die Sicherheitsroutine rund um die Stitchout Summary.
Wenn du – wie auch in den Kommentaren angedeutet – von einem älteren Modell (z. B. 880+) auf die 990 umsteigst, ist der größte Unterschied nicht nur „größer“ oder „schneller“, sondern der Workflow: weniger Suchen in Menüs, mehr reproduzierbare Entscheidungen direkt vor dem Stickstart.
Für wen dieser Workflow gedacht ist
- Ambitionierte Fortgeschrittene: Einfädeln sitzt, aber du willst teure Kleidung nicht durch Rahmenspuren oder schiefe Platzierung ruinieren.
- Boutique/kleine Produktion: Du wechselst von „Hobby“ zu „Aufträge abarbeiten“ – Wiederholbarkeit schlägt Spontanität. Ein verdorbenes Sweatshirt frisst schnell den Gewinn mehrerer Teile.
- Technik-orientierte Sticker:innen: Du willst Parameter verstehen, um wie ein Profi zu prüfen und zu korrigieren.
Der 16,1" Giant Hoop: Neuer Standard – aber mit Tücken bei der Spannung
Im Video wird der „Giant Hoop“ vorgestellt – ein sehr großer Stickrahmen mit einem Stickfeld von 16,1\" x 12\" (410 x 305 mm). Beeindruckend, ja – aber in der Praxis kommt damit eine Kernherausforderung: Spannungs-Physik. Je größer die Fläche, desto schwieriger wird es, überall gleichmäßig „trommelfest“ zu spannen, ohne den Fadenlauf bzw. die Gewebestruktur zu verziehen.

Schritt für Schritt: Den Ratschen-Mechanismus wirklich sicher nutzen
Die B 990 nutzt statt einer klassischen Schraube einen ergonomischen Ratschen-Drehknopf. Das ist mechanisch komfortabel – aber er verlangt eine klare Abfolge.
- Spannung lösen: Ratschenknopf gegen den Uhrzeigersinn drehen. Du solltest spüren, wie der Außenring minimal „aufgeht“.
- Positionieren: Projekt auflegen/ausrichten. Wichtig: Der Innenring sollte dabei plan auf der Arbeitsfläche liegen (nicht verkantet).
- Verriegeln: Knopf zurückdrehen und straffen.
- Sinnes-Check (Hören & Fühlen): Nicht bei „fühlt sich fest an“ stoppen. Weiterdrehen, bis du das Einrasten/„Klicken“ hörst bzw. fühlst. Das bestätigt, dass die Verriegelung wirklich greift (genau darauf weist die Präsentation hin).

