Verziertes ITH-Lesezeichen (wendbar + Quaste): Sauberer Satinrand-Workflow mit einem 5x7 Magnetrahmen

· EmbroideryHoop
Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung überführt das Video-Tutorial in einen praxistauglichen Workflow für ein wendbares, freistehendes, verziertes Lesezeichen mit Quaste im In-The-Hoop (ITH)-Verfahren. Du lernst, wie du No-Show-Mesh auf den Stoff aufbügelst, Vorder- und Rückseite getrennt stickst, beide Teile exakt auschneidest und zu einem stabilen „Sandwich“ verbindest, anschließend eine Platzierungslinie auf wasserlöslichem Stickvlies stickst und zum Schluss mit einem dichten Satinrand die Rohkanten sauber versiegelst – inklusive klarer Kontrollpunkte, Vlies-Entscheidungen und typischer Praxisfehler rund um Ausrichtung und Kantenfinish.
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Inhaltsverzeichnis

Materialien für bestickte Lesezeichen

Ein wendbares In-The-Hoop (ITH)-Lesezeichen wirkt auf den ersten Blick simpel. Der Unterschied zwischen „Bastelprojekt“ und „verkaufsfertigem Produkt“ steckt aber fast komplett in der Kantenqualität. Der „saubere Satinrand“ entsteht nur, wenn Materialwahl und Vorbereitung zur Konstruktion passen. In diesem Projekt stickst du zwei separate Teile (Vorderseite + Rückseite), schneidest sie aus, verbindest sie zu einem stabilen Sandwich und versiegelst anschließend alles mit einem Satinrand.

On-screen list of required materials including fusible mesh, water soluble backing, and adhesive spray.
Introduction of materials

Was du herstellst (und warum diese Methode funktioniert)

Du erstellst ein freistehendes, verziertes Lesezeichen mit Quaste. Das Prinzip dahinter ist Einkapselung: Weil der finale Satinrand erst nach dem Verkleben der beiden Stoffteile gestickt wird, wirkt er wie eine Einfassung. Er deckt die Rohkanten ab und verriegelt beide Lagen zu einer stabilen Einheit.

Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien aus dem Video

  • Gewebter Stoff: Beige/Creme, z. B. Baumwolle oder Leinenmischung (für den ersten Versuch keine dehnbaren Jerseys).
  • Stickvlies A (stabilisierend): aufbügelbares No-Show Mesh (Poly-Mesh). Wichtig, damit das Lesezeichen flexibel bleibt, aber formstabil stickt.
  • Stickvlies B (konstruktiv): wasserlösliches Stickvlies (faseriges Wash-Away ist im Handling meist stabiler als sehr dünne Folie).
  • Kleber: temporärer Sprühkleber (z. B. 505 Spray and Fix / Quilt-Basting-Spray).
  • Fixieren: unsichtbares Klebeband oder Malerkrepp.
  • Garn: 40 wt Rayon- oder Polyester-Stickgarn (Gold/Braun, Blau, Grün).
  • Unterfaden: vorgewickelte Unterfadenspule passend zur Außenrandfarbe (entscheidend für saubere Kanten).
  • Zubehör: Quaste (optional).
  • Werkzeuge: Bügeleisen, Applikationsschere (Entenschnabel) oder kleine, scharfe Stickschere.
  • Schüssel: warmes Wasser + 1 Tropfen Spülmittel.
  • Maschine: Mehrnadelstickmaschine (Baby Lock Enterprise im Video) oder eine normale Haushalts-Stickmaschine.
  • Rahmen: 5x7 Magnetrahmen (Metall-Oberrahmen + flacher Unterrahmen).

Versteckte Verbrauchsmaterialien (das „Pro“-Set)

  • Nadel: Stärke 75/11 Sharp (Kugelspitzen können bei der aufgebügelten Sandwich-Lage eher „schieben“ statt sauber zu durchstechen).
  • Fray Check: hilfreich, um den Quastenknoten zu sichern.
  • Fusselrolle: zum Reinigen des Stoffs vor dem Aufbügeln.

