Brother Aveneer EV1 Picture Play: JPEG in Stickerei verwandeln (ohne Wellen, ohne Rätselraten)

· EmbroideryHoop
Diese praxisnahe Anleitung zeigt, wie du mit Picture Play auf der Brother Aveneer EV1 ein JPEG/PNG per USB importierst, den Hintergrund entfernst, einen KI-Kunststil (oder „Original“) auswählst, das Motiv per „Fit to Frame“ an einen 10x10-Rahmen anpasst und den Stickout sogar über eine benutzerdefinierte Farbpalette aus einem zweiten Bild umfärbst. Außerdem lernst du die Vorbereitung, die Wellenbildung (Puckering) verhindert, warum ein Magnetrahmen deine Ergebnisse deutlich stabiler macht und welche Kontrollpunkte den Stickout sauber und reproduzierbar halten.
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Inhaltsverzeichnis

Picture Play auf der Brother Aveneer EV1 ist so eine Funktion, die sich beim ersten Mal wie „Magie“ anfühlt: Foto rein, Motiv freistellen, und die Maschine macht daraus in kurzer Zeit Stickdaten.

Die nüchterne Wahrheit aus der Praxis: Die Software macht die Rechenarbeit – aber du musst weiterhin die Physik beherrschen.

Photo-/Bildstickereien arbeiten mit dichter, mehrdirektionaler Stichlage. Wenn du das wie ein normales Textlogo behandelst, bekommst du schnell steife „Patches“, Wellenbildung oder im schlimmsten Fall ein Fadennest. Das Ergebnis hängt stark von Einspannen, Vlies-Strategie und ein paar Entscheidungen ab, die erfahrene Bediener automatisch treffen.

Kathy Gandy sitting beside the Brother Aveneer EV1 machine.
Introduction

Picture Play Embroidery auf der Brother Aveneer EV1 finden (und beim Info-Screen ruhig bleiben)

Wechsle an der Aveneer EV1 zuerst in den Stickmodus (Embroidery). Unten im Display findest du neben „My Design Center“ das Symbol Picture Play Embroidery. Nach dem Antippen erscheint ein Hinweis-/Info-Screen zur Umwandlung.

Lies ihn – und behalte im Hinterkopf, was da technisch passiert: Die Maschine übersetzt Pixel (Licht/Flächen) in Stiche (Faden auf Stoff). Ziel ist nicht „perfekte Foto-Realistik“ um jeden Preis – das endet oft in einer extrem dichten, steifen Fläche. Ziel ist eine optische Illusion, die dein Material ohne Verzug tragen kann.

Close up of the LCD screen showing the specific 'Picture Play Embroidery' icon.
Menu Selection

Die „unsichtbare“ Vorbereitung, damit Picture Play professionell aussieht

Bevor du auf USB tippst, mach einen kurzen Pre-Flight-Check. Das dauert wenige Minuten und spart dir später viel Zeit beim Auftrennen.

1. Bildauswahl: Kontrast schlägt Detail

Picture Play unterstützt PNG, BMP und JPEG. Für den ersten Versuch nimm kein „schwieriges“ Foto (dunkles Motiv auf dunklem Hintergrund, viel Unruhe).

  • Sichttest: Wenn du die Augen leicht zusammenkneifst – erkennst du die Kontur des Motivs klar? Dann „sieht“ die Maschine es meist auch.
  • Vermeiden: Unruhige Hintergründe (Bäume, Menschenmengen), weil das Freistellen sonst Kantenmüll produziert.

2. Stoff-Physik

Im Demo wird ein canvas-/leinenähnliches Muster verwendet – nicht ohne Grund. Bildstickerei ist „schwer“.

  • Stabiles Gewebe (Canvas/Denim): Bester Einstieg.
  • Instabiler Strick (T-Shirt/Jersey): Braucht konsequente Stabilisierung (Cutaway + Klebeunterstützung).
  • Fühltest: Zieh den Stoff diagonal (im schrägen Fadenlauf). Wenn er deutlich nachgibt, wird er bei Bildstickerei ohne starke Stabilisierung wellen.

3. „Sandwich“-Strategie (Stickvlies)

Auf reines Tear-Away solltest du dich bei dichten Bildmotiven nicht verlassen – die vielen Einstiche perforieren es, bis es nachgibt.