Checkpoints (der „Trommelfell-Test“)
- Haptik: In der Rahmenmitte leicht antippen. Es sollte sich straff anfühlen und „trommeln“. Klingt/fühlt es sich dumpf an, wandert die Passung beim Sticken leichter.
- Optik: Schau am Innenring entlang: Ist der Fadenlauf sichtbar verzogen (Wellen/„Smile“)? Dann hast du beim Verriegeln zu stark gezogen oder schief gespannt → lösen und neu einspannen.
- Hardware: Innen- und Außenring müssen sauber sitzen – keine Spalte, keine „hochstehenden“ Ecken.
Erwartetes Ergebnis
- Kein Stoffrutschen auch bei hoher Geschwindigkeit.
- Saubere Passung (Konturen treffen Füllflächen).
Profi-Regel: „Flache Unterlage“ ist bei großen Rahmen kein Nice-to-have
Im Video wird erwähnt, dass man idealerweise auf einer flachen Fläche einspannt. In der Praxis ist das bei großen Rahmen entscheidend: „In der Luft“ einspannen ist eine der häufigsten Ursachen für Faltenbildung bei großen Stickrahmen. Das Gewicht des Kleidungsstücks zieht nach unten und erzeugt ungleichmäßige Spannungszonen.
Wenn du dann stickst, entspannt sich der Stoff lokal – das Ergebnis sind Pucker/Falten rund ums Motiv.
Gerade bei voluminösen Teilen (z. B. Sweatshirts, Hoodies) hilft eine stabile Tischkante oder – in professionelleren Setups – eine Einspannstation, damit die Stickfläche plan bleibt und der Rest des Kleidungsstücks nicht in die „Bisszone“ des Rahmens gerät.
Praxis-Diagnose: Wann dein Werkzeug (nicht dein Können) der Engpass ist
Der Ratschenrahmen ist für viele Webwaren sehr gut. In der Kleinproduktion stößt man aber oft an eine „Produktionswand“:
- Trigger (Schmerzpunkt): Dicke Teile lassen sich nur mühsam einspannen; Handgelenk/Daumen ermüden; auf empfindlichen Stoffen entstehen Rahmenabdrücke.
- Kriterium (Entscheidung): Wenn du regelmäßig deutlich über 2 Minuten pro Teil fürs Einspannen brauchst oder du merkst, dass Rahmenabdrücke Ausschuss verursachen, ist das Werkzeug der Flaschenhals.
- Lösung (Upgrade-Pfad):
- Level 1: „Floating“ mit selbstklebendem Vlies/Haftspray (funktioniert, ist aber je nach Material/Workflow unordentlich).
- Level 2: Umstieg auf Magnetrahmen. Viele Profis suchen gezielt nach Magnetrahmen für Stickmaschine, weil Magnetkraft vertikal und gleichmäßig arbeitet – weniger Druckstellen, schnelleres Handling.
Warnhinweis: Magnetrahmen sind starke Werkzeuge mit Quetschgefahr. Finger beim Schließen konsequent aus dem Bereich halten.
Innovation: Zierstiche bis 500% skalieren
Die B 990 kann einen 9-mm-Zierstich bis auf 500% skalieren. Damit wird aus einem feinen Nähstich optisch ein großes Stickmotiv. Wichtig für die Praxis: Geometrie lässt sich skalieren – Stabilität nicht automatisch.


Schritt für Schritt: Jumbo-Stiche sauber und kontrolliert einsetzen
- Auf der Näh-Seite im Interface einen Zierstich auswählen (im Video z. B. „Chicago Skyline“).
- Ausgangsgröße bei 100% ansehen.
- Skalierung nutzen: Im Video wird 300% gezeigt; möglich sind bis zu 500%.
- Für Bordüren/Endlosmuster „Multi-Repeat“ nutzen, um Wiederholungen über eine Strecke laufen zu lassen.
Checkpoints
- Dichte-Check: In der Bildschirmansicht hineinzoomen. Wirkt der Stich nach dem Skalieren „luftig“ (lange Spannfäden) statt stabil? Dann steigt das Risiko für Hängenbleiben und unruhige Kanten.
- Unterlage/Struktur: Viele Nähstiche haben nicht die Unterlage eines echten Stickobjekts. Bei großen Skalierungen kann das auf weichen Stoffen schneller zu Verzug führen.
Erwartetes Ergebnis
- Sehr auffällige Bordüren/Statement-Elemente ohne extra Digitalisieren.
- Kreative Effekte direkt aus dem Maschinenmenü.
Praxis-Realität: Push & Pull wird mit der Größe stärker
Wenn du einen Stich auf 300% skalierst, steigt die Belastung auf Stoff und Vlies deutlich. Ein Setup, das bei 100% auf Baumwolle noch sauber läuft, kann bei 300% ohne stärkere Stabilisierung ziehen, verformen und Falten werfen.
Merksätze fürs Skalieren:
- Fadenweg: Längere Stiche sind anfälliger fürs Hängenbleiben.
- Vlies-Anforderung: Mehr Größe = mehr Stabilisierung. Wenn bei 100% Tear Away reicht, brauchst du bei 300%+ oft Cut Away.
Wenn du mit Jumbo-Stichen experimentierst, behandle das Setup so konsequent wie beim Einspannen für Stickmaschine: Material vorab testen, sauber stabilisieren und erst dann aufs „gute“ Teil gehen.
Tour durch die integrierte Design-Bibliothek
Die B 990 hat einen 10-Zoll-Touchscreen mit Ordnerstruktur. Für den modernen Workflow ist das nicht nur „Galerie“, sondern ein echtes Dateisystem direkt an der Maschine.