Dateisatz aus dem Video

  1. Frontdesign: das florale/geometrische Muster.
  2. Backdesign: Personalisierung (Text).
  3. Assembly-Datei: Platzierungslinie + Fixiernaht + finaler Satinrand.

Upgrade-Pfad (wenn es sich „fummelig“ anfühlt)

Die häufigsten Frustpunkte sind Rahmenabdrücke (Druckspuren durch Klemmen) und die Zeit, die durch mehrfaches Einspannen entsteht. Wenn du mit der Schraube „kämpfst“ oder Fasern plattdrückst, ist ein Magnetrahmen die professionelle Lösung: weniger Verzug, weniger Zug-/Gegenzug-Effekt beim Einspannen. Für viele Anwender ist der Begriff Magnetrahmen der Einstieg, um Stoff sicher zu halten – ohne die Quetschkraft klassischer Innen-/Außenrahmen.

Schritt 1: Stoff vorbereiten und einspannen

Dieser Abschnitt entscheidet über 80 % des Ergebnisses: ob die Teile flach bleiben oder unter Stichdichte wellen.

Iron pressing fusible no-show mesh onto the back of the beige fabric.
Fusing fabric

1) No-Show Mesh auf den Stoff aufbügeln (Video Schritt 1)

  • Stoff mit der linken Seite nach oben auf eine glatte, hitzefeste Fläche legen.
  • Aufbügelbares No-Show Mesh mit der klebrigen/glänzenden Seite nach unten (Klebeseite) auflegen.
  • Aktion: kräftig aufbügeln (ohne Dampf), Abschnitt für Abschnitt.

Warum das zählt (Mechanik in der Praxis): Durch das Aufbügeln werden Stoff und Vlies zu einem „Verbund“. Das reduziert Mikro-Verschiebungen (klassisch als Push-Pull sichtbar) und sorgt dafür, dass Konturen und Schrift sauberer stehen.

2) Den Verbund in einen 5x7 Magnetrahmen einspannen (Video Schritt 2)

  • Den aufgebügelten Verbund auf den Unterrahmen legen.
  • Den Metall-Oberrahmen ausrichten.
  • Kontrollpunkt (hörbar): Das klare „Klack/Snap“, wenn die Magnete greifen.
  • Kontrollpunkt (fühlbar): Mit der Hand über den Stoff streichen: glatt und straff wie ein frisch bezogenes Bettlaken – aber nicht „trommelhart“. Zu starkes Spannen bei Webware führt nach dem Ausspannen oft zu Wellen/Puckern.
Hands snapping the metal top frame of a magnetic hoop onto the bottom frame holding the fabric.
Hooping the fabric

Checkpoint: In der Mitte leicht antippen: Widerstand ja, aber kein starkes „Zurückschnalzen“. Optisch prüfen: Fadenlauf/Gewebe sollte gerade liegen, nicht bogenförmig verzogen.

Warnung: Quetschgefahr durch Magnetkraft. Finger beim Schließen aus der Kontaktzone halten. Magnetrahmen können schmerzhaft einklemmen und sollten von Herzschrittmachern sowie empfindlicher Elektronik ferngehalten werden.

Vorbereitungs-Checkliste (vor dem Einfädeln)

  • Klebebond: Lösen sich Vlieskanten? Dann nachbügeln. Lose Bereiche begünstigen Nadelablenkung.
  • Nadelzustand: Frische 75/11 Sharp eingesetzt? (Grate ruinieren Satinränder.)
  • Unterfaden bereit: Passende Unterfadenspule für den finalen Rand liegt bereit?
  • Freigängigkeit: Rahmenweg an der Maschine ist frei.
  • Sprühplatz: Sprühkleber wird abseits der Maschine verwendet.

Schritt 2: Vorder- und Rückseite sticken

Beide Teile werden separat gestickt. Genauigkeit hier ist die Basis für die spätere Montage.

