Brother PE525: Ersteinrichtung, die wirklich funktioniert – Motive, USB‑Import (PES), Einfädeln & Quick‑Set‑Unterfaden (ohne die typischen Anfängerfehler)

· EmbroideryHoop
Diese praxisnahe Anleitung macht aus dem Brother-PE525-Überblick einen echten „erste Session“-Workflow: integrierte Designs auswählen, PES-Dateien per USB importieren, sicher mit dem automatischen Nadeleinfädler einfädeln, den Fadenschneider nutzen und die Quick-Set-Drop-in-Spule korrekt einsetzen. Dazu bekommst du Profi-Checks für die Vorbereitung, Hilfe bei Stickvlies- und Einspann-Entscheidungen sowie die häufigsten Stolpersteine – vor allem bei Design-Größe (4x4), Stoffwanderung/Verzug und wenn der Unterfaden mitten im Sticklauf leer wird.
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Inhaltsverzeichnis

Wenn du vor einer (für dich) neuen Brother PE525 sitzt und denkst: „Ich will einfach, dass mein erster Probestick sauber aussieht“, bist du hier richtig. Ich arbeite seit über 20 Jahren in dieser Branche – und ich kenne genau dieses Gefühl: Vorfreude plus die Sorge, dass ein falscher Tastendruck gleich „alles kaputt“ macht.

Die Brother PE525 ist bewusst einsteigerfreundlich gebaut – 70 integrierte Motive, 5 Schriftarten und ein Top-Loading-Unterfaden. Aber ehrlich: Maschinen machen selten „Fehler“ – meistens sind es Setup-Fehler. Anfänger verlieren Zeit (und Nerven) immer wieder an denselben, vermeidbaren Punkten: falsches Dateiformat, unrealistisches Einspannen und „mysteriöse“ Fadennester.

Diese Anleitung macht aus einem klassischen Video-Überblick einen workflow-tauglichen Ablauf. Nicht nur „wie schalte ich sie ein“, sondern „wie bekomme ich reproduzierbar einen sauberen Sticklauf“.

Full shot of the Brother PE525 machine on a table with the hoop attached, showing the purple floral decal design.
Product Showcase

Der „Nicht-in-Panik-Modus“: Realität vs. Erwartung

Die Brother PE525 ist eine reine Stickmaschine mit einem 4" x 4" (100mm x 100mm) Stickfeld. Das ist deine „Trainings-Sandbox“: ideal für Left-Chest-Motive, kleine Schriftzüge, Patches oder Mützen.

Die Grundregeln des 4x4-Felds:

  1. Format-Strenge: Sie arbeitet mit .PES.
  2. Größenlimit: Ist ein Design größer als 4" x 4", wird es nicht korrekt angezeigt/akzeptiert.
  3. Kein Nähen: Das ist keine Nähmaschine für Geradstich-Konstruktion – sie ist fürs Sticken gebaut.

Wenn du diese Grenzen akzeptierst und die PE525 als „kleines, dediziertes Stick-System“ behandelst, ist sie im Alltag sehr zuverlässig.

Was Profis „unsichtbar“ zuerst machen: Verbrauchsmaterial & Umgebung

Bevor du den Touchscreen antippst oder ein USB-Kabel einsteckst, richte dir eine saubere Arbeitszone ein. Viele Probleme, die als „Maschine defekt“ wirken, sind in Wahrheit Setup-Fehler.

A teal long-sleeve shirt with a butterfly embroidery design displayed on the torso.
Result Demonstration

Faden & Nadel: die Physik dahinter

  • Faden-Kombination: Oben Stickgarn (typisch 40wt). Unten Unterfaden (typisch 60wt oder 90wt, oft weiß).
    • Praxis-Check: Ist der Unterfaden zu dick (z. B. normaler Nähfaden), kämpfst du mit Spannung und unsauberer Knotenlage.
  • Nadel-Realität: Eine frische 75/11 Sticknadel einsetzen.
    • Warum: Sticknadeln sind auf die Fadenbewegung bei höherer Geschwindigkeit ausgelegt (größeres Öhr, bessere Fadenführung).
  • Was viele am Anfang vergessen: Für sauberes Arbeiten helfen Dinge wie ein Spulennetz (liegt bei) – und generell ein sauberer, aufgeräumter Platz mit Schere/Nahttrenner griffbereit.