Navigation in der Asset-Bibliothek
- Formate: Unterstützung von .BQM (Bernina Quiltmatic) – im Video wird erklärt, dass damit Quilt-/Longarm-Formate in die Haushaltsmaschine „mitgenommen“ werden.
- Kategorien: U. a. Lace, Children, Animals, Monograms, Quilting (inkl. Designs von Amanda Murphy).


Schritt für Schritt: Die „Maß-Regel“ (Dimensionen schlagen Bauchgefühl)
Die Präsentation prüft immer wieder die Größe in Millimetern – und genau das ist ein Profi-Habit. Auf einem großen Screen wirkt ein Mini-Design schnell größer, als es real ist.



Checkpoints
- Realitäts-Check: Größe am Screen (z. B. 121 x 79 mm) ablesen und mit Lineal am Kleidungsstück gegenhalten: Passt es wirklich auf Brust/Pocket/Quiltblock?
- Einheiten: Wenn du in Inch denkst, stell die Einheit in den Einstellungen um – Kopfrechnen ist eine typische Ursache für Platzierungsfehler (im Video wird erwähnt, dass man das in der Konfiguration umstellen kann).
Erwartetes Ergebnis
- Keine „zu groß für die Tasche“-Fehler mehr.
- Präzise Platzierung auf Quiltblöcken.
Entscheidungshilfe: Stoff vs. Stickvlies (schnell und praxistauglich)
Die B 990 kann viel – aber nur, wenn du passend stabilisierst. Nutze diese Logik als Startpunkt pro Auftrag:
| Stofftyp | Stabilität | Vlies-Lösung | Warum? |
|---|---|---|---|
| Patchwork-Baumwolle / Denim | Hoch (Webware) | Tear Away (mittel) | Stoff trägt viel selbst, Vlies sorgt für Kante/Schärfe. |
| T-Shirt / Jersey | Niedrig (dehnbar) | Cut Away (Mesh oder schwer) | Dehnung muss „gesperrt“ werden, sonst verzieht die Passung. |
| Frottee / Fleece / Minky | Hochflorig | Tear Away + wasserlöslicher Topper | Topper verhindert Einsinken in den Flor. |
| Performance / Spandex | Sehr niedrig (elastisch) | Fusible Mesh Cut Away | Haftung reduziert „Creeping“, Mesh bleibt tragbar. |
Stitchout Summary: Die „Piloten-Checkliste“ vor dem Start
Die Stitchout Summary ist eine der wichtigsten Sicherheitsfunktionen. Sie ist dein Pre-Flight-Check, bevor du den Startknopf drückst.

Schritt für Schritt: Die Sicherheits-Schleife
- Stitchout Summary öffnen – bevor du startest.
- Nähfuß prüfen: Im Video wird Fuß 26 angezeigt. Stelle sicher, dass er auch wirklich montiert ist.
- Stichplatte prüfen: Auswahl zur 0 mm / 9 mm-Platte kontrollieren. Falsche Kombinationen erhöhen das Risiko für Nadelkontakt/Deflektion.
- Materialstärke setzen: Im Video wird für ein Quilt-Beispiel 4 mm eingestellt. Nicht überspringen. Das beeinflusst die Fußhöhe und reduziert Schleifenbildung/„Flagging“ bei dickeren Lagen.
- Heften (Basting): Für instabile Stoffe die Heftumrandung aktivieren, damit sich das Projekt nicht „wegschiebt“.