3) Vorderseite sticken (Video Schritt 3)

  • Eingespannten Stoff einsetzen.
  • Maschine stickt die erste Datei (Frontdesign).
Sliding the magnetic hoop onto the multi-needle embroidery machine arm.
Loading the machine
The machine stitching the gold and blue geometric floral pattern on the front panel.
Embroidering front design

Checkpoint: Die ersten Stiche beobachten. Unterseite prüfen: Der Unterfaden sollte als schmaler Streifen mittig in Satinsäulen sichtbar sein. Wenn Oberfaden-Schlaufen unten hängen, ist die Oberfadenspannung zu locker.

4) Rückseite sticken + Schrift (Video Schritt 4)

  • Zweite Datei (Rückseite) sticken.
  • Optional personalisieren (z. B. „John’s Book“).
The machine embroidering 'John's Book' text on the back fabric panel.
Embroidering text

Praxis-Hinweis aus den Kommentaren (konkret gemacht): Schrift ist bei Lesezeichen oft der häufigste Qualitäts-Knackpunkt.

  • Wenn ein Buchstabe als Satinumrandung „zu kompakt“ wirkt, ist er häufig zu klein skaliert oder die Schrift ist für Stickerei nicht optimal digitalisiert.
  • Nutze die Größenempfehlungen der jeweiligen Schrift (Min-/Max-Größe laut Handbuch/Font-Guideline) und vermeide extremes Verkleinern.

Realitätscheck: Nicht jede Software-Schrift läuft gleich gut. Im Kommentar wurde z. B. erwähnt, dass ein „O“ aus Bernina V5 zu dicht wirkte – das kann bei bestimmten Fonts/Größen passieren. Entscheidend ist eine für Stickerei digitalisierte Schrift und eine passende Größe.

5) Beide Teile sauber ausschneiden (Video Schritt 5)

  • Ausspannen.
  • Beide ovalen Teile ausschneiden – so nah wie möglich an der Außenkante der Sticklinie, ohne in die Stiche zu schneiden.
Scissors cutting out the embroidered oval shape from the fabric.
Cutting out elements

Checkpoint: Mit dem Daumen über die Schnittkante streichen: Wenn Stiche hochstehen, warst du zu nah dran (Aufribbel-Risiko). Wenn viel Stoff übersteht, kann er später unter dem Satinrand „rausblitzen“.

Warnung: Sicherheit & Qualität. Kleine, scharfe Scheren verwenden. Große Stoffscheren erhöhen das Risiko, in die Stickerei zu schneiden.

Schritt 3: Lesezeichen-Sandwich montieren

Hier entscheidet sich die Passung. Kleine Fehler werden beim Randstich groß.

6) Quastenschlaufe an der Rückseite fixieren (Video Schritt 6)

  • Rückteil (Namensseite) mit der Stickseite nach unten hinlegen.
  • Quastenschlaufe unten mittig positionieren.
  • Mit unsichtbarem Klebeband sicher fixieren. Wichtig: Der Quastenkopf muss weit genug weg von der späteren Randnaht liegen.
Applying invisible tape to secure the golden tassel loop to the wrong side of the back panel.
Attaching tassel
Achtung
Liegt der Quastenkopf im Bereich der Randnaht, kann die Nadel abgelenkt werden (Nadelbruch/unsauberer Satinrand).

7) Vorder- und Rückteil mit Sprühkleber verbinden (Video Schritt 7)

  • Aktion: Leichten Sprühnebel auf die linken Seiten beider Teile geben (nicht durchnässen).
  • Vorderteil auf das Rückteil legen (linke Seiten zusammen) und exakt ausrichten.
  • Von der Mitte nach außen fest andrücken.
Spraying 505 adhesive spray onto the back of the cut-out fabric pieces.
Applying adhesive
Pressing the front embellished piece onto the back text piece to bond them together.
Assembling sandwich

Checkpoint: Gegen Licht halten: Die Kontur sollte deckungsgleich wirken. Wenn du eine „Doppelkontur“ siehst, vorsichtig lösen und neu ausrichten.

