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Die drei Hauptkategorien von Stickvlies
Wenn du schon einmal vor einem Regal voller Stickvliese standest und gleichzeitig verwirrt warst und Angst hattest, „das falsche“ zu kaufen: Das ist normal. Stickvlies ist das Fundament deiner Stickerei. Ist das Fundament schwach, bekommt das „Haus“ (dein Motiv) Risse: Konturen passen nicht, Flächen klaffen, und das Ganze verschiebt sich.
Aus der Praxis: Ein großer Teil der vermeintlichen „Maschinenprobleme“ (z. B. unsaubere Schrift, Wellen, Versatz) sind in Wahrheit Physik-Probleme – ausgelöst durch falsches Vlies oder durch schlechtes Einspannen.
In dieser Lektion – basierend auf den Erklärungen von Pam Hayes und bewährten Branchen-Grundregeln – sortieren wir Vliese nicht nach Marke, sondern nach Funktion:
- Tear Away (Abreißvlies): Für stabile, nicht dehnbare Stoffe (Patchwork-Baumwolle, Canvas-Taschen). Gibt temporären Halt und lässt sich nach dem Sticken abreißen.
- Cut Away (Schneidevlies): Für instabile, dehnbare Stoffe (T-Shirts, Strick). Bleibt dauerhaft im Teil und stabilisiert gegen das „Zurückfedern“ des Materials.
- Spezialvliese: Problemlöser – dazu zählen wasserlösliche Vliese (z. B. für Spitze), hitzelösliche Varianten und Toppers (z. B. für Frottee).
Außerdem geht es um die „Floating“-Technik – ein Profi-Workflow, um schwierige Teile zu besticken, ohne den Stoff selbst einzuspannen. Genau hier steigen viele später auf Hilfsmittel wie einen Floating-Stickrahmen oder ein magnetisches System um, um schneller und reproduzierbarer zu arbeiten.

Kurzüberblick: Was du lernst (und was in der Praxis meistens schiefgeht)
Am Ende dieses Guides kannst du:
- Stoff-Physik richtig einschätzen: Sofort erkennen, ob du abreißen, schneiden oder auswaschen musst.
- „Trommelfell“-Spannung beim Einspannen erreichen: Das haptische Feedback, das dir zeigt, dass das Vlies wirklich fest sitzt.
- „Floating“ sauber ausführen: Z. B. dicke Handtücher oder empfindliche Cardigans besticken, ohne den Stoff im Rahmen zu quetschen.
- Tragekomfort sauber lösen: Damit Kleidung innen nicht kratzt.
Die häufigste Ursache für Fehlschläge: Viele behandeln den Stickrahmen wie einen Bilderrahmen – er hält den Stoff „irgendwie“. In Wirklichkeit ist er eine Klemme. Er muss jede Bewegung stoppen. Wenn dein Vlies nicht vollständig fixiert ist, wird sich das Motiv verschieben.
Warnung (mechanische Sicherheit): Bei Sprühkleber oder selbstklebenden Vliesen Hände aus dem Nadelbereich halten. Klebrige Oberflächen können den Stoff minimal anheben – prüfe die Freigängigkeit unter dem Nähfuß, damit weder Finger noch Material hängen bleiben.
Wann du Tear Away (Abreißvlies) verwendest
Abreißvlies ist die „starre Stütze“ für Stoffe, die nicht dehnen. Denk an ein Baugerüst: Es stabilisiert während der Arbeit – danach wird es entfernt.
Typische Anwendungen:
- Quiltblöcke (gewebte Baumwolle)
- Tote Bags / Taschen (Canvas)
- Denim (nicht elastisch)
Die Ausnahme: Manchmal ist das Projekt selbst schon „Vlies genug“. Beim Quilten kann die Wattierung (Batting) in einem Läufer ausreichend Stabilität liefern – zusätzliches Vlies würde nur unnötig auftragen.
Sinnes-Check: Beim Entfernen sollte Abreißvlies „knackig“ wie Papier reißen. Wenn es sich dehnt oder zäh wirkt, ist es möglicherweise eher ein Schneidevlies (oder falsch einsortiert).