Checkpoints
- Abgleich: Bildschirmangaben vs. tatsächlicher Aufbau an der Maschine (Fuß/Platte) müssen übereinstimmen.
- Dicken-Logik: Bei voluminösen Materialien (z. B. Minky oder Quilt-Sandwich) Dicke erhöhen. Wenn der Fuß hörbar aufschlägt oder das Material „schiebt“, ist die Einstellung meist zu niedrig.
Erwartetes Ergebnis
- Weniger Risiko für Nadel-/Plattenkollisionen.
- Ruhigeres Sticken bei dicken Projekten.
Warnhinweis: Wenn Software-Einstellung und tatsächlich montierte Stichplatte nicht zusammenpassen, kann es bei Nadelbewegungen (z. B. Zickzack) zu einem massiven Nadelbruch kommen.
Profi-Mindset: „Job Traveler“ digital denken
In der Industrie läuft oft ein „Job Traveler“ mit – ein Zettel, der alle Einstellungen begleitet. Nutze die Stitchout Summary genauso:
- Wechselst du von T-Shirt auf Rucksack? Stopp. Summary prüfen, Materialstärke anpassen.
- Diese kurze Pause spart im Zweifel teure Reparaturen.
Vorbereitung: Die unsichtbare Arbeit
Gute Stickerei ist zu einem großen Teil Vorbereitung. Bevor du am Screen irgendetwas antippst, muss dein physisches Setup stimmen.
Verbrauchsmaterial & Checks, die man gern vergisst
- Nadeln: #75/11 ist Standard, #90/14 für Canvas/Denim. Regel: Neues Projekt = neue Nadel.
- Temporäres Haftspray: Hilfreich fürs „Floating“ auf Vlies.
- Unterfadenbereich sauber halten: Flusen im Greiferbereich führen schnell zu unruhiger Spannung („Vogelnest“).
- Oberfadenweg prüfen: Oberfaden sauber in die Spannungsscheiben einlegen (mit spürbarem, leichtem Widerstand).
Prep-Checkliste
- Frische Nadel eingesetzt (zum Material passend).
- Unterfadenspule eingesetzt (Fadenende auf ca. 1 cm gekürzt).
- Unterfadenbereich frei von Flusen/Staub.
- Schere und Fadenschneider griffbereit.
- Stickvlies rundum ca. 2 Inch größer als der Rahmen zugeschnitten.
Setup: Die „Fehler-Festschreib-Zone“
Im Setup werden die meisten Fehler „eingebaut“. Wenn das Einspannen nicht stimmt, kann die B 990 das später nicht retten.
Einspannen: Den Giant Hoop kontrollieren
Beim 16,1\"-Rahmen ist Stabilisierung der Schlüssel.
- Mechanische Unterstützung: Rahmen beim Einspannen auf den Tisch legen – nicht auf dem Schoß.
- Magnetkraft für Tempo: Wenn dir der Ratschenmechanismus bei dicken Teilen zu langsam oder zu anstrengend ist, lohnt sich ein Blick auf Magnetrahmen für bernina. Das kann das Handling bei Nahtkreuzungen deutlich vereinfachen, weil du nicht „nachziehen“ musst wie bei Schraub-/Ratschenrahmen.
Screen-Setup: Virtuell prüfen, bevor es real schiefgeht
Nutze den Touchscreen, um das Motiv zu schieben und auszurichten.
- Sicherheits-Check: Motiv nicht in den Rand-/Grenzbereich des Rahmens ziehen.
Setup-Checkliste
- Design gewählt und Maße geprüft (passt es wirklich?).
- Stoff „trommelfest“ eingespannt (Tap-Test).
- Überschüssiger Stoff gesichert (wegklipsen/wegfalten).
- Stitchout Summary: Fuß, Platte, Materialstärke bestätigt.
Betrieb: Ausführen & überwachen
Wenn Prep und Setup stimmen, wird der Betrieb ruhig und effizient.
On-Screen-Bearbeitung
Im Video wird gezeigt, dass du per Pinch-to-Zoom und Zwei-Finger-Geste direkt am Motiv drehen kannst.

- Warum das zählt: Du musst nicht erst Menüs suchen, sondern kannst die Ausrichtung schnell visuell korrigieren – besonders hilfreich, wenn ein Kleidungsstück minimal schief eingespannt ist.
Produktions-Engpass: Wenn Einfädeln & Einspannen länger dauern als das Sticken
Für Einzelstücke ist die B 990 komfortabel. Bei Serien merkst du schnell: Farbwechsel und Einspannen kosten oft mehr Zeit als die reine Stickzeit.
- Symptom: Du verbringst mehr Zeit mit Umrüsten als mit Stichen.
- Lösung Level 1: Arbeitsplatz mit einer Einspannstation für Stickrahmen strukturieren.
- Lösung Level 2: Wenn Farbwechsel deine Kalkulation sprengen, ist das der Punkt, an dem Mehrnadelstickmaschinen (15 Farben gleichzeitig) im Produktionsalltag Sinn ergeben können.
Betriebs-Checkliste
- Erste 100 Stiche: Beobachten – hier entstehen die meisten Vogelnester.
- Geräusch-Check: Rhythmisches Laufen ist gut. Ein harter „Klack/Bang“ = sofort stoppen.
- Fadenlauf: Spule muss gleichmäßig ablaufen, ohne Ruckeln.
Troubleshooting: Quick-Fix-Matrix
Wenn etwas schiefgeht, hilft eine klare Diagnose-Logik statt „Rumprobieren“.
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Quick Fix (günstig) | Vorbeugung |
|---|---|---|---|
| Schlaufen oben | Oberfadenspannung zu locker oder nicht korrekt eingefädelt. | Oberfaden neu einfädeln. Sauber in die Spannungsscheiben einlegen. | Mit angehobenem Nähfuß einfädeln. |
| Weißer Unterfaden oben sichtbar | Unterfadenspannung zu locker oder Oberfaden zu stramm. | Unterfadenbereich reinigen. Flusen unter der Feder entfernen. | Alle paar Spulenwechsel reinigen. |
| Falten/Puckering | Zu locker eingespannt („in der Luft“) oder falsches Vlies. | Auf dem Tisch neu einspannen. Auf Cut Away wechseln. | Gleichmäßige Spannung, ggf. Magnetrahmen für bernina für konstanteren Druck. |
| Nadelbruch | Nadel verbogen, falsche Platte, dicke Nahtstelle. | Stitchout Summary prüfen. Nadel wechseln. | Bei ungewöhnlichen Geräuschen sofort stoppen. |
| Rahmenabdrücke | Ratsche zu aggressiv angezogen. | Dämpfen/ausbügeln (materialabhängig). | Umstieg auf Snap Hoop Magnetrahmen für bernina oder Magnetrahmen, um Druckstellen zu reduzieren. |
Hinweis zu Magnetrahmen
Wenn du zur Reduktion von Einspann-Ermüdung auf Systeme wie snap hoop für bernina oder umfangreichere Magnetlösungen umsteigen willst:
Warnhinweis: Magnet-Sicherheit. Große Stickmagnete sind sehr stark.
1. Nicht in die Nähe von Herzschrittmachern bringen.
2. Abstand zu Kreditkarten/Handy-Displays halten.
3. Magnete seitlich auseinander schieben, nicht „aufhebeln“.
Ergebnis: Der Weg zur Routine
Wenn du diesen Workflow konsequent umsetzt, holst du das Potenzial der Bernina B 990 deutlich sicherer und reproduzierbarer ab:
- Sicherheit beim Einspannen: Du beherrschst den 16,1\" Giant Hoop ohne Faltenstress – durch Einspannen auf flacher Unterlage und klare Checkpoints.
- Kreativer Spielraum: Du nutzt die 500%-Skalierung kontrolliert, weil du Stabilisierung und Dichte im Blick behältst.
- Maschinenschutz: Du integrierst die Stitchout Summary als festen Schritt und reduzierst das Risiko teurer Kollisionen.
- Effizienz: Du erkennst, wann manuelle Prozesse bremsen – und dass Lösungen wie snap hoop für bernina oder Magnetrahmen reale Produktionsengpässe entschärfen können.
Stickerei ist immer Kunst und Technik. Die B 990 liefert die Technik – du lieferst die saubere Prozesskontrolle.
