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Pailletten sind eine dieser „trügerisch einfachen“ Sticktechniken: Am Bildschirm sieht alles sauber aus – in der Produktion kann es aber schnell in abgebrochene Nadeln, Fehlzuführungen oder ein Kleidungsstück mit deutlichen „Rahmenabdrücken“ kippen. Wenn du schon mal eine Pailletten-Vorschau gesehen und gedacht hast: „Perfekt – fertig“, und dann in der Maschine Chaos hattest, bist du nicht allein.
Aus der Praxis: Erfolgreiche Paillettenarbeit ist nicht nur Digitalisieren. Ein großer Teil ist Mechanik/Physik – also wie Material, Spannung, Vorschub und Paillettenaggregat zusammenarbeiten. Dieser Beitrag baut das Dahao EMCAD (v2.5.8.x) Tutorial zu Paillettenfunktionen so um, dass du den Ablauf unter Produktionsdruck zuverlässig wiederholen kannst.
Wir behandeln fünf Kernmodule in EMCAD:
- Auto Run Sequin (schnelle Laufwege)
- Multi-Sequin Rules (komplexe Muster)
- Manual Run Sequin (präzises Setzen)
- Sequin Texture (Flächenfüllungen)
- Sequin Cutting + Edit (die Lösung für „unmögliche“ Änderungen)
Wichtiger als die Icons ist aber die Produktionslogik, die in vielen Software-Erklärungen fehlt: Wie du Einstellungen so anlegst, dass du später editieren kannst, wie du typische Bedienfehler schnell erkennst (z. B. Shift-Falle), und wie du die Maschine bei Paillettenläufen nicht unnötig stresst.

Keine Panik: Pailletten-Tools in Dahao EMCAD sind berechenbar – wenn du die Eingaberegeln respektierst
Pailletten wirken „unforgiving“, weil die Software exakt das ausführt, was du eingibst – und zwar in Maschinengeschwindigkeit. Der Schlüssel ist, Geometrie (Pfad zeichnen) und Paillettenverhalten (Regeln/Eigenschaften) sauber zu trennen.
In EMCAD zeichnest du zuerst die Form/den Pfad, danach definierst du, wie die Pailletten gesetzt werden. Genau diese Trennung ist dein Sicherheitsnetz: Wenn es an der Maschine nicht sauber läuft, korrigierst du in vielen Fällen die Eigenschaften (z. B. Sequenztyp/Regel), nicht den Pfad.
„Hörtest“ an der Maschine: Bei Pailletten solltest du ein gleichmäßiges, rhythmisches Klick-Klick-Klick vom Paillettenaggregat hören. Wenn sich das Geräusch in ein Schleifen oder ein hartes Knacken verändert: sofort stoppen. Das ist oft ein Hinweis auf Fehlzuführung oder Kontakt/„Strike“ am Aggregat.

Das „unsichtbare“ Setup vor Auto Sequin: So bekommst du saubere, editierbare Ergebnisse
Bevor du überhaupt klickst, musst du die Realität von Pailletten berücksichtigen: Sie bringen Gewicht und Steifigkeit ins Material. Wenn das Setup nicht passt, rettet dich auch das beste Digitalisieren nicht.
Im Video werden in der Sequin Config konkrete Materialparameter gezeigt, u. a. Sequin Size (3mm, 5mm) und Hole Size (1.5mm). Diese Werte müssen zur tatsächlich geladenen Paillettenware passen – sonst stimmt die Darstellung/Logik zwar im Programm, aber die Maschine läuft mechanisch „gegen“ das Material.



