Inhaltsverzeichnis
Lineart importieren und sauber aufbereiten
Applikationen aus Lineart wirken „einfach“ – aber die Qualität entscheidet sich, bevor du überhaupt auf Start drückst. Es geht um eine Dreier-Kombi aus: saubere Ausgangslinien, saubere Digitalisierung und ein sauberer Layer-Plan. In dieser Anleitung wandelst du ein JPEG (hier: eine Teekanne) direkt an der Maschine in ein professionelles Mehrschritt-Applikationsmotiv um – in My Design Center / IQ Designer, ohne externe Software.
Wenn du neu im On-Screen-Digitalisieren bist, ist die größte Überraschung oft: Die Maschine nimmt alles wörtlich. Winzige Scan-Sprenkel werden zu echten Stichen. Deshalb ist das „Aufräumen“ nicht nur Vorbereitung – es ist ein zentraler Teil der Digitalisierung.

Was du lernst (und was die Maschine dabei wirklich macht)
Du baust die Applikation in drei funktionalen Ebenen auf – so, wie es auch ein professioneller Puncher/Digitizer plant: 1) Platzierungslinie: Ein langer, lockerer Laufstich ist deine „Landkarte“. Er zeigt nur, wo der Applikationsstoff liegen soll. 2) Tackdown-Linie: Ein Haltestich (hier: E-Stitch/Blanket Stitch), der die Stoffkante greift und fixiert. 3) Satinkante: Der sichtbare Abschluss, der die Technik darunter verdeckt.
Zum Schluss fügst du eine integrierte Blume hinzu, skalierst sie proportional und platzierst sie im Motiv.
Schritt 1 — JPEG als Line Image importieren
Öffne My Design Center / IQ Designer, dann:
- Tippe auf das Blatt-Symbol (Scan/Import) und wähle Line Image.
- Wähle als Quelle USB.
- Suche die Teekannen-JPEG und tippe auf Set.

Kontrollpunkt: Auf dem Bildschirm siehst du eine Vorschau der Lineart.
Erwartetes Ergebnis: Das Bild ist geladen und bereit, von der Maschine als Linien/Edges interpretiert zu werden.
Warnhinweis: Mechanische Sicherheit. Wenn du länger am Display arbeitest, halte Hände/Finger konsequent aus dem Bereich von Nadelstange und Nähfuß. Ein versehentliches Starten oder Bewegen kann zu schweren Verletzungen führen. Nutze – falls vorhanden – die Sperrfunktion und arbeite mit den Händen nur am Bildschirm.
Schritt 2 — Eng zuschneiden, damit „Rauschen“ gar nicht erst zu Stichen wird
Nutze die roten Pfeile/Guides zum Zuschneiden und ziehe den Rahmen so eng wie möglich um das Motiv. Das ist digitale Hygiene: Scanner nehmen Staub, Schatten und Papierstruktur auf – und das wird später sonst mitdigitalisiert.

Kontrollpunkt: Der rote Zuschnitt-Rahmen „umarmt“ die Teekanne, möglichst wenig Weißraum bleibt übrig.
Erwartetes Ergebnis: Weniger Fläche = weniger potenzielle Artefakte, die du im nächsten Schritt löschen musst.
Schritt 3 — Nach der Erkennung stark zoomen und Scan-Artefakte („rote Punkte“) radieren
Nach der Umwandlung zoomst du bewusst stark rein – 400% oder 800% – und fährst die Kontur ab. Suche nach kleinen roten Punkten/Sprenkeln, die nicht zur Linie gehören, und entferne sie mit dem Radierer.

Visueller Anker: Diese Punkte wirken harmlos, führen aber beim Sticken zu „irgendwo“-Stichen (Sprungstich/Anstich/Trim) – das endet schnell in unnötigen Fadenresten und einem Fadenknäuel auf der Rückseite.