Wenn du als Einsteiger gezielt nach einer Stickmaschine für Anfänger suchst: Die Maschine ist nur ein Teil. Nadel, Garn und Stickvlies entscheiden mit über 50% des Ergebnisses.

Warnung: Mechanische Sicherheit. Finger, Haare und weite Ärmel mindestens 4" Abstand zur Nadelstange halten, solange die Maschine läuft. Niemals unter den Stickfuß greifen, um den Stoff „glatt zu ziehen“, während gestickt wird.

Checkliste vor dem Start („Pre-Flight“)

  • Stabiler Tisch: Kein Wackeln/Vibration (sonst leidet die Passung).
  • Frische Nadel: 75/11 eingesetzt (Flachseite nach hinten), Schraube fest.
  • Unterfaden-Check: Spule gleichmäßig gewickelt (keine „schwammigen“ Stellen).
  • Werkzeuge bereit: Stickschere und Nahttrenner rechts neben der Maschine.
  • Stickvlies: Falsches Vlies weg, passendes Vlies ausgewählt (siehe Entscheidungsbaum).

LCD-Touchscreen: Navigation ohne „Klick-Chaos“

Der hinterleuchtete LCD-Touchscreen ist deine Schaltzentrale. Im Video wird der beiliegende Touch-Pen/Stift genutzt.

Close-up of a hand using the white stylus pen to tap icons on the machine's LCD screen.
Interface Navigation

Sicher navigieren (ohne sich zu verklicken)

  1. Kategorie wählen: Integrierte Motive (z. B. Blumen-Symbol) oder Schriften.
  2. Blättern: Mit den Pfeilen durch die Seiten.
  3. Antippen & Laden: Motiv auswählen.
  4. Kontrolle: Größe am Bildschirm prüfen – passt sie sicher in den 4x4-Stickrahmen?

Zusätzlich gibt es Rahmenmuster-Kombinationen (10 Formen × 12 Stichmuster).

The machine stitching a purple floral design on sheer fabric within the 4x4 hoop, under bright LED lighting.
Active Embroidery

Profi-Hinweis: Der „Wellen-Mythos“

Viele sehen eine wellige Kante und glauben, die Datei sei schlecht.

  • In der Praxis: Häufig ist es Stoffzug/Verzug durch unpassendes Stickvlies oder falsches Einspannen.
  • Konsequenz: Nicht den Bildschirm „beschuldigen“ – Setup prüfen.

Rahmenmuster: Der beste „Test-Dummy“

Im Video wird das Rahmenmenü gezeigt – das ist ideal zum Üben.

Screen capture showing the built-in floral design selection menu.
Software Operation

Warum Profis Rahmen zum Testen nutzen:

  • Geringes Risiko: Meist niedrige Stichzahl.
  • Kalibrierung: Ein Quadrat sticken und prüfen: ist es wirklich quadratisch? Wenn nicht, ist die Einspannung ungleich.
  • Randgefühl: Du lernst, wie nah du an den Rand kommst, ohne mit dem Stickrahmen zu kollidieren.
Screen selection of stitch patterns for frame borders.
Customization

USB-Import: Strenge Regeln beim Datentransfer

Die PE525 ist „picky“: Im Video sieht man den USB-Anschluss an der Seite.

Side view of the machine showing the USB cable plugged into the port.
Connectivity

„Clean Import“-Workflow

  1. USB-Stick vorbereiten: Wenn möglich FAT32 nutzen.
  2. Einfach halten: .PES nicht in tiefen Ordnerstrukturen verstecken – lieber direkt auf die oberste Ebene.
  3. Dateiname sauber: Kurz und ohne Sonderzeichen (z. B. flower01.pes, kein & oder %).
Laptop screen displaying the iBroidery.com website interface with design categories.
Resource Browsing

Wichtig für die Erwartung: Die Maschine ist wie ein „Drucker“ für Stickdaten. Sie erstellt keine Stickdateien aus Bildern (JPEG/PNG). Dafür brauchst du Digitalisierung/Software, die eine PES-Datei erzeugt.

Zubehör-Check: Was davon wirklich wichtig ist

Im Video wird das Zubehör-Set gezeigt – hier die Teile, die du im Alltag wirklich brauchst.

Overhead lay-flat view of all included accessories like scissors, screwdrivers, and bobbins arranged on a table.
Unboxing/Inventory
Close up on the cleaning brush, seam ripper, and screwdrivers included in the kit.
Inventory Detail
  • Scheiben-Schraubendreher: Für Schrauben an der Stichplatte/Abdeckungen – bitte nicht improvisieren, sonst rundest du Schraubenköpfe ab.
  • Spulennetz: Sehr hilfreich, wenn Garn „pfützt“ oder unruhig abläuft (z. B. glattes Garn). Wenn der Oberfaden plötzlich stark reißt oder ungleichmäßig läuft: Netz testen.
  • Nahttrenner: Dein bester Freund – gerade am Anfang.

Automatischer Nadeleinfädler: Der Rhythmus für eine Hand

Den Einfädler nicht zu nutzen ist kein Qualitätsmerkmal. Das Nadelöhr ist klein – und sauberes Einfädeln spart Fehlstarts.

Hand pushing down the automatic needle threader lever.
Threading

Technik, die zuverlässig funktioniert

  1. Nadel ganz nach oben: Sicherstellen, dass die Nadel in der höchsten Position ist, bevor du den Einfädler nutzt.
  2. Hebel kräftig drücken: Den Hebel links fest nach unten drücken.
  3. Faden korrekt einlegen: Der Faden muss sauber in die Führung/den Haken.
  4. Hebel kontrolliert lösen: Langsam zurückführen und die Schlaufe durchziehen.

Warum das zählt: Wenn du „fransige“ Fadenenden hast, rutscht der Faden beim Start leichter aus dem Öhr.

Fadenschneider: Der Effizienz-Knopf

Der Knopf mit dem Scheren-Symbol schneidet Ober- und Unterfaden.

Finger pressing the automatic thread cutter button (scissors icon).
Operating Machine

Praxis-Hinweis: Nach dem Drücken kurz warten, bis der Vorgang abgeschlossen ist, bevor du weiterarbeitest.

Quick-Set-Unterfaden: Die „P-Regel“

Drop-in ist nur dann wirklich einfach, wenn du die Richtung korrekt einhältst.

Hand inserting a bobbin into the top-loading case.
Bobbin Setup
  1. „P“-Form: Spule so halten, dass der Faden links herunterhängt und optisch ein „P“ entsteht.
  2. Einlegen & Fadenweg: Spule einlegen, Faden in den markierten Schlitz/Fadenweg führen.
  3. Schneiden: Faden über den Cutter ziehen.
  4. Abdeckung drauf: Transparente Abdeckung wieder einsetzen.

Praxis-Check: Die transparente Abdeckung ist nicht nur „Plastik“ – sie hilft dir, den Unterfadenstand zu sehen, bevor er mitten im Motiv leer ist.

Stickvlies-Entscheidungsbaum: Das „Gehirn“ der Stickerei

Hier solltest du nicht raten. Viele Qualitätsprobleme kommen von falschem Vlies.

Schritt 1: Ist der Stoff dehnbar? (T-Shirt, Polo, Jersey/Strick)

  • JA: Cutaway-Vlies verwenden.
  • NEIN: Weiter zu Schritt 2.

Schritt 2: Ist der Stoff gewebt/stabil? (Denim, Baumwolle, Canvas)

  • JA: Tearaway-Vlies ist oft passend und lässt sich leichter entfernen.

Schritt 3: Hat der Stoff Flor/Schlingen? (Handtuch, Fleece, Samt)

  • JA: Oben wasserlösliches Topper-Vlies (Topping) gegen Einsinken + unten ein passendes Vlies.

Wenn du eine brother Stickmaschine einplanst: Kalkuliere direkt Cutaway, Tearaway und wasserlösliches Topping als Basis-Set mit ein.

Einspannen: „Tamburin-Spannung“ statt Gewalt

Im Video sieht man den Standard-4x4-Stickrahmen. Einspannen ist eine motorische Fähigkeit – mit etwas Übung wird sie schnell reproduzierbar.

Extreme close-up of the needle area illuminated by the LED light while stitching.
Stitching

Ziel: Straff, aber nicht gedehnt.

  • Schlecht: Zu locker („Trampolin“) → Passung/Verzug.
  • Schlecht: Zu stark gedehnt → nach dem Ausspannen Wellen/Puckern.
  • Gut: Antippen klingt wie eine dumpfe Trommel.

Typischer Schmerzpunkt: Rahmenspuren & Handkraft

Dicke Materialien sind mühsam einzuspannen. Ständiges Schrauben kann Handgelenke belasten, und bei empfindlichen Stoffen entstehen schneller Rahmenspuren.

Option für viele Anwender: Upgrade auf Magnetrahmen. Begriffe wie Magnetrahmen für Stickmaschine führen dich zu Lösungen, die im Alltag Zeit und Kraft sparen.

  • Level 1 (Standardrahmen): Gut für flache Baumwoll-Artikel.
  • Level 2 (Magnetrahmen): Klemmen vertikal, halten dicke Lagen oft ohne „Kampf“ und reduzieren Reibung (weniger Rahmenspuren).

Warnung: Magnet-Sicherheit. Magnetrahmen arbeiten mit starken Neodym-Magneten. Quetschgefahr für Finger. Abstand zu Herzschrittmachern halten. Nicht in die Nähe von Kreditkarten oder direkt an den LCD-Bereich legen.

LED-Licht: Nutze es als QC-Station

Im Video wird die helle LED-Beleuchtung im Nadelbereich gezeigt.

Hand using the manual thread cutter located on the side of the machine.
Cutting Thread

Sicht-Check: In den ersten Sekunden prüfen: franst der Faden? „Flaggt“ der Stoff (hebt sich/bounct)? Wenn ja: sofort stoppen und Setup korrigieren.

Setup-Checkliste („Go/No-Go“)

  • Design: Richtiges PES gewählt (Größe 4x4 geprüft).
  • Einspannen: Passendes Stickvlies (Cutaway bei Strick!), Oberfläche gleichmäßig straff.
  • Einfädeln: Oberfaden sauber eingefädelt, Nadel korrekt eingefädelt.
  • Freigang: Stickarm/Schlitten hat Platz, nichts blockiert hinten.
  • Sicherheit: Hände frei.

Troubleshooting: „S-C-F“ als Routine

Wenn etwas schiefgeht: nicht panisch werden. Reihenfolge: Fadenweg > Nadel > Mechanik.

Symptom (S) Likely Cause (C) The Fix (F)
Fadennest (Chaos unten) Oberfaden ohne wirksame Spannung. Oberfaden neu einfädeln. Beim Einfädeln darauf achten, dass das System korrekt greift.
Oberfaden reißt Nadel beschädigt oder alt. Nadel wechseln. Auch „fast neu“ kann schon eine Macke haben.
Nadel bricht laut Am Stoff gezogen/der Rahmen wird „gehalten“. Nicht am Stoff helfen – die Maschine bewegt den Stickrahmen.
Unterfaden kommt oben hoch Spule nicht korrekt im Fadenweg/Tensionschlitz. Spule neu einsetzen, Fadenweg sauber einlegen.

Wachstumspfad: Wann lohnt sich ein Upgrade?

Irgendwann stößt du an Grenzen: vielleicht 50 Polos, oder das 4x4-Feld zwingt dich, große Motive zu zerlegen.

Typische „Production“-Trigger:

  1. Menge: Lehnst du Aufträge ab, weil du zu langsam bist?
  2. Farbwechsel: Hat dein Design 12 Farben? Auf der PE525 bedeutet das 12 manuelle Stopps.
  3. Rahmen-Limit: Brauchst du große Rückenstickereien?

Dann sind zwei Upgrade-Richtungen üblich:

Starte mit der PE525 und meistere Fadenspannung, Stickvlies und Einspannen. Diese Grundlagen übertragen sich 1:1, wenn du später professioneller aufrüstest.