Setup-Checkliste (einmal pro Design-Session)
- Verifikation: Du arbeitest in Dahao EMCAD (v2.5.8.x) und das Panel Object Property ist sichtbar.
- Materialabgleich: Pailletten (z. B. 3 mm oder 5 mm) und Lochgröße mit dem realen Material abgleichen, dann in Sequin Config identisch einstellen.
- Musterstrategie: Vor dem Zeichnen entscheiden: Single-Type oder Multi-Type (A/B/C/D) – das spart späteres Umstellen.
- Grid-Plan: Für Flächenfüllungen Grid Space festlegen (im Video: 10.00 mm) – damit du Duplikate sauber und reproduzierbar erzeugst.
Hinweis aus der Praxis zu Kommentaren: In den Kommentaren tauchen Fragen nach „Link pls“ und „JPEG/Convert“ auf. Dieses Tutorial zeigt die Paillettenfunktionen in EMCAD – es ist keine Anleitung zur JPEG-Vektorisierung/Automatik-Digitalisierung. Wenn du von JPEG kommst, brauchst du zuerst eine geeignete Umwandlung/Grunddigitalisierung, bevor die Paillettenfunktionen sinnvoll greifen.
Hinweis zu „Motor error“ (Kommentar): Ein Motor-Fehler ist ein Maschinen-/Antriebsthema und wird nicht durch die EMCAD-Paillettenfunktionen „weggeklickt“. Der relevante Punkt hier: Wenn beim Paillettenlauf ungewöhnliche Geräusche auftreten, sofort stoppen und mechanisch prüfen (Zuführung/Blockade/Kontakt am Aggregat).
Auto Run Sequin in Dahao EMCAD: Pfad einmal sauber zeichnen – den Rest über Properties steuern
Auto Run Sequin ist das Standardwerkzeug für Paillettenläufe: Du zeichnest einen Pfad, und EMCAD setzt die Pailletten entlang dieser Geometrie.

Eingabemethode (so wie im Video)
- Auto Sequin-Icon anklicken.
- Pfad digitalisieren:
- Linksklick: setzt einen Punkt für eine Gerade (Ecke/Knick).
- Rechtsklick: setzt einen Kurvenpunkt (weicher Verlauf).
- Mit Enter bestätigen.
- Sichtkontrolle: Die blaue Pfadlinie wird in Paillettenmarker umgesetzt.
Produktionslogik (damit du nicht unnötig neu zeichnest)
Wenn die Abstände/Überlappung optisch nicht passen: nicht den Pfad neu zeichnen. In EMCAD ist es in der Regel sauberer, über Object Property (z. B. Abstand/Überlappung) zu korrigieren, statt einzelne Marker „händisch“ zu verschieben. Saubere Geometrie = ruhiger Maschinenlauf.
Multi-Sequin Rule (Custom Seq Type): Komplexe Sequenzen ohne manuelles „Punkt-für-Punkt“-Leiden
Wenn du ein Muster wie A–B–A–B brauchst, setz es nicht einzeln. Nutze die Multi Sequin Rule.

Konfigurationsablauf
- Paillettenobjekt auswählen.
- In Object Property Seq Type auf Custom stellen.
- Multi Sequin Rule öffnen.
- Sequenz definieren (z. B. Type A × 1, Type B × 1) und Wiederholungen festlegen.
Wichtig: Im Video wird gezeigt, dass die Regel über „Sequin Type“ und „Repeat Times“ aufgebaut wird. Genau das ist der Hebel, um komplexe Muster stabil und schnell zu erzeugen – ohne den Pfad zu zerstören.
Manual Run Sequin in Dahao EMCAD: Q/W-Moduswechsel und die Shift-Taste als häufigste Fehlerquelle
Manuelles Setzen ist für kleine Details gedacht – dort, wo du wirklich punktgenau arbeiten willst.

Manuelle Controls (wie im Video demonstriert)
- Linksklick/Rechtsklick: wie bei Auto (Gerade/Kurve).
- Q und W: Umschalten zwischen Paillettenmodi während der Eingabe.
- Shift: typische Falle – Shift gedrückt bedeutet: bewegen/absetzen ohne Paillette (Sprung/Abstand).
- Bestätigen je nach Workflow mit Enter (im Video wird Enter genannt).
Troubleshooting: „Warum setzt er keine Pailletten?“
Wenn du klickst und es erscheint nichts: sehr häufig ist Shift noch gedrückt. Shift loslassen und erneut setzen.
Sequin Texture in Dahao EMCAD: Flächen schnell aufbauen mit Grid Space + Alt+Pfeiltasten
Für große Flächen ist das der produktive Weg: Du baust ein Feld und „schneidest“ daraus die Form.