Stickvlies-Entscheidungsbaum

Nutze diese Logik für die Rückseite:

  • Ist der Stoff dehnbar (T-Shirt/Jersey)?
    • JA: Fusible Mesh Cutaway (möglichst keine Bewegung zulassen).
    • NEIN: Nächste Frage.
  • Ist der Stoff strukturiert (Frottee/Samt)?
    • JA: Medium Cutaway + wasserlöslicher Topper (damit Stiche nicht „einsinken“).
    • NEIN: (stabiles Gewebe/Baumwolle): Medium Cutaway oder Heavy Tearaway (nur wenn das Motiv klein ist).

Prep-Checkliste

  • Optik: Bild hat klaren Kontrast und saubere Motivkanten.
  • Haptik: Stoff ist stabil oder ausreichend stabilisiert.
  • Sicherheit: Stickrahmen/Material liegt frei im Bewegungsbereich.
  • Material: Neue Nadel eingesetzt (für Details oft 75/11; bei canvasähnlichen Stoffen eher 90/14).

JPEG/PNG per USB im Picture-Play-Screen importieren

Im Demo wählt die Trainerin die USB-Quelle und tippt das Rosenbild an.

Size adjustment screen showing the rose image and dimension controls.
Resizing Image

Nach dem Laden ist die Größe deine wichtigste Entscheidung.

  • Physik der Skalierung: Starkes Verkleinern kann die Dichte erhöhen, weil Details in weniger Fläche „gequetscht“ werden.
  • Praxisbereich: Wenn möglich, bleib in der Nähe der Ausgangsgröße des Motivs. Unter ca. 3 Zoll verlierst du oft Definition und bekommst schneller Steifigkeit.

„Fit to Frame“ nutzen und den 10x10-Rahmen auswählen

Im Tutorial zeigt das „Fit to Frame“-Menü die 10x10-Rahmenoption.

Fit to Frame menu showing the 10x10 hoop option.
Choosing Hoop Size

Hier liegt eine der häufigsten Fehlerquellen: Einspannen in der Praxis.

Bei großen, dichten Motiven musst du bei einem klassischen Schraubrahmen oft stark anziehen, damit der Stoff nicht „wandert“ (Flagging/Schlagen) – bei tausenden Nadeleinstichen.

  • Schmerzpunkt: Hoher Druck kann Fasern quetschen und Rahmenabdrücke hinterlassen. Außerdem ist das ständige „Festknallen“ ein echter Ermüdungsfaktor.
  • Praxis-Realität: Wenn du den Stoff nicht sauber straff bekommst oder Kundenware Markierungen zeigt, ist oft das Werkzeug der Engpass. Begriffe wie hooping station for embroidery machine helfen beim Einstieg in effizientere Abläufe – aber häufig ist der Rahmen selbst der schnellere Hebel.
  • Lösung:
    • Level 1: Innenring mit Schrägband umwickeln (mehr Grip, weniger Schraubdruck).
    • Level 2: Auf einen Magnetrahmen umsteigen (siehe unten), der vertikal klemmt statt über Reibung zu „zerren“.

Setup-Checkliste

  • Größe: Motiv sinnvoll skaliert (z. B. 3.75 x 3.75 inches).
  • Rahmen: Am Bildschirm gewählter Rahmen passt zum physischen Rahmen.
  • Rahmen-Option: „No Frame“ gewählt (außer du willst bewusst eine Umrandung).

Background Removal einschalten (und im Preview prüfen, was die Maschine „sieht“)

Schalte Background Removal On und tippe auf Preview.

Result of the AI background removal showing the isolated rose.
Background Removal

Visueller Anker: Schau dir im Preview die Motivkante an.

  • Sauber: Klare Trennung zwischen Motiv und kariertem/neutralem Hintergrund.
  • Schmutzig: „Halo“/Pixel-Saum um Blütenblätter oder Konturen.

Praxis-Tipp: Wenn die Kante hier schon unsauber ist, wird sie gestickt selten besser. Lieber zurück, enger zuschneiden oder ein kontrastreicheres Bild wählen.

KI-Stil auswählen (Icon Art, Art Deco, Pencil Sketch)

Du siehst Original (Photo Stitch) und 10 verschiedene Stile.

Scrollable menu of the 10 different AI art styles.
Selecting Style

Ein Stil ändert nicht nur die Optik, sondern die Stichlogik.

  • Original: Viele überlagerte, „mischende“ Stiche. Höheres Risiko für Wellenbildung. (fordert Stabilisierung konsequent ein).
  • Art Deco/Icon: Klarere Flächen/Strukturen. Geringeres Risiko. (oft anfängerfreundlicher).
Kathy holds up the physical magnetic hoop containing the stitched-out design to demonstrate stability.
Reviewing Stitch Quality

Der Magnetrahmen-Moment: Warum Picture-Play-Stickouts damit oft glatter werden

Im Tutorial zeigt Kathy ein Muster im Magnetrahmen und empfiehlt ihn ausdrücklich für das beste Ergebnis. Das ist kein „Werbespruch“, sondern Mechanik.

Physik von „Push & Pull“

Bildstickerei zieht den Stoff aus vielen Richtungen. Beim klassischen Rahmen drückst du den Innenring in den Außenring – dabei verziehst du den Fadenlauf oft schon vor dem ersten Stich. Entspannt sich das Material später, entstehen Wellen.

Ein Magnetrahmen lässt dich den Stoff flach und neutral auflegen, dann wird der Magnet von oben geschlossen. Der Fadenlauf bleibt eher „in Ruhe“.

  • Fühltest: Im Rahmen leicht auf den Stoff tippen: Er soll straff, aber neutral wirken (eher „dumpf“), nicht überdehnt wie eine Trommel.

Warning: Magnetic Safety
Hochwertige Magnetrahmen sind sehr stark.
* Quetschgefahr: Finger aus der Schließzone.
* Medizin: Abstand zu Herzschrittmachern.
* Elektronik: USB-Sticks/Kreditkarten nicht an die Magnete legen.

Wann lohnt sich das Upgrade?

  • Trigger: Du siehst Rahmenabdrücke auf Samt oder dunkler Baumwolle.
  • Trigger: Dicke Artikel (Frottee/Rucksäcke) lassen sich im Standardrahmen schlecht einspannen.
  • Praxis: Viele suchen gezielt nach Magnetrahmen Anleitung, weil genau diese Einspann-Probleme den Ausschuss treiben. Ein spezialisierter Magnetrahmen für Stickmaschine löst die „Dicken-Grenze“ oft sofort.
Embroidery settings screen showing thread color list and stitch count.
Pre-sew Check

Den Vor-Näh-Screen wie ein Techniker lesen

Der Einstellbildschirm zeigt im Demo standardmäßig 15 Farben.

  • Realitätscheck: Bei einer Einnadelmaschine bedeuten 15 Farben 14 manuelle Farbwechsel.
  • Praxis-Startpunkt: Für den ersten Testlauf Farben reduzieren (z. B. 8–10). Das wirkt etwas „posterisiert“, spart aber Zeit und reduziert Trims/Knoten.
Advanced image adjustments screen with sliders for Brightness, Contrast, and Saturation.
Adjusting Image Parameters

Regler im Original-Modus nutzen (Helligkeit/Kontrast/Sättigung)

Die Aveneer EV1 bietet Regler ähnlich wie in PE-DESIGN.

  • Faustregel: Kontrast moderat anheben – hilft, Motiv und „Rauschen“ besser zu trennen.
Vorsicht
Zu viel Kontrast erzeugt große, dichte Flächen und macht das Ergebnis schnell „kartonartig“.

Processing beobachten und Zeit realistisch planen

Die Umrechnung geht schnell – das Sticken nicht.

Loading circle as the machine processes the Art Deco style conversion.
Processing

Praxisblick: Kalkuliere echte Laufzeit. Ein dichtes Bildmotiv kann lange laufen, selbst bei moderater Geschwindigkeit.

  • Speed-Tipp: Nicht am absoluten Maximum nähen – schnelle Richtungswechsel erhöhen Reibung und Fadenstress.
  • Praxisbereich: Viele fahren Bildstickerei lieber im moderaten Bereich, um Fadenrisse zu vermeiden.

Art-Deco-Stil: Farbpaletten steuern

Im Demo wird zwischen „Original Colors“ und „Style Colors“ umgeschaltet.

Preview of the Art Deco rose retaining its original red colors.
Previewing Style
  • Original Colors: Rose bleibt rot – näher an der Vorlage.
  • Style Colors: Stil definiert eigene Farbwirkung – dekorativer Look.

Custom-Tab-Trick: Farbpalette „klauen“

Du kannst ein zweites Bild (z. B. einen Schmetterling) importieren und daraus eine Farbpalette ziehen, die dann auf dein Rosenmotiv angewendet wird.

Selecting a butterfly image from USB to use as a color source.
Custom Palette Import

Das ist besonders praktisch für Home-Deko: Foto von Teppich/Vorhang machen, importieren, und Picture Play auf diese Farbwelt begrenzen.

Hinweis zur Reproduzierbarkeit: Wenn du eine Serie produzierst und mit Magnetrahmen für brother arbeitest, hilft die gleichmäßige Klemmung dabei, jedes Teil sehr ähnlich zu positionieren – ohne jedes Mal neu „zu würgen“.

The rose transformed into the brown and orange colors extracted from the butterfly image.
Viewing Custom Palette Result

Geo Art und der „Stil-Exploration“-Ansatz

Im Demo wird auch Geo Art gezeigt – das Motiv wird in geometrische Formen übersetzt.

  • Vorteil: Oft deutlich geringere Stichdichte als Photo Stitch.
  • Einsatz: Dünnere Stoffe, bei denen „Original“ zu schwer/starr wäre.

Einspann-Physik, die Wellenbildung verhindert

Selbst mit einer starken Maschine ruiniert schlechtes Einspannen das Ergebnis.

Häufige Fehlerpunkte:

  1. „Floating“ ohne Klebung: Wenn du ein dichtes Bildmotiv nur „auflegst“ und nicht am Vlies fixierst, rutscht die Passung – Konturen und Flächen laufen auseinander.
  2. Störstellen: Lose Ärmel/Überstand, der unter den Nähfuß oder in den Rahmenlauf gerät.

Lösung: Temporäres Sprühkleben oder selbstklebendes Vlies nutzen. Und wenn du einen brother Magnetrahmen-kompatiblen Rahmen verwendest, überschüssigen Stoff mit den Haltemagneten aus dem Bewegungsbereich sichern.

Betriebs-Checkliste: „Go/No-Go“ vor dem Start

Bevor du auf Start drückst:

  1. Unterfaden-Check: Unterfadenspule voll? (Bildstickerei verbraucht Unterfaden spürbar).
  2. Sound-Check: Hör auf die ersten 100 Stiche.
    • Ruhiges, gleichmäßiges Laufgeräusch: gut.
    • Klacken/Schlagen: STOP – Fadenführung/Spannung oder Rahmenbewegung prüfen.
  3. Beobachtung: Hebt sich der Stoff mit der Nadel (Flagging)? Dann stoppen und neu einspannen bzw. Stabilisierung verstärken.

Warning: Mechanical Safety
Hände weg vom fahrenden Rahmen. Bildstickerei macht größere, teils unvorhersehbare Sprünge. Ein Treffer kann dich verletzen und die Maschine aus der Kalibrierung bringen.

Troubleshooting: Wenn gute Designs schlecht laufen

Symptom Likely Cause The Fix
Fadennest (Fadenknäuel unter der Stichplatte) Oberfaden nicht sauber in der Spannung; Faden aus den Spannungsscheiben gerutscht. Komplett neu einfädeln. Nähfuß anheben (Scheiben öffnen), einfädeln, dann Fuß senken.
Wellenbildung (Stoff kräuselt um das Motiv) Stoff beim Einspannen gedehnt ODER zu wenig Vlies. Auf Cutaway umstellen. Magnetrahmen hilft, Dehnung beim Einspannen zu vermeiden.
Weiße Punkte oben Unterfadenspannung zu locker oder Oberfadenspannung zu stramm. Spulenkapsel reinigen (Flusen). Bei dunklen Flächen passenden Unterfaden verwenden.
Nadelbruch Dichte zu hoch oder Naht/Materialkante getroffen. Maschine langsamer laufen lassen. Nadel wechseln (stabilere Nadel, wenn nötig).

Wenn du aus dem Hobby-Workflow herauswächst

Picture Play macht aus der Aveneer EV1 ein kleines Atelier – aber „Kunst“ kostet Zeit.

Wenn du davon täglich viele Stücke für Kunden stickst, kommt der Engpass: Farbwechsel dauern, und Einspann-Ermüdung ist real.

Praxis-Upgrade-Pfad:

  1. Stabilität: Starte mit Magnetrahmen (z. B. Magnetrahmen 10x10 für brother). Das reduziert Rahmenabdrücke und den Kraftaufwand beim Einspannen.
  2. Kapazität: Wenn du die aufwändigen 15-Farben-Motive liebst, ist eine Mehrnadelstickmaschine der logische nächste Schritt – Farbwechsel laufen automatisch, während du das nächste Motiv vorbereitest.
Preview of the 'Geo Art' style applied to the rose.
Style Exploration

Führe dir eine Notizliste, welche Stile (Art Deco vs. Original) auf welchen Stoffen am besten funktionieren. Diese Routine – plus das passende Einspann-Setup – entscheidet über Frust oder einen sauberen, wiederholbaren Workflow.

FAQ

  • Q: Welche Nadelstärke eignet sich für Brother Aveneer EV1 Picture Play Embroidery (Photo-Stitch) auf Baumwolle, Canvas oder Denim?
    A: Starte mit einer neuen 75/11 für Details und wechsle bei schwereren, canvasähnlichen Stoffen auf 90/14.
    • Installieren: Vor dem ersten Testlauf eine neue Nadel einsetzen (dichte Bildstickerei macht stumpfe Nadeln sehr schnell bemerkbar).
    • Abgleichen: 75/11, wenn Details wichtig sind; 90/14, wenn der Stoff dick ist und Nadelablenkung wahrscheinlicher wird.
    • Erfolgskontrolle: Die ersten 100 Stiche klingen gleichmäßig ohne wiederholtes „Tick/Klack“, und der Faden franst nicht.
    • Wenn es trotzdem scheitert … Maschine moderater laufen lassen und zuerst Stabilisierung/Einspannen prüfen, bevor du weitere Parameter verstellst.
  • Q: Wie wählen Brother Aveneer EV1 Picture Play Embroidery Nutzer das richtige Stickvlies, damit dichte Bildstickerei nicht wellt oder Tear-Away perforiert?
    A: Cutaway ist der sichere Startpunkt für Picture-Play-Photo-Stitches; Tear-Away allein bricht bei vielen Einstichen oft zusammen.
    • Entscheiden: Dehnbar (T-Shirt/Jersey) = fusible Mesh Cutaway; strukturiert (Frottee/Samt) = Medium Cutaway + wasserlöslicher Topper; stabiles Gewebe = Medium Cutaway (Heavy Tear-Away nur bei kleinen Motiven).
    • Fixieren: Bei rutschigem Material zusätzlich Klebeunterstützung (temporäres Sprühkleben oder selbstklebendes Vlies) einsetzen.
    • Erfolgskontrolle: Nach dem Sticken liegt der Stoff flach, ohne „Wellenringe“ vom Motivrand nach außen.
    • Wenn es trotzdem scheitert … Neu einspannen ohne Dehnung und ggf. Farbanzahl reduzieren, um Trims und Stress zu senken.
  • Q: Was ist der beste Weg, um Rahmenabdrücke und Handgelenkbelastung beim Einspannen großer Brother Aveneer EV1 Picture Play Embroidery Motive im 10x10-Rahmen zu vermeiden?
    A: Vermeide extremes Schraub-Anziehen – erst den Grip verbessern, dann ggf. auf Magnetrahmen umsteigen, der vertikal klemmt statt Fasern zu quetschen.
    • Verbessern: Innenring mit Schrägband umwickeln, damit der Rahmen ohne „Überdrehen“ hält.
    • Upgraden: Magnetrahmen nutzen, wenn dunkle Baumwolle/Samt glänzende Ringmarken zeigt oder dicke Artikel schwer einzuspannen sind.
    • Erfolgskontrolle: Eingespannter Stoff ist „straff, aber neutral“ (dumpfer Ton beim Antippen), nicht überdehnt wie eine Trommel.
    • Wenn es trotzdem scheitert … Stoppen und neu einspannen; wenn der Stoff mit der Nadel hochzieht (Flagging), ist Stabilisierung noch zu schwach oder der Fadenlauf wurde verzogen.
  • Q: Wie sollten Brother Aveneer EV1 Picture Play Embroidery Nutzer ein JPEG/PNG skalieren, ohne übermäßige Dichte und Steifigkeit zu erzeugen?
    A: Nicht aggressiv verkleinern – Downsizing kann die Stichdichte erhöhen, weil Details in weniger Fläche komprimiert werden.
    • Beibehalten: Wenn möglich, nahe an der Ausgangsgröße bleiben.
    • Planen: Unter ca. 3 Zoll ist mit Detailverlust und höherem Steifigkeitsrisiko zu rechnen.
    • Erfolgskontrolle: Das gestickte Feld bleibt noch flexibel und der Stoff rundherum wellt nicht.
    • Wenn es trotzdem scheitert … Einen risikoärmeren Stil (Art Deco/Icon) statt „Original“ wählen und mit Cutaway stabilisieren.
  • Q: Woran erkennen Brother Aveneer EV1 Picture Play Embroidery Nutzer vor dem Sticken, ob die Kanten im Background-Removal-Preview sauber genug sind?
    A: Nur sticken, wenn der Preview eine klare Motivkante zeigt – „Halos“ im Preview werden meist als Unschärfe mitgestickt.
    • Umschalten: Background Removal auf On und Preview öffnen.
    • Prüfen: Scharfe Grenze zum karierten Hintergrund; keinen Pixel-Saum.
    • Erfolgskontrolle: Die Silhouette wirkt crisp, ohne fransigen Rand an wichtigen Kanten.
    • Wenn es trotzdem scheitert … Bild enger zuschneiden oder ein kontrastreicheres Foto wählen und erneut umwandeln.
  • Q: Wie stoppen Brother Aveneer EV1 Picture Play Embroidery Nutzer Fadennester (Fadenknäuel unter der Stichplatte) während Picture-Play-Stickouts?
    A: Komplett neu einfädeln – mit angehobenem Nähfuß, damit der Faden korrekt in die Spannungsscheiben rutscht.
    • Stoppen: Sofort anhalten und den Knoten vorsichtig entfernen; nicht „drüber weitersticken“.
    • Neu einfädeln: Nähfuß hoch, Oberfadenweg komplett neu einfädeln, dann Nähfuß runter.
    • Erfolgskontrolle: Nach dem Neustart zeigt die Unterseite gleichmäßige Unterfadenlinien ohne Schlaufenbildung.
    • Wenn es trotzdem scheitert … Prüfen, ob die ersten Stiche klacken/schlagen (Hinweis auf lose Fadenführung oder Rahmenbounce) und ob der Faden irgendwo aus dem Spannungsweg gesprungen ist.
  • Q: Welche Sicherheitsregeln gelten bei Magnetrahmen und beim Sticken von Brother Aveneer EV1 Picture Play Embroidery Bildmotiven?
    A: Magnete und fahrende Rahmen sind echte Gefahrenquellen – Finger aus der Schließzone, Abstand zu medizinischen Geräten und Hände weg vom bewegten Rahmen.
    • Quetschen vermeiden: Finger beim Schließen eines Magnetrahmens nicht in die Snap-Zone.
    • Geräte schützen: Magnetrahmen fern von Herzschrittmachern halten; USB-Sticks/Kreditkarten nicht an Magnete legen.
    • Kollision vermeiden: Hände aus dem Bewegungsbereich des Rahmens – Picture Play kann größere Sprünge machen.
    • Erfolgskontrolle: Arbeitsbereich bleibt während der ersten Farbe frei; kein Stoff wird unter der Nadel eingeklemmt.
    • Wenn es trotzdem scheitert … Stoppen, Überstand neu positionieren (bei Magnetrahmen ggf. mit Haltemagneten sichern) und erst dann fortsetzen.