Kontrollpunkt: Wenn du später gruppierst, sollte eine saubere Auswahlbox um die Teekanne entstehen. Siehst du eine riesige Box mit viel leerem Raum, hast du irgendwo noch einen Punkt (oft in einer Ecke).
Erwartetes Ergebnis: Eine saubere, durchgehende Kontur ohne Hintergrundrauschen.
Praxis-Feedback
In den Kommentaren kam ein klares „Thank you sooooo much!“ – genau diese Erleichterung kennen viele, wenn sie merken: „Zufallsstiche“ sind meist kein Maschinenfehler, sondern Scan-Noise. Die Minute Radieren spart dir später viel Zeit beim Fädenziehen.
Warum dieser Cleanup-Schritt in der Praxis so viel bringt
In der Maschinenstickerei gilt: Garbage In, Garbage Out. Ein einzelner „Pixel“ kann die Maschine abbremsen, unnötig verfahren lassen und zusätzliche Schnitte/Stops erzeugen – das kostet Zeit und erhöht das Risiko von Fadenrissen.
Und: Selbst ein perfektes File scheitert, wenn das Material beim Einspannen oder während des Stickens minimal wandert. Bei Applikationen sieht man schon 0,5–1 mm Versatz sofort.
Hier wird Werkzeug schnell zur Prozessentscheidung: Für gelegentliche Projekte funktionieren Standardrahmen mit Übung. Wer aber empfindliche Materialien oder wiederholbare Ergebnisse braucht, schaut sich häufig Magnetrahmen für brother luminaire an. Sie reduzieren das „Zusammenpressen“ von Innen-/Außenrahmen, helfen gleichmäßige Spannung zu halten und können Rahmenspuren (Rahmenabdrücke) auf dunklen Stoffen reduzieren – wichtig, wenn Platzierung und Kante exakt übereinander liegen müssen.
Die Platzierungs-Lage erstellen
Die Platzierungslinie ist eine Orientierung, keine tragende Naht. Sie soll schnell laufen, gut sichtbar sein und sich notfalls leicht entfernen lassen.

Schritt 4 — Die bereinigte Teekanne im Maschinenspeicher sichern (damit du das Cleanup nicht wiederholen musst)
Bevor du Sticheigenschaften vergibst, speichere die saubere Kontur in der Maschinen-/Taschen-Speicherfunktion. Das ist dein „Master“. Diesen rufst du für Tackdown und Satinkante wieder auf – so bleibt die Passung zwischen den Lagen stabil.
Kontrollpunkt: Du findest die gespeicherte Kontur im Abruf-/Memory-Menü wieder.
Erwartetes Ergebnis: Ein Master, der dafür sorgt, dass alle Lagen deckungsgleich übereinander liegen.
Schritt 5 — Kontur gruppieren und als Double Run Platzierungslinie anlegen
Für Layer 1 (Platzierung):
- Kontur auswählen.
- Mit dem Kettenglied-Symbol alle Segmente gruppieren (als ein Objekt).
- Line Property auf Run Stitch / Double Run (für bessere Sichtbarkeit).
- Farbe: Rot (üblich als Platzierungs-/Hilfslinie).
- Wichtige Einstellung: Run Pitch (Stichlänge) deutlich erhöhen – es ist nur eine Markierung.

Kontrollpunkt: Die Vorschau zeigt eine rote Laufstich-Linie.
Erwartetes Ergebnis: Eine Platzierungslinie, die schnell stickt und das Material weniger verzieht.
Achtung: Der „kleine Quadrat“-Hinweis
Ein wichtiger Diagnose-Trick: Wenn nach dem Gruppieren eine Auswahlbox „komisch groß“ ist oder du irgendwo weit weg ein kleines Quadrat/Anfasser siehst, stoppen. Das ist fast immer ein übersehener Punkt aus Schritt 3. Lösche ihn, sonst richtet die Maschine das Motiv ggf. nach diesem Ausreißer aus – und deine Applikation sitzt nicht mehr mittig.
Warum längere Stiche bei der Platzierung helfen
- Weniger Einstiche = weniger Verzug, besonders auf Maschenware.
- Leichter zu entfernen, falls du neu einspannen musst.
- Schneller im Ablauf, gerade bei Serien.
E-Stitch/Blanket als Tackdown einrichten
Der Tackdown ist die funktionale Sicherung: Er muss den Applikationsstoff halten und die Kante kontrollieren, ohne unnötig aufzubauen.

Schritt 6 — Teekanne erneut aus dem Speicher holen und auf E-Stitch (EV Stitch) umstellen
Rufe den Master aus dem Speicher ab (nicht neu importieren).
- Line Property auf E-Stitch (EV Stitch / Blanket Stitch).
- Auf alle Segmente anwenden (mit dem Bucket/„Eimer“-Tool alle Bereiche antippen).
- Gezeigte Einstellungen:
- Stitch Width: 0.040"
- Spacing: 0.200"


Kontrollpunkt: Die Vorschau wirkt wie ein „Kamm“/Blanket-Stich entlang der Kontur.
Erwartetes Ergebnis: Ein Haltestich, der die Kante fixiert, ohne die spätere Satinkante unnötig aufzudicken.
Schritt 7 — Stichrichtung prüfen (bei Bedarf nach außen flippen)
Das ist der klassische Applikations-Stolperstein: Die „Zähnchen“ des E-Stitch müssen so liegen, dass sie die Stoffkante sinnvoll greifen. Im Video sieht man am Henkel innen eine falsche Richtung.
- Problemsegment auswählen.
- Mit dem Richtungs-Flip/Toggle die Richtung umkehren.

Kontrollpunkt: Einmal komplett um die Form „mit den Augen abfahren“: Die Zähnchen dürfen nicht in die falsche Richtung zeigen.
Erwartetes Ergebnis: Der Tackdown hält den Applikationsstoff zuverlässig an der Kante.
E-Stitch vs. Double Stitch – abhängig davon, wie du schneidest
Dein Zuschnitt-Workflow bestimmt den passenden Tackdown:
- Vorgeschnitten (z. B. ScanNCut): E-Stitch – dekorativ und toleranter, wenn der Zuschnitt minimal abweicht.
- Im Rahmen schneiden (Trim-in-Hoop): Double Run – erzeugt eine klare „Trimmlinie“, an der sich sauber schneiden lässt.
Entscheidungslogik – Vlies + Material (damit Kanten nicht wellig werden)
Welligkeit entsteht oft durch falsche Kombination aus Material und Stickvlies. Nutze diese Praxislogik:
START: Was ist dein Grundmaterial?
- A) Dehnbar (T-Shirt/Polo)
- Risiko: Verzug & Kräuseln.
- Vlies: Cutaway (Mesh oder mittlere Stärke).
- Einspannen: Nicht „auf Zug“ einspannen – glatt, aber entspannt.
- B) Stabil (Canvas/Jeans/Tasche)
- Risiko: Nadelauslenkung bei Dicke.
- Vlies: Tearaway ist oft ausreichend.
- Einspannen: Straff, gleichmäßig.
- C) Empfindlich/Rutschig (z. B. Rayon/Satin)
- Risiko: Rahmenspuren & Rutschen.
- Vlies: No-Show Mesh (wenn möglich fixierbar).
Produktionsbezug: Wenn du bei A oder C ständig gegen Verrutschen, Verzug oder Rahmenspuren kämpfst, liegt es häufig am Rahmenprinzip (Reibung + Druck). Deshalb suchen viele Profis nach Magnetrahmen für Stickmaschine, weil die Haltekraft vertikal wirkt und das Material weniger „gequetscht“ werden muss.
Warnhinweis: Magnet-Sicherheit. Magnetrahmen nutzen starke Neodym-Magnete. Quetschgefahr für Finger. Wichtig: Abstand zu Herzschrittmachern/Insulinpumpen und zu magnetischen Datenträgern (z. B. Kreditkarten) einhalten. Magnete nie ungebremst zusammenschnappen lassen.
Warum Applikation jede Einspann-Unsicherheit sofort zeigt
Eine Satinkante ist gnadenlos: Schon minimaler Versatz erzeugt sichtbare „Gaps“ (Stoff blitzt raus) oder „Misses“ (Satin läuft ins Leere). Das Material muss beim Einspannen stabil und neutral liegen.
Wenn du Serien stickst (z. B. viele Hoodies), wird reproduzierbares Einspannen zum Engpass. Eine Einspannen für Stickmaschine-Lösung wie eine Einspannstation wirkt dann wie eine Schablone/Jig: gleiche Position, gleiche Spannung, weniger Ausschuss.
Die Satinkante als Abschluss hinzufügen
Die Satinkante ist die sichtbare „Verkleidung“: Sie deckt Kante und Tackdown ab und gibt dem Motiv den sauberen Look.