Teil A: Feld aufbauen
- Grid Space einstellen (Video: 10.00 mm).
- Eine Paillettenlinie auswählen.
- Alt + Pfeiltasten nutzen, um die Linie schnell und gleichmäßig zu duplizieren.

Teil B: Form definieren („carven“)
- Eine geschlossene Polyline über dem Paillettenfeld zeichnen.
- Polyline auswählen → Make Sequin Texture Line.
- In den Eigenschaften Outline Sequin und Inner Sequin festlegen (im Video wird z. B. ein Inner-Sequin-Typ gesetzt).


Der Vorteil: Die Abstände bleiben mathematisch konsistent – das macht die Fläche gleichmäßiger und die Bearbeitung später deutlich einfacher.
Sequin Cutting in Dahao EMCAD: Große Paillettenobjekte teilen, damit du sie später wirklich bearbeiten kannst
Ein riesiger Block ist schwer zu korrigieren. Wenn du Bereiche getrennt brauchst, ist Cutting der saubere Weg.

Workflow (wie im Video)
- Linien dort zeichnen, wo getrennt werden soll.
- Linien zu Custom Split machen.
- Split-Linien + Paillettenobjekt auswählen → Object Cut.

Ergebnis: Aus einem Block werden mehrere Objekte, die du separat auswählen und ändern kannst.
Sequin Edit Function in Dahao EMCAD: Rechteck, Shift-Bereich, Polygon-Auswahl und Batch-Änderungen
Das ist dein „OP-Besteck“, wenn du korrigieren willst, ohne neu zu digitalisieren.

Auswahlmethoden
- Rechteck-Auswahl: ziehen (gut für Flächenbereiche).
- Shift+Klick: Bereich zwischen zwei Punkten auswählen (gut für Linien/Sequenzen).
- Polygon Select: per Rechtsklick auf das Edit-Icon aktivieren (für komplexe Formen, z. B. Buchstabeninnenräume).