Schritt 4: Finaler Satinrand und Finish

Jetzt wird aus „Deko“ eine stabile Konstruktion.

8) Wasserlösliches Stickvlies einspannen + Platzierungslinie sticken (Video Schritt 8)

  • Wasserlösliches Stickvlies in den 5x7 Magnetrahmen einspannen.
  • Unterfaden wechseln: Unterfadenspule einsetzen, die zur Randfarbe passt.
  • Assembly-Datei (File C) starten und die Platzierungslinie sticken.
Hooping a sheet of translucent water-soluble backing into the magnetic hoop.
Preparing for final assembly
The machine stitching a single run placement line on the water-soluble stabilizer.
Running placement stitch

Warum der Unterfadenwechsel wichtig ist: Ein dichter Satinrand „zieht“ die Fäden. Selbst bei guter Spannung können an der Kante minimale Unterfadenpunkte sichtbar werden. Farbgleich fällt das praktisch nicht auf.

9) Sandwich in die Platzierungslinie legen, dann Rand sticken (Video Schritt 8 – Fortsetzung)

  • Das verklebte Sandwich exakt in die gestickte Platzierungslinie legen.
  • Wenn die Quaste stört: wie im Video empfohlen, die Quaste zusätzlich festkleben/fixieren.
  • Fixiernaht (Tackdown) und anschließend den Satinrand sticken.
Placing the assembled bookmark sandwich inside the stitched placement line.
Placing applique
The machine stitching a thick satin border around the edge of the bookmark to seal it.
Stitching border

Checkpoint vor dem dichten Satinrand:

  1. Ist die Quaste sicher aus dem Nähbereich fixiert?
  2. Liegt das Sandwich komplett flach?
  3. Sitzt es sauber innerhalb der Platzierungslinie?

Maschinen-Checkliste (direkt an der Maschine)

  • Rahmengröße: 5x7 bestätigt.
  • Datei: File C geladen.
  • Unterfaden: Farblich passend eingesetzt.
  • Sandwich: innerhalb der Platzierungslinie positioniert.
  • Quaste: fixiert, weg vom Nadelbereich.

Tipps für ein sauberes Kantenfinish mit wasserlöslichem Stickvlies

Die letzten Handgriffe machen den „Retail-Look“.

10) Wasserlösliches Stickvlies knapp am Satinrand zurückschneiden (Video Schritt 9)

  • Ausspannen.
  • Überschuss außen knapp am Satinrand abschneiden.
  • Quaste beim Schneiden aus dem Weg halten.
Trimming the excess water-soluble stabilizer away from the finished bookmark edge.
Trimming stabilizer

11) Restvlies an der Kante auflösen (Video Schritt 10)

  • Schüssel mit warmem Wasser (nicht kochend) + 1 Tropfen Spülmittel.
  • Finger eintauchen und entlang der Satinkante streichen, um „Vlies-Fussel“ aufzulösen.
Dipping a finger into a blue bowl of warm water to dissolve edge stabilizer.
Finishing edges

Checkpoint: Nach dem Trocknen sollte sich die Kante weich anfühlen. Wenn sie „kratzig“ ist, ist noch Vlies in der Satinkante. Dann erneut mit frischem warmem Wasser nacharbeiten.

Entscheidungslogik: welches Vlies für diesen Lesezeichen-Workflow?

  1. Ist dein Stoff stabil gewebt (Baumwolle/Leinen) oder instabil/dehnbar?
    • Stabile Webware: Aufbügelbares No-Show Mesh (Standard).
    • Dehnbar/instabil: Mehr Stabilität nötig (z. B. stärkeres Vlies zusätzlich). Das Ergebnis wird dicker.
  2. Anforderung an die Kante?
    • Sauber/freistehend: Für Schritt 4 ist wasserlösliches Stickvlies Pflicht.
    • Rustikal: Reißvlies ist möglich, aber Fasern können im Satinrand sichtbar bleiben.
  3. Stückzahl/Workflow?
    • Einzelstück: Standardprozess.
    • Serie: Wenn Einspannen Zeit frisst, helfen Tools wie eine Magnetische Einspannstation oder generell Magnetrahmen, um schneller und mit weniger Handbelastung zu arbeiten.