Nach dem Sticklauf: Qualitäts- und Finish-Check

  • Fäden schneiden: Sprungstiche sauber kürzen.
  • Vlies entfernen: Cutaway schneiden, Tearaway abreißen.
  • Pressen: Von links dämpfen/pressen, um Fasern zu entspannen.
  • Rückseite prüfen: Unterfadenbild kontrollieren und sicherstellen, dass der Unterfaden nicht überraschend leer war.

Wenn du zusätzliche Stickrahmen für Stickmaschine suchst: Achte darauf, dass sie wirklich zur PE525-Aufnahme passen. Ein wackeliger Rahmen ruiniert Passung und Stichbild. Jetzt: Start drücken und ruhig bleiben – du hast die Vorbereitung gemacht.

FAQ

  • Q: Welche PES-Datei-Regeln muss eine Brother PE525 einhalten, damit das Design im USB-Menü angezeigt wird?
    A: Nutze eine korrekt dimensionierte .PES-Datei auf einem einfach vorbereiteten FAT32-USB-Stick (am besten ohne verschachtelte Ordner) und mit kurzem Dateinamen.
    • USB-Stick nach Möglichkeit FAT32 formatieren; sehr große/neue Sticks können zickig sein.
    • Design als .PES speichern und innerhalb des Brother-PE525-Stickfelds 4" x 4" halten.
    • .PES in das Hauptverzeichnis legen (nicht tief in Ordnern) und schlicht benennen (keine Sonderzeichen wie & oder %).
    • Erfolgscheck: Die Brother PE525 zeigt den Eintrag/Vorschaubildschirm im USB-Menü und eine Größe unter 4" x 4".
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Datei erneut als andere PES-Version exportieren (innerhalb des üblichen kompatiblen Bereichs) und die exakten Design-Abmessungen nochmals prüfen.
  • Q: In welche Richtung gehört die Drop-in-Spule bei der Brother PE525, und wie prüfe ich, ob der Unterfaden korrekt im Fadenweg sitzt?
    A: Lege die Spule in „P“-Orientierung ein und prüfe, ob beim Einlegen in den Schlitz/Fadenweg ein leichter Widerstand spürbar ist.
    • Spule so halten, dass der Faden links herunterhängt („P“), dann einlegen.
    • Faden in den Schlitz/markierten Fadenweg führen.
    • Faden über den Cutter ziehen und die transparente Abdeckung wieder einsetzen.
    • Erfolgscheck: Die Spule läuft nicht „wild“ frei, und du siehst durch die Abdeckung den Fadenstand.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Spule herausnehmen und den Fadenweg langsam erneut einlegen – ein falsch eingelegter Fadenweg ist der häufigste Grund.
  • Q: Wie stoppe ich Fadennester (Fadenchaos unter dem Stoff) bei den ersten Stichen auf der Brother PE525?
    A: Oberfaden komplett neu einfädeln und die ersten Sekunden aktiv beobachten, statt den Lauf unbeaufsichtigt zu starten.
    • Oberfadenweg von der Garnrolle bis zur Nadel vollständig neu einfädeln.
    • Design starten und die ersten Sekunden beobachten.
    • Erfolgscheck: Unten entstehen saubere Unterfadenlinien statt eines Knäuels aus Oberfaden.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Neue 75/11-Sticknadel einsetzen und den korrekten Sitz der Drop-in-Spule im Fadenweg erneut prüfen.
  • Q: Welches Stickvlies verhindert wellige Ränder, Puckern oder verzogene Formen auf der Brother PE525 am zuverlässigsten?
    A: Stickvlies nach Material wählen: Cutaway für dehnbare Stoffe, Tearaway für stabile Gewebe, plus wasserlösliches Topping bei Flor/Schlingen.
    • Cutaway für T-Shirts/Polos/Jersey, damit Formen nicht „oval“ ziehen.
    • Tearaway für Denim/Baumwolle/Canvas, wenn du es sauber abreißen möchtest.
    • Bei Handtuch/Fleece/Samt oben Topping (wasserlöslich) gegen Einsinken – unten trotzdem ein passendes Vlies.
    • Erfolgscheck: Rahmen/Borders bleiben „true“, Satinstiche liegen glatt, nach dem Ausspannen keine starken Wellen.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Neu einspannen (gleichmäßige Spannung) und zuerst ein Rahmenmuster mit niedriger Stichzahl testen.
  • Q: Wie straff sollte ich im 4x4-Stickrahmen der Brother PE525 einspannen, und wie erkenne ich Einspannfehler?
    A: Einspannen wie eine dumpfe Trommel: straff genug zum Halten, aber ohne Dehnung/Verzug.
    • Stoff und Stickvlies zusammen einspannen, Oberfläche flach und gleichmäßig.
    • „Trampolin-locker“ vermeiden (Passungsfehler), Dehnung bei Strick vermeiden (Puckern nach dem Ausspannen).
    • Ein integriertes Rahmenmuster (z. B. Quadrat) als risikoarmen Test nutzen.
    • Erfolgscheck: Klopftest klingt dumpf, und ein gesticktes Quadrat wirkt/ist wirklich quadratisch.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Gleichmäßiger neu einspannen und prüfen, ob der Tisch stabil steht (Vibration kann Passung ruinieren).
  • Q: Welche Nadel- und Garnkombination ist ein sicherer Startpunkt für saubere Stickqualität auf der Brother PE525?
    A: Oben Stickgarn (typisch 40wt), unten dünner Unterfaden (60wt oder 90wt) und eine frische 75/11-Sticknadel.
    • Neue 75/11-Sticknadel einsetzen (Flachseite nach hinten) und festschrauben.
    • Oben Stickgarn nutzen, unten dünneren Unterfaden.
    • Spulennetz verwenden, wenn das Garn unruhig abläuft oder „pfützt“.
    • Erfolgscheck: Der Faden franst nicht, und das Stichbild wirkt gleichmäßig.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Nadel erneut wechseln und den Oberfadenweg nochmals komplett neu einfädeln.
  • Q: Welche Sicherheits-Schritte verhindern Schäden beim automatischen Nadeleinfädler der Brother PE525?
    A: Nadel vor dem Einfädeln in die höchste Position bringen, den Hebel kontrolliert bedienen und Hände aus dem Nadelbereich halten.
    • Vor Nutzung des Einfädlers sicherstellen, dass die Nadel ganz oben steht.
    • Hebel fest nach unten drücken, Faden korrekt einlegen, Hebel langsam lösen.
    • Finger, Haare und Ärmel mindestens 4" Abstand zur Nadelstange halten.
    • Erfolgscheck: Der Einfädler zieht eine saubere Schlaufe durchs Nadelöhr.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Nicht erzwingen – Nadelposition erneut prüfen und den Vorgang wiederholen.
  • Q: Wann sind Magnetrahmen das richtige Upgrade gegen Rahmenspuren, Handgelenk-Belastung oder Probleme mit dicken Materialien nach dem Lernen auf der Brother PE525?
    A: Wenn Schraub-Einspannen zu Rahmenspuren, Schmerzen oder unzuverlässigem Halt bei dicken Lagen führt, sind Magnetrahmen ein sinnvoller Schritt; bei Volumen und vielen Farbwechseln wird eher eine Mehrnadelstickmaschine zum Engpass-Löser.
    • Level 1 (Technik): Einspannen und Stickvlies zuerst sauber beherrschen.
    • Level 2 (Tool): Magnetrahmen klemmen dicke Artikel oft schneller und mit weniger Reibung (weniger Rahmenspuren).
    • Level 3 (Kapazität): Mehrnadelstickmaschine, wenn Farbwechsel und 4x4-Limit den Durchsatz bremsen.
    • Erfolgscheck: Einspannen wird konsistenter/schneller, dicke Artikel halten sicher, weniger Neustarts.
    • Wenn es trotzdem nicht klappt: Setup über Rahmenmuster testen und Magnet-Sicherheit strikt einhalten (Quetschgefahr; Abstand zu Herzschrittmachern, Kreditkarten und LCD).