Schritt 8 — Teekanne ein drittes Mal abrufen und Satin Stitch per Bucket-Tool zuweisen
Rufe den Master erneut ab (Layer 3).
- Satin Stitch wählen.
- Farbe: Pink (oder deine Endfarbe).
- Mit dem Bucket-Tool jedes Segment antippen.

Kontrollpunkt: Stark zoomen und prüfen, ob die Satinkante den Tackdown sauber überdeckt.
Erwartetes Ergebnis: Eine gleichmäßige, deckende Abschlusskante.
Praxis-Hinweis: Satinkante nicht als „Fehler-Radiergummi“ missbrauchen
Viele verbreitern Satin, um Ungenauigkeiten zu verstecken – das macht das Motiv schnell steif und dicht. Besser ist: sauberer Zuschnitt, saubere Passung und stabiles Einspannen.
Wenn du über dicke Stellen (z. B. Taschennähte/Reißverschlüsse) stickst und der Rahmen Spannung verliert, kann ein Magnet-Stickrahmen die Spannung konstanter halten – dadurch bleibt die Satinkante gleichmäßiger.
Mit integrierten Motiven veredeln
Der letzte Schliff kommt über interne Elemente.

Schritt 9 — Blume aus der Bibliothek einfügen, proportional skalieren und positionieren
- Blume aus der Maschinenbibliothek auswählen.
- Wichtig: Im Size-Menü proportional skalieren.
- So weit verkleinern, bis sie sauber in die Teekanne passt, dann platzieren.

Kontrollpunkt: Zwischen Blume und Satinkante sollte sichtbar Luft bleiben. Wenn sich Elemente berühren/überlappen, steigt die Dichte lokal stark an – das kann zu Fadenrissen oder Nadeln führen.
Erwartetes Ergebnis: Eine ausgewogene Komposition ohne unnötige Dichte-Spitzen.
Reihenfolge & Optik: Innenmotiv vor oder nach Satin?
Du kannst das Innenmotiv je nach Look vor oder nach der Satinkante sticken:
- Vor Satin: Die Satinkante „rahmt“ das Innenmotiv sauber ein.
- Nach Satin: Das Innenmotiv liegt optisch obenauf.
Wenn du vom Hobby in Richtung Kleinserie gehst, wird Zeit pro Teil entscheidend. Dann lohnt es sich, Einspannprozesse zu standardisieren – z. B. mit hoop master Einspannstation oder Magnetrahmen.
Vorbereitung (versteckte Verbrauchsmaterialien & Checks)
Erfolg ist zu einem großen Teil Vorbereitung – lege dir das Nötigste griffbereit.
Verbrauchsmaterialien, die du wirklich brauchst
- Applikationsschere: Duckbill/Entenschnabel oder gebogen (für sauberes Trimmen ohne Grundstoff zu verletzen).
- Nadeln: 75/11 Ballpoint (Maschenware) oder 75/11 Sharp (Webware).
- Unterfaden: Passend, wenn die Rückseite sichtbar ist; sonst Standard (z. B. weiß, fein).
- Sprühkleber/Tape: Zum Fixieren des Applikationsstoffs nach der Platzierungslinie.
Checkliste — Vorbereitung (vor Digitalisierung und Stickstart)
- Daten: Ist das JPEG wirklich einfache Lineart (keine Schattierungen/Verläufe)?
- Rahmen: Rahmenauflage sauber (Fussel reduzieren die Haltekraft).
- Vlies: Vlies nach dem schwächsten Material im Aufbau wählen (meist Grundstoff).
- Werkzeug-Check: Wenn du dicke/empfindliche Materialien hast: prüfen, ob dein Rahmen ohne Druckstellen hält; falls nicht, Magnetrahmen für brother luminaire-Optionen recherchieren.
Setup
Bevor du Material „verstickst“, prüfe den digitalen Ablauf.
Layer-Plan, den du vor dem Sticken sehen solltest
- Platzierung (Rot): Laufstich/Double Run.
- STOP: Stoff auflegen.
- Tackdown (Farbe 2): E-Stitch mit korrekter Richtung.
- STOP: Optional trimmen (bei E-Stitch oft vorgeschnitten).
- Satinkante (Pink): Satin Stitch.
- Deko (Blume): Innenmotiv.

Checkliste — Setup (bevor du auf „Stickstart“ gehst)
- Passung: Für alle Lagen denselben Master aus dem Speicher abgerufen?
- Platzierung: Run Pitch für die Platzierungslinie verlängert?
- Richtung: E-Stitch-Segmente geprüft und ggf. geflippt?
- Zuweisung: Wirklich jedes Segment mit dem Bucket-Tool erwischt?
Betrieb
Jetzt trifft Theorie auf Material.
Stichablauf Schritt für Schritt (mit Kontrollpunkten)
1) Platzierung sticken:
- Kontrolle: Schnell und „leicht“.
- Aktion: Applikationsstoff auflegen und fixieren (Sprühkleber/Tape).
2) Tackdown sticken:
- Kontrolle: Nach den ersten Stichen prüfen, ob der Stich die Kante sinnvoll greift.
- Aktion: Wenn du im Rahmen trimmst: Rahmen abnehmen (Stoff im Rahmen lassen) und jetzt sauber trimmen.
3) Satinkante sticken:
- Kontrolle: Gleichmäßiger Lauf; bei sichtbaren „Whiskers“ (Stoff steht raus) stoppen und nachtrimmen.
4) Innenmotiv sticken:
- Kontrolle: Zentrierung und Abstand zur Kante.
Checkliste — Betrieb (beim ersten Probestick)
- Dabeibleiben: Applikation nicht unbeaufsichtigt laufen lassen.
- Material beobachten: Wenn sich vor dem Fuß Wellen bilden, pausieren und glattstreichen.
- Fadenenden: Startfäden frühzeitig kürzen, damit sie nicht unter Satin „eingebacken“ werden.
Troubleshooting
Diagnose-Tabelle für typische IQ Designer Applikations-Probleme.
| Symptom | Likely Physical Cause | Likely Digital Cause | The Fix |
|---|---|---|---|
| Random stitches in background | Scanner/Umgebung verschmutzt | „Noise“ im JPEG | Auf 400% zoomen und Punkte im IQ Designer wegradieren. |
| E-Stitch points wrong way | N/A | Standard-Erkennung der Richtung | Segment wählen und mit Flip/Toggle umdrehen. |
| Satin misses the edge | Stoff im Rahmen gerutscht | Platzierung != Satin (nicht derselbe Master) | Hardware: mehr Haltekraft (z. B. Magnetrahmen). Software: alle Lagen aus demselben Master abrufen. |
| Wavy/Puckered Borders | Rahmen zu locker / falsches Vlies | Zu viel Verzug | Cutaway-Vlies auf Maschenware, korrekt einspannen. |
| Needle Gummy/Sticky | Sprühkleber-Rückstände | N/A | Nadel reinigen/wechseln, weniger Kleber verwenden. |
Ergebnis
Mit diesem Ablauf gehst du von „mal sehen, ob’s klappt“ zu „ich weiß, warum es klappt“. Du hast ein präzises Applikations-Design erstellt mit:
- sauberer digitaler Quelle,
- funktionalem Tackdown durch korrekte E-Stitch-Richtung,
- reproduzierbarer Layer-Passung über den Master.
Wenn dir der Prozess Spaß macht, aber das Einspannen körperlich anstrengend wird oder in der Produktion bremst, ist das ein typisches Wachstumssignal. Viele Shops standardisieren dann mit hoop master Einspannstation oder Magnetrahmen – erst die Digitalisierung beherrschen, dann den Workflow über Tools skalieren.