Setup, das reale Pailletten-Probleme verhindert: Stabilisierung + Einspann-Entscheidungen
Wenn die Datei steht, entscheidet die Praxis: Pailletten erzeugen hohe Zugkräfte. Häufige Ursachen für Ausschuss sind nicht die Software, sondern Faltenbildung/Verzug und Rahmenabdrücke.
Entscheidungslogik „Material ↔ Einspannen“
1. Ist das Material dick oder schwer sauber einzuspannen (z. B. Samt/Velours, Leder, schwerer Fleece)?
- Ja: Standardrahmen können durch den notwendigen Druck sichtbare Rahmenabdrücke erzeugen.
- Ansatz: In der Praxis greifen viele Betriebe bei problematischen Materialien zu Magnetlösungen, weil die Haltekraft gleichmäßiger anliegt.
2. Läuft es in Serie (z. B. 50+ Teile)?
- Dann zählt Wiederholgenauigkeit und Geschwindigkeit beim Einspannen.
- SOLUTION: Begriffe wie Magnetrahmen helfen dir, effiziente Produktions-Workflows zu finden. Magnetrahmen können den Ablauf beim Einspannen deutlich vereinfachen, weil das „Zuschrauben“ entfällt.
3. Ist es eine große Paillettenfläche?
- Dann ist stabile Unterlage entscheidend – sonst wandert die Fläche und die Passung leidet.
Warnhinweis: Magnet-Sicherheit. Magnetrahmen arbeiten mit sehr starken Magneten. Abstand zu Herzschrittmachern/medizinischen Geräten halten und Finger aus dem Schließbereich nehmen.
Die „Warum das funktioniert“-Ebene: Verzug vermeiden, Nacharbeit reduzieren, Maschine entlasten
1) Stabilität ist entscheidend
Große Paillettenflächen verhalten sich wie eine steife Schicht. Wenn das Grundmaterial arbeitet, verschiebt sich die Paillettenlage. Genau deshalb suchen Profis nach how to use magnetic embroidery hoop-Anleitungen: gleichmäßige Haltekraft kann die Ausrichtung stabiler halten.
2) Standardisierung im Team
Wenn mehrere Personen einspannen, brauchst du reproduzierbare Positionierung. Eine Einspannstation für Maschinenstickerei sorgt dafür, dass Platzierung und Ausrichtung konstant bleiben.
3) Skalieren ohne Chaos
Wenn du bei Paillettenjobs ständig Zeit in Einspannen, Neustarts und Korrekturen verlierst, ist das ein Workflow-Thema: erst Prozesse standardisieren (Grid/Texture/Cut/Edit), dann Hilfsmittel für wiederholgenaues Einspannen ergänzen.
Ein sauberer, wiederholbarer Ablauf (Auto → Texture → Cut → Edit)
Diese Reihenfolge hat sich im Software-Workflow bewährt, weil sie Änderungen später am einfachsten macht:
- Prep: Sequin Config prüfen (Größe/Loch), Grid Space festlegen.
- Auto Run: Hauptpfade anlegen.
- Texture: Flächen über Duplizieren (Alt+Pfeile) aufbauen.
- Cut: Große Bereiche in sinnvolle Zonen teilen.
- Edit: Selektiv nacharbeiten (Rechteck/Shift/Polygon) und Eigenschaften im Batch ändern.
Pre-Flight-Checkliste
- Sequin Size / Hole Size in der Software entspricht dem realen Material.
- Grid Space ist gesetzt (Video: 10.00 mm), damit Duplikate sauber laufen.
- Sichtkontrolle: Marker/Sequenzen wirken gleichmäßig entlang des Pfads.
Troubleshooting: Dinge, die in der Praxis Zeit fressen
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Schnelltest / Fix |
|---|---|---|
| Manuell werden keine Pailletten gesetzt | Shift ist gedrückt | Shift loslassen und erneut klicken. |
| Auswahl klappt nicht wie erwartet | Falscher Auswahlmodus | Polygon Select über Rechtsklick aktivieren; alternativ Rechteck ziehen. |
| Muster wirkt „falsch“ (A/B nicht wie geplant) | Multi-Sequin Rule nicht korrekt (Typ/Reihenfolge/Repeat) | Objekt auswählen → Seq Type = Custom → Multi Sequin Rule prüfen und korrigieren. |
| Fläche ist schwer editierbar | Ein großer Block statt Zonen | Split-Linien → Custom Split → Object Cut. |
Operations-Check (bevor du startest)
- Design-Preview: Sind Pfade, Texturen und Schnittzonen logisch aufgebaut?
- Editierbarkeit: Kannst du kritische Bereiche per Polygon/Shift sauber selektieren?
- Ausrichtung: Für reproduzierbare Platzierung hilft eine hoop master Einspannstation oder eine vergleichbare Vorrichtung.
Wenn du die Software-Funktionen (Auto/Rules/Texture/Cut/Edit) mit einem standardisierten Einspannprozess kombinierst – z. B. über hoopmaster-Stationen für Wiederholgenauigkeit – werden Pailletten von „Risiko“ zu einem kalkulierbaren Produktionsschritt.
FAQ
- Q: Warum setzt Dahao EMCAD (v2.5.8.x) im Manual Run Sequin-Modus beim Digitalisieren kleiner Logo-Details trotz Klicks keine Pailletten?
A: Die häufigste Ursache ist die gedrückte Shift-Taste: Dann wird bewegt, ohne eine Paillette abzulegen.- Shift loslassen und erneut klicken, um eine Test-Paillette zu setzen.
- Mit Q/W den Paillettenmodus umschalten und per Klick prüfen, ob der gewünschte Modus aktiv ist.
- Langsam starten und erst 3–5 Pailletten in einer kurzen Linie setzen, bevor du das komplette Detail aufbaust.
- Erfolgskontrolle: Nach jedem Klick erscheinen die Paillettenmarker sofort sichtbar auf dem Pfad.
- Wenn es weiterhin nicht klappt: kurz mit Auto Run Sequin testen, ob die Pailletten-Konfiguration grundsätzlich funktioniert, dann zurück zu Manual Run.
- Q: Wie behebe ich in Dahao EMCAD (v2.5.8.x) bei Auto Run Sequin Abstandsprobleme, ohne den Pfad neu zu zeichnen?
A: Den Pfad nicht neu zeichnen – die sichere Korrektur läuft über Interval/Overlap in den Object Properties.- Paillettenobjekt auswählen und Object Property öffnen.
- Interval/Overlap so anpassen, bis die Marker zur realen Pailletten-Größe passen.
- Geometrie sauber lassen und keine einzelnen Marker „per Hand“ verschieben.
- Erfolgskontrolle: Die Marker aktualisieren sich sauber, während der ursprüngliche Pfad glatt bleibt.
- Wenn es weiterhin nicht passt: Sequin Size und Hole Size in Sequin Config mit dem realen Material (Rolle/Reel) abgleichen.
- Q: Welches Maschinen-Geräusch deutet bei Pailletten auf Fehlzuführung oder Strike-Risiko hin?
A: Sofort stoppen, wenn sich das Geräusch von einem gleichmäßigen Klick-Klick-Klick zu Schleifen oder einem harten Knacken verändert.- Besonders während der Betätigung des Paillettenaggregats hinhören.
- Beim ersten Testlauf bewusst langsam und aufmerksam starten.
- Beim ersten Knacken/Schleifen stoppen und auf Fehlzuführung oder Kontakt am Aggregat prüfen.
- Erfolgskontrolle: Gleichmäßiges, rhythmisches Klickgeräusch während der Paillettenablage.
- Q: Wie verhindere ich Verzug bei großen Paillettenflächen in der Praxis am zuverlässigsten?
A: Entscheidend ist eine stabile, gleichmäßige Spannung und ein Workflow, der Flächen sauber aufbaut und bei Bedarf in Zonen teilbar macht.- Flächen über Sequin Texture mit definiertem Grid Space aufbauen, damit die Abstände konsistent sind.
- Große Bereiche bei Bedarf mit Sequin Cutting in kleinere Zonen teilen, um Korrekturen lokal zu halten.
- Erfolgskontrolle: Die Fläche wirkt gleichmäßig, und du kannst Teilbereiche selektiv auswählen/ändern, ohne alles neu zu machen.
- Q: Wie kann ich „Rahmenabdrücke“ bei empfindlichen, dicken Materialien (z. B. Samt/Velours, Leder, schwerer Fleece) reduzieren?
A: Vermeide übermäßigen Druck durch zu festes Einspannen; bei schwierigen Materialien kann ein Magnetrahmen die Haltekraft gleichmäßiger verteilen.- Nicht „überziehen“: Zu viel Druck erzeugt Abdrücke.
- Alternativen prüfen, wenn das Material sichtbar leidet.
- Erfolgskontrolle: Nach dem Ausspannen sind die Ringmarken minimal oder deutlich reduziert.
- Q: Welche Sicherheitsmaßnahmen sind beim Testen von Pailletten-Designs wichtig?
A: Augenschutz tragen: Bei einem Strike können Splitter von Pailletten/Metall entstehen.- Schutzbrille vor dem ersten Testlauf aufsetzen.
- Bei ungewöhnlichen Geräuschen sofort stoppen und prüfen.
- Erfolgskontrolle: Testlauf ohne Knacken/Schleifen und ohne sichtbare beschädigte Pailletten entlang des Pfads.
- Q: Welche Sicherheitsregeln gelten bei Magnetrahmen?
A: Magnetrahmen sind Hochkraft-Werkzeuge: Abstand zu Herzschrittmachern halten und Quetschstellen vermeiden.- Abstand zu medizinischen Geräten/Herzschrittmachern.
- Rahmen kontrolliert schließen, Finger aus dem Schließbereich.
- Erfolgskontrolle: Rahmen schließt kontrolliert, Material sitzt sicher, keine Quetschungen.
- Q: In den Kommentaren wird nach „JPEG / convert“ gefragt – gehört das zu diesem Pailletten-Workflow?
A: Nein. Das hier ist ein Workflow für Paillettenfunktionen in EMCAD. Eine JPEG-Datei muss zuerst in eine geeignete Grundlage (z. B. saubere Konturen/Objekte) überführt werden, bevor Auto/Texture/Cut/Edit für Pailletten sinnvoll eingesetzt werden können.- Erfolgskontrolle: Du hast in EMCAD editierbare Objekte/Pfade, auf die du Sequin-Funktionen anwenden kannst.