Auswahl innerhalb von Abreißvlies (leicht vs. schwer)
Abreißvlies ist nicht gleich Abreißvlies. Du wählst nach Stichdichte (wie viele Nadelstiche pro Fläche):
- Leicht (z. B. Sulky Tear Easy): Für Redwork/Outline-Motive mit niedriger Dichte. Lässt sich sanft entfernen und schont feine Baumwollstoffe.
- Schwer (z. B. Pellon Stitch-N-Tear): Für dichtere Motive (Tatami-Füllungen, breite Satins).
- Aufbügelbar (z. B. Sulky Totally Stable): Hat eine „glänzende“ Seite zum Aufbügeln. Praktisch bei rutschigen Materialien, um Mikro-Verschiebungen zu verhindern.
Praxisregel: Wenn ein Motiv in einem 4x4-Bereich sehr dicht ist (z. B. deutlich über 10.000 Stiche), ist eine einzelne Lage leichtes Abreißvlies riskant. Nimm dann schweres Abreißvlies – oder arbeite mit einer zusätzlichen Lage Vlies als Unterstützung.
Checkpoint: „No Cheating“-Einspann-Test
Pam Hayes nennt es die „No Cheating“-Regel – und sie ist Gold wert: Dein Vlies muss so groß sein, dass es auf allen vier Seiten sicher vom Stickrahmen gefasst wird.
Der Tast-Test: Nach dem Einspannen mit den Fingerspitzen über das Vlies streichen.
- Bestanden: straff wie ein Trommelfell, kein Nachgeben beim Antippen.
- Durchgefallen: schwammig, Falten oder „Luft“/Hohlstellen.
Wenn das Vlies wie ein stabiler „Fensterrahmen“ sitzt, ist die Basis fixiert.

Erwartetes Ergebnis: Das Vlies ist der Anker. Selbst wenn der Stoff nur als kleines Stück mittig liegt – ist das Vlies straff, bleibt die Passung stabil.
Cut Away (Schneidevlies) sicher beherrschen – besonders bei Strick
Die größte Sorge vieler Einsteiger: ein T-Shirt ruinieren. Der Stoff wird in die Stichplatte gezogen oder Schrift wellt. Ursache: Strickware besteht aus Schlaufen, die nach dem Einstich wieder „zurückarbeiten“.
Die Lösung: Schneidevlies. Es bleibt im Teil und bildet dauerhaft eine nicht-dehnbare Stütze.
Typische Anwendungen:
- T-Shirts / Polos
- Baby-Bodys
- Sweatshirts

Cut Away Plus vs. Soft ’n Sheer (und wann du lagenweise arbeitest)
Hier geht es immer um den Kompromiss Stabilität vs. Tragekomfort.
- Schwer (Cut Away Plus): Maximale Stabilität für dichte Logos. Nachteil: kann sich steifer anfühlen.
- Leicht/Mesh (Soft 'n Sheer): Angenehm auf der Haut, ideal für Babyteile und leichte Shirts. Nachteil: weniger stabil.
Praxis-Ansatz: Wenn eine Lage „zu wenig“ ist, ist das Layering legitim: Zwei Lagen weiches Schneidevlies (ggf. versetzt/gedreht) erhöhen die Stabilität, ohne dass es so hart wird wie ein schweres Vlies.
Standard beim Zurückschneiden: Nach dem Sticken Vlies anheben und zurückschneiden. Lass 1/8 bis 1/4 inch (3–6 mm) Rand stehen. Nicht direkt an der Nahtkante schneiden – sonst riskierst du Löcher im Shirt.
Komfort-Fix: Tender Touch als Abdeckung
Auch mit Schneidevlies kann die Rückseite kratzig sein.
Lösung: Sulky Tender Touch (oder eine aufbügelbare Trikot-Abdeckung). Das ist kein Vlies für den Stickprozess, sondern eine „Nacharbeit-Abdeckung“. Nach dem Sticken etwas größer als das Motiv zuschneiden, die Kanten ggf. zackig schneiden (damit keine harte Kante entsteht) und aufbügeln.
Erwartetes Ergebnis: Das Kleidungsstück fällt natürlicher, Wellen werden reduziert, und innen fühlt es sich deutlich angenehmer an.
Spezialvliese: wasserlöslich, hitzelöslich und Toppers
Diese Kategorie ist für Fälle, in denen Standardregeln nicht reichen – vor allem bei Struktur (Flor) und Transparenz.
Toppers für Struktur (Handtücher, Fleece, Samt, Cord)
Wenn du einen Namen auf Frottee ohne Topper stickst, „versinken“ die Stiche im Flor.
Lösung: Wasserlösliche Folie (Solvy) als Topper.
- Folie oben auflegen.
- Aktion: Mit der Heft-/Basting-Funktion einen lockeren Rahmen (Basting Box) um das Motiv nähen, damit die Folie flach liegt und den Flor niederhält.
- Motiv sticken.
- Überschuss abreißen; Reste mit Wasser (oder Dampf) entfernen.

Checkpoint: Die Folie muss glatt aufliegen. Wenn sie Blasen wirft, kann der Fuß sie greifen. Heften ist hier der saubere Profi-Schritt.
Wenn der Stoff nicht nass werden darