Logo-Aufbau in BES Lettering Software: Sauberes Rundabzeichen mit Kreistext, das sich wirklich sticken (und später erneut bearbeiten) lässt

· EmbroideryHoop
Diese praxisnahe Anleitung zeigt, wie du in Pacesetter BES Lettering Software ein einfaches Business-Logo aufbaust: mit einem integrierten Accent-Design, präziser Größenänderung über Absolute-Werte, Kreistext mit getrennten Feldern für oben/unten, schneller Farbzuteilung und einem „eng“ anliegenden Textkreis über den orangefarbenen Griff – und anschließendem Speichern sowohl als editierbare BRF-Masterdatei als auch als maschinenlesbares Stickformat. Zusätzlich bekommst du produktionsorientierte Checks, damit typische Logo-Probleme wie zu kleine Schrift, schlechte Stickbarkeit oder der Klassiker „später nicht mehr editierbar“ gar nicht erst entstehen.
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Inhaltsverzeichnis

Wenn du schon einmal Stunden damit verbracht hast, ein Logo am Bildschirm zu perfektionieren – und dann beim Sticken ein verzogenes, kaum lesbares Ergebnis bekommen hast –, kennst du die „Bildschirm-Lüge“. Am Monitor gehorchen Pixel; in der Realität sind Faden, Material und Fadenspannung die Physik, die nicht verhandelt.

Ein rundes Badge-Logo (Kreistext um ein Motiv) ist ein Klassiker für lokale Betriebe, Vereins- und Teamwear – und gleichzeitig eine der ersten großen Hürden in der Maschinenstickerei: Text sitzt nicht sauber, der Kreis wird oval, oder die Stiche versinken im Material.

Diese Anleitung ist deshalb nicht nur „welcher Button wo“. Es geht darum, digitale Absicht in ein physisch sauberes Stickergebnis zu übersetzen. Wir bauen ein florales Badge in Pacesetter BES Lettering Software – und denken dabei wie in der Produktion: so, dass du beim Drücken von „Start“ mit Kontrolle arbeitest, nicht mit Hoffnung.

Video intro title card showing 'Creating a business logo in BES lettering software'.
Introduction

Die „Bildschirm-Lüge“: Erwartungen und Physik richtig einordnen

Bevor wir die Software anfassen, ein Reset: Viele Einsteiger behandeln Sticksoftware wie ein Grafikprogramm (z. B. Photoshop). Das führt fast zwangsläufig zu Frust – es sind zwei völlig unterschiedliche Welten.

Grafikdesign füllt Flächen mit Farbe/Pixeln. Digitalisieren/Lettering erzeugt Stiche, die Material verziehen können (Zug, Knoten, Reibung).

Pacesetter BES ist ein starkes Einstiegs-Tool für Schrift und einfache Komposition. Es ist sehr gut darin, vor-digitalisierte Elemente (integrierte Designs) mit Schrift zu kombinieren. Es ist aber keine vollwertige manuelle Digitalisier-Suite, in der du jede Unterlage und jede Stichführung frei konstruierst. Unsere Strategie lautet daher: „Für Stabilität designen.“ Wir nutzen die Stärken der Software – saubere Geometrie, zuverlässige Standard-Assets und Fonts – um ein Logo zu bauen, das sich in der Praxis gut sticken lässt.

Goldene Regel: Der erste Sticklauf ist ein Prototyp, nie das finale Produkt.

Blank workspace interface of BES Lettering Software.
Software initialization

Phase 1: Strategische Vorbereitung (die „unsichtbare“ Arbeit)

Amateure designen sofort. Profis klären zuerst den Auftrag. Bevor du eine neue Datei anlegst, musst du die physischen Rahmenbedingungen definieren. Ein Logo, das auf einer Jeansjacke (stabil) gut läuft, kann auf einem Performance-Polo (dehnbar) ohne Anpassung scheitern.

Die „JPG-Import“-Falle

Eine häufige Praxisfrage lautet: „Kann ich einfach ein JPG importieren und sticken?“ Kurz: technisch oft ja – praktisch meist nein. Aus Erfahrung: Auto-Digitalisieren aus Rasterbildern (JPG/PNG) endet häufig in „kugelsicherer“ Überdichte: steif, unruhig, mit unnötigen Fadenbrüchen. Für ein Business-Logo sind saubere Schrift und klare Konturen Pflicht. Der Workflow unten (integrierte Accents + native Fonts) sorgt für saubere Stichpfade und reduziert typische Probleme deutlich.

Pre-Design-Checkliste

  • Erfolgskriterium: Du kannst alle fünf Punkte mit „Ja“ beantworten.
  • Material definiert: Ist es eine Kappe (Sequenzierung/Center-Out wichtig) oder ein flacher Artikel?
  • Größenlimit: Liegt das Design unter 4 inches? (Größer = andere Stabilisierung).
  • Font-Sicherheit: Ist die Schrift klar getrennt? (Keine ultradünnen Serifen unter 0,5").
  • Verbrauchsmaterial: Passende Nadel vorhanden? (Jersey/Ballpoint für Maschenware, Sharp/Universal für Gewebe).
  • Rechtliches: Stickst du eine geschützte Figur/Marke? (Wenn ja: stoppen – das Risiko lohnt den Auftrag nicht).
Dropdown menu opening from the 'Add Design' button.
Selecting tool

Phase 2: Der digitale Aufbau (Schritt für Schritt mit Logik)

Schritt 1: Native Assets nutzen (Accent #12)

Wir starten mit einer bekannten Größe. Ein integriertes Accent-Design ist in der Regel bereits so digitalisiert, dass Dichte/Unterlage grundsätzlich passen.

  1. Zum Tab Home gehen und Add Design anklicken.
  2. Im Dropdown Add Accent Design wählen.
  3. Im Properties-Bereich (meist rechts) die Accent-Bibliothek öffnen.
  4. Design Number 12 (florales Motiv) auswählen.
  5. Einmal links klicken auf das Raster/Arbeitsfeld, um es zu platzieren.
Choosing Design #12 from the accent list on the right.
Design selection

Warum das wichtig ist: Gerade am Anfang zerstören „mysteriöse Fehler“ das Vertrauen. Mit einem nativen Design kannst du Probleme besser eingrenzen: Wenn die Maschine zickt, liegt es eher an Einspannen/Fadenspannung/Einfädeln – nicht am Designfile. Du isolierst Variablen.

Flower design placed in center of workspace.
Design placement

Schritt 2: Das „Absolute“-Sizing-Protokoll

In der Maschinenstickerei ist Präzision gleich Sicherheit. Per Ziehen am Eckpunkt „nach Gefühl“ zu skalieren ist riskant – du triffst schnell 3,1" statt 3,0" oder verziehst unbemerkt.

  1. Das florale Objekt auswählen.
  2. Zum Tab Arrange wechseln und Center klicken (damit sitzt das Design sauber auf der Koordinate).
  3. Im Properties-Fenster den Bereich Transform suchen.
  4. Absolute aktivieren.
  5. Bei Height den Wert 1.97 eingeben und Apply klicken.
Clicking the 'Arrange' tab and 'Center' button.
Alignment
Typing '1.97' into the Height property under Transform.
Resizing

Profi-Hinweis (aus dem gezeigten Workflow): Die Höhe wird bewusst als fixer Wert eingegeben (1.97 inches). Das ist der Unterschied zwischen „ungefähr“ und „reproduzierbar“. Wenn ein Kunde in sechs Monaten „genau das gleiche Logo“ will, hast du die Daten – statt „ich habe damals am Griff gezogen“.

Schritt 3: Kreistext sauber aufbauen

Kreistext ist der Punkt, an dem Materialverzug sichtbar wird: Die Maschine fährt Kurven, das Material steht unter mehrdimensionaler Belastung. Umso wichtiger ist eine saubere Anlage in der Software.

  1. Zurück ins Home-Menü.
  2. Das Circle-Textwerkzeug wählen.
  3. Font Hortons auswählen.
  4. Kritischer Schritt: Im Eigenschaftenbereich gibt es zwei getrennte Eingabefelder.
    • Upper Text: „Shaffer“ eingeben
    • Lower Text: „Floral Shop“ eingeben
Selecting the 'Circle' text path option.
Tool selection
Selecting 'Hortons' from the font dropdown list.
Font selection
Typing 'Shaffer' into the Upper Text field.
Text entry
Typing 'Floral Shop' into Lower Text field; text appears around flower.
Text entry

Fehlersuche: Wenn der untere Text verschwindet oder „komisch“ wirkt, ist häufig alles in Upper Text gelandet. BES muss wissen, was oben auf dem Bogen liegt und was unten.

Schritt 4: Die 0,50"-Lesbarkeits-Schwelle

Die Texthöhe entscheidet über Lesbarkeit.

  1. In den Text-Eigenschaften Height finden.
  2. 0.5 (inches) eingeben und Apply klicken.
Changing Font Height property to 0.5.
Text formatting

Physik hinter kleiner Schrift: Wenn Buchstaben zu klein werden, ist das Verhältnis aus Nadelloch, Fadenstärke und Stichlänge ungünstig – Formen „laufen zu“.

  • Praxis-Sweet-Spot: 0,50" ist ein sehr gutmütiger Startwert für Einsteiger.
  • Wichtiger Hinweis: Werte und Empfehlungen zu extrem kleiner Schrift (z. B. spezielle Garn-/Nadelstärken oder konkrete SPM-Zahlen) hängen stark von Maschine, Garn und Material ab. Wenn du deutlich kleiner als 0,50" gehst, plane unbedingt einen Prototypen-Sticklauf ein und ändere jeweils nur eine Variable.

Schritt 5: Visuelle Organisation (Farben zuweisen)

Die Maschine „sieht“ keine Farben – sie arbeitet mit Farbwechsel-/Color-Stop-Kommandos. Farben in der Software sind daher auch Workflow-Organisation.

  1. Das Fadenspulen-Icon anklicken.
  2. In der Suche "Blue" eingeben (oder eine konkrete Nummer/Bezeichnung, sofern vorhanden).
  3. Auf den Text anwenden.
Color search dialog box typing 'Blue'.
Color selection

Schritt 6: Den Textkreis mit dem „orangen Griff“ anpassen

Jetzt wird das Layout „geschlossen“. Ein Logo, das als Einheit wirkt, verhält sich auf dem Material meist ruhiger. Zu große Abstände können Zwischenbereiche zum Wellen/Puckern bringen.

  1. Das Textobjekt auswählen.
  2. Den orangefarbenen Diamant-/Tab-Griff am Textkreis suchen.
  3. Vorsichtig nach innen ziehen, bis der Text sauber um das Blumenmotiv sitzt.
Full view of the finished logo with blue text and pink flower.
Result verification

Praxis-Check: Ziel ist „snug“ – optisch zusammengehörig, aber ohne Kollision. Lass einen sichtbaren Abstand zwischen Motiv und Schrift, damit keine unruhige Überdeckung entsteht.

Schritt 7: Das „zweimal speichern“-Protokoll (Rettungsleine)

Das ist professionelle Pflicht.

  1. Erstes Speichern: als BRF (Pacesetter Outline). Das ist deine Masterdatei – Text bleibt als editierbares Objekt erhalten.
  2. Zweites Speichern: als Maschinenformat (z. B. .PES oder ein anderes Format zum Sticken).
Dragging the orange control point to tighten text circle.
Refining layout

Die Falle: Wenn du nur als .PES speicherst, wird Schrift in reine Stichdaten (XY) umgewandelt. Später kannst du dann nicht einfach ein Zeichen korrigieren – du musst Stiche löschen und neu aufbauen. BRF immer behalten.


Phase 3: Übersetzung in die Realität (Hardware & Setup)

Du hast ein sauberes File. Jetzt kommen die drei Variablen, die in der Praxis entscheiden: Material, Stickvlies, Stickrahmen.

Entscheidungslogik: Das „goldene Dreieck“

Nutze diese Grundlogik, um die häufigsten Verzug-/Pucker-Probleme zu vermeiden.

Wenn du stickst auf... Dein Stickvlies MUSS sein... Deine Nadel sollte sein...
Polo / T-Shirt (Maschenware/Stretch) Cutaway (in diesem Workflow ohne Ausnahme) 75/11 Ballpoint
Webware / Denim / Twill (stabil) Tearaway (möglich) oder Cutaway 75/11 Sharp oder Universal
Handtuch / Fleece (strukturreich) Cutaway + wasserlösliches Topper 75/11 Ballpoint

Warum Cutaway bei Maschenware? Tearaway reißt – und wenn es hinter der Stickerei nachgibt, fehlt der dauerhafte Halt. Das Shirt arbeitet, die Stiche nicht: Ergebnis sind Verzug und „ausgeleierte“ Logos nach dem Waschen. Cutaway ist die dauerhafte Basis.

Das „versteckte Verbrauchsmaterial“: wasserlösliches Topper

Wenn du dieses Badge auf einem strukturierten Polo stickst, kann selbst 0,5"-Schrift in die Struktur einsinken.

  • Lösung: Eine dünne Lage wasserlösliches Topper (z. B. Solvy) oben auflegen, sticken, danach abreißen/auswaschen.

Produktionsrealität: Einspannen als Engpass

In Software-Tutorials wirkt Einspannen trivial. In der Praxis ist es oft der Flaschenhals.

  • Problem: Klassische Kunststoffrahmen erfordern Kraft. Der Innenrahmen wird in den Außenrahmen gedrückt – dabei verzieht man Material, erzeugt Rahmenabdrücke oder muss die Schraube ständig nachjustieren.
  • Symptom: Handgelenke melden sich nach wenigen Teilen oder du siehst einen glänzenden „Ring“ auf dunklen Polos.
  • Upgrade-Logik für Werkzeuge:
    • Level 1 (Hobby): „Floating“/Auflegen (Vlies einspannen, Material fixieren) zur Reduktion von Rahmenabdrücken.
    • Level 2 (Prosumer): Wenn du eine brother Stickmaschine oder eine ähnliche Einnadelmaschine nutzt, kann ein Upgrade auf SEWTECH Magnetic Hoops den Workflow deutlich entspannen: Magnetkraft statt „Ring zusammenpressen“ – weniger Druckstellen, weniger Kraftaufwand.
    • Level 3 (Produktion): Bei Wiederholaufträgen (z. B. 20+ Logos) zählt Platzierungs-Konstanz. Eine Einspannstation für Stickrahmen sorgt dafür, dass das Logo jedes Mal an der gleichen Position landet.

Warnung: Sicherheit bei Magnetkraft
Wenn du einen Magnetrahmen nutzt, respektiere die Physik – das sind starke Industriemagnete.
* Quetschgefahr: Sie schnappen mit Kraft zusammen. Zum Trennen seitlich wegschieben, nicht „aufhebeln“.
* Medizinische Sicherheit: Mindestens 6–12 inches Abstand zu Herzschrittmachern oder Insulinpumpen halten.


Phase 4: Pre-Flight & Ausführung

Bevor du den grünen Knopf drückst, mach diesen Pre-Flight-Check.

Setup-Checkliste („Rette-dein-Shirt“-Protokoll)

  • Unterfaden-Check: Spulenkapsel öffnen – ist genug Unterfaden drauf? Bei feiner Schrift ist ein leerer Unterfaden mitten im Lauf besonders ärgerlich.
  • Einfädelweg: Oberfaden nahe der Nadel ziehen. Tast-Check: gleichmäßiger Widerstand. Wenn es fast ohne Widerstand läuft, sitzt der Faden oft nicht in den Spannungsscheiben. Neu einfädeln – Nähfuß dabei oben.
  • Nadel-Check: Mit dem Fingernagel über die Spitze – hakt/kratzt es, Nadel tauschen. Eine beschädigte Nadel franst Faden aus.
  • Rahmenspannung: Auf die eingespannte Fläche klopfen. Tast-Check: eher ein dumpfes „Plopp“ als ein hoher Trommelton. Zu stramm dehnt Material, zu locker begünstigt Fadennester.

Ausführung: Geschwindigkeit bewusst wählen

Viele Maschinen können sehr schnell sticken. Für Kreistext und Details ist „Vollgas“ selten die beste Idee.

  • Warum: Mehr Geschwindigkeit = mehr Vibration = weniger Präzision.
  • Praxisansatz: Starte konservativ, beobachte die ersten Minuten und passe dann an – besonders bei Kurven und enger Schrift.

Warnung: Mechanische Sicherheit
Während die Maschine stickt, Hände aus dem Bewegungsbereich des Arms/Schlittens halten. Die Bewegungen sind schnell und unvorhersehbar.

Troubleshooting: Wenn es trotz Plan hakt

Auch mit sauberer Software-Vorbereitung kann es Probleme geben. Arbeite nach „günstig → teuer“.

Symptom Wahrscheinliche Ursache (in dieser Reihenfolge prüfen) Lösung
Fadennest (Fadenknäuel unter dem Stoff) 1. Oberfaden-Einfädelung <br> 2. Spannung <br> 3. Nadel beschädigt 1. Oberfaden neu einfädeln (Nähfuß oben). <br> 2. Spulenbereich reinigen (Flusen). <br> 3. Nadel ersetzen.
Schrift versinkt / wird „unsichtbar“ 1. Materialstruktur <br> 2. Dichte 1. Wasserlösliches Topper nutzen. <br> 2. Dichte anpassen (fortgeschritten).
Kreis wirkt wackelig/oval 1. Einspannen <br> 2. Stickvlies 1. Material nicht „in den Rahmen ziehen“ (nicht gedehnt einspannen). <br> 2. Auf Cutaway wechseln.
Rahmenabdrücke (glänzender Ring) 1. Zu hoher Rahmendruck 1. Dämpfen (nicht direkt heiß aufbügeln). <br> 2. Upgrade auf Stickrahmen für Stickmaschine mit Magnetkraft erwägen.

Fazit: Vom File zum sauberen Ergebnis

Der Unterschied zwischen „Hobby“ und „Profi“ ist selten nur die Software – sondern der Umgang mit Variablen. Du hast jetzt ein File, das reproduzierbar skaliert ist (Absolute), sauber sitzt (oranger Griff) und mit 0,5" gut lesbar angelegt ist. Und du hast eine BRF-Masterdatei für spätere Korrekturen.

Wenn du echte Aufträge annimmst, wird der Software-Teil schnell Routine – und der physische Teil (Einspannen, Platzierung, Konstanz) wird zur eigentlichen Herausforderung. Dann sind Tools wie die hoopmaster Einspannstation oder Mehrnadelmaschinen weniger „Gadget“, sondern Investitionen in Durchsatz und Nerven.

Für heute gilt: Datei laden, Unterfaden prüfen, Hände weg vom Bewegungsbereich – und dann sauber sticken.

FAQ

  • Q: How do I prevent birdnesting (thread blob under fabric) on a Brother embroidery machine when stitching circular text from a Pacesetter BES file?
    A: Re-thread the top thread with the presser foot UP first—birdnesting is most often a top-thread path/tension issue, not a file issue.
    • Re-thread: Lift the presser foot fully, re-thread the entire top path, then pull the thread near the needle to feel consistent “flossing-teeth” resistance.
    • Clean: Open the bobbin area and remove lint from the bobbin case area.
    • Replace: Install a fresh needle if the current needle feels rough or has a burr.
    • Success check: The underside stitches look controlled (not a loose thread wad) and the machine runs several hundred stitches without forming a nest.
    • If it still fails: Stop and re-check top threading again before changing any design settings.
  • Q: What is the correct hoop tension standard to avoid puckering and distortion when stitching a circular badge logo on knit polo fabric using a SEWTECH multi-needle embroidery machine?
    A: Hoop the fabric firm-but-not-stretched and use cutaway stabilizer on knits—do not “drum-tight” stretch the polo in the hoop.
    • Choose: Use cutaway stabilizer for polo/T-shirt knits (no exceptions in this workflow).
    • Hoop: Tighten only until the fabric is flat and supported, not elongated in any direction.
    • Tap-test: Tap the hooped area and aim for a dull “thump,” not a high-pitched drum sound.
    • Success check: The stitched circle stays round (not oval) and the fabric around the design stays flat without ripples.
    • If it still fails: Switch stabilizer to cutaway (if not already) and re-hoop without stretching the knit.
  • Q: Which stabilizer and needle combination should be used for a towel or fleece to keep 0.5-inch lettering crisp when stitching a Pacesetter BES circular text badge?
    A: Use cutaway stabilizer plus water-soluble topping, and stitch with a 75/11 ballpoint needle for deep-texture fabrics.
    • Stabilize: Hoop with cutaway backing to keep the design supported after washing and use.
    • Top: Add a layer of water-soluble topping on top of the towel/fleece before stitching to prevent letters from sinking.
    • Needle: Install a 75/11 ballpoint needle to reduce fabric damage and improve stitch formation on plush materials.
    • Success check: The 0.5" letters sit on top of the texture and remain readable without “sinking” into loops.
    • If it still fails: Add topping (if missing) and confirm the lettering is not reduced below the stated size threshold.
  • Q: Why does the lower circular text disappear or look jumbled in Pacesetter BES Lettering Software when creating a badge logo with upper and lower arcs?
    A: Enter the top and bottom wording into the correct two fields—Pacesetter BES uses separate “Upper Text” and “Lower Text” inputs.
    • Type: Put the top-arc wording in the “Upper Text” field and the bottom-arc wording in the “Lower Text” field (do not combine them).
    • Re-check: Confirm both fields show the intended words before sizing or spacing.
    • Apply: Set the text height after the fields are correct so the preview reflects the real layout.
    • Success check: The preview shows a clean top arc and a clean bottom arc, with both strings readable and not overlapping.
    • If it still fails: Delete and re-create the circular text object, then re-enter Upper and Lower text separately.
  • Q: What embroidery speed should a SEWTECH multi-needle embroidery machine run for circular text and detailed accent designs to reduce thread nests and distortion?
    A: Cap speed at 600–700 SPM as a safe starting point for circular text and detail—high speed increases vibration and error risk.
    • Reduce: Lower the machine speed before starting the stitch-out (especially for curved text and tight spacing).
    • Prototype: Treat the first stitch-out as a prototype and adjust only one variable at a time.
    • Observe: Watch the first minute of stitching for stability before walking away.
    • Success check: The machine stitches smoothly with fewer breaks and the circle/text alignment stays consistent without wobble.
    • If it still fails: Re-check hooping and stabilizer choice before increasing speed again.
  • Q: What is the safest way to use a magnetic embroidery hoop to avoid pinch injuries and medical device interference during hooping?
    A: Slide magnetic hoop parts apart and keep magnets 6–12 inches away from pacemakers or insulin pumps—do not pry magnets apart.
    • Handle: Slide magnets laterally to separate them; never let magnets “snap” together near fingers.
    • Position: Keep hands clear of the pinch zone when placing magnets onto fabric.
    • Protect: Maintain at least 6–12 inches distance from pacemakers or insulin pumps.
    • Success check: Magnets engage without pinching skin, and hooping is quick without forcing rings or leaving pressure marks.
    • If it still fails: Pause and reposition the magnets with a controlled slide—rushing is what causes pinches.
  • Q: How should embroiderers solve hoop burn and wrist strain from traditional plastic hoops on a Brother embroidery machine, and when is a SEWTECH Magnetic Hoop upgrade justified?
    A: Start with low-cost hooping technique fixes, then move to magnetic hoops if hoop burn and hand fatigue persist—tooling should reduce force, not increase it.
    • Level 1 (Technique): Use flotation methods (hoop stabilizer and adhere fabric) to reduce hoop pressure and prevent shiny rings.
    • Level 2 (Tool): Switch to a magnetic hoop to eliminate forcing inner/outer rings together and reduce wrist strain.
    • Level 3 (Consistency): For repeat placement needs, use a hooping station to land designs consistently order after order.
    • Success check: The fabric shows no shiny ring after stitching and hooping feels “easy” without repeated clamp adjustments.
    • If it still fails: Steam the fabric (do not iron directly) and reassess hooping pressure and handling technique.