Warnung: Magnet-Sicherheit. Starke Magnetrahmen können medizinische Geräte beeinflussen. Abstand halten.

Kommentar-basierter Praxis-Tipp: Schlaufe für ein Band oben ergänzen

In den Kommentaren kam die Frage, wie man oben (gegenüber der Quaste) eine Schlaufe für ein Band anbringen kann.

  • Vorgehen analog zur Quaste: Band zur Schlaufe legen und mit Klebeband fixieren.
  • Wenn die Schlaufe zu „kompakt“ wird (z. B. bei sehr dichter Satinumrandung), prüfe zuerst die Größe und ob die verwendete Schrift/Umrandung für Stickerei geeignet ist; zu kleine Skalierung ist eine häufige Ursache.

Troubleshooting (Symptom → Ursache → Fix)

Symptom Wahrscheinliche Ursache Quick Fix (Low Cost) Vorbeugung (Pro)
Wellen am Rand („Bacon Edge“) Beim Einspannen zu stark gezogen. Nach dem Trocknen vorsichtig glattstreichen; ggf. leicht nachbügeln (materialabhängig). Neutral einspannen (straff, nicht überdehnt). Magnetrahmen reduziert Verzug.
Stoff blitzt unter dem Satinrand hervor Zu viel Überstand oder Sandwich versetzt. Minimal nachschneiden (vorsichtig). Nach der Fixiernaht kurz stoppen und Position prüfen.
Quaste wird mitgefasst/zieht Fäden Quaste nicht fixiert oder zu nah an der Randnaht. Faden vorsichtig lösen (Risiko). Quaste vor dem Randstich konsequent wegkleben.
Sehr „dichte“/klumpige Buchstaben Schrift zu klein oder nicht optimal digitalisiert. Meist nicht sauber zu retten. Größenrichtlinien der Schrift beachten; stickgeeignete Fonts verwenden.
Unterfadenpunkte oben sichtbar Spannung/Balance + dichte Satinkante. Neu einfädeln, Fadenweg prüfen. Unterfaden farblich passend wählen (wie im Video).

Ergebnis

The final embellished bookmark displayed clearly with the tassel and clean satin edges.
Final reveal

Du hast jetzt ein sauberes, wendbares, verziertes Lesezeichen mit Satinrand, das von beiden Seiten ordentlich aussieht. Der Workflow trennt „Dekorstiche“ (Front/Back) von „Konstruktionsstichen“ (Assembly/Satinrand) – ein Prinzip, das auch bei hochwertigen Patches und ITH-Geschenken genutzt wird.

Abnahmestandard (woran du „fertig“ erkennst)

  • Kante: gleichmäßiger Satinrand ohne herausstehende Stofffasern.
  • Haptik: stabil, aber noch flexibel.
  • Optik: keine auffälligen Unterfadenpunkte an der Sichtkante.

Wann sich ein Tool-Upgrade für Tempo und Konstanz lohnt

Wenn du ein Lesezeichen gut hinbekommst, willst du vielleicht 20 Stück für einen Markt oder als Set produzieren. Dann wird „Rahmenzeit“ zum Engpass. Viele wechseln auf Magnetrahmen für Stickmaschinen, um Einspannzeit zu reduzieren und Rahmenabdrücke auf empfindlichen Stoffen zu minimieren. Wenn du in einem bestimmten System arbeitest, helfen Suchbegriffe wie baby lock Magnetrahmen oder Magnetrahmen für babylock Stickmaschinen, um passende Rahmen/Abstände für den Maschinenarm zu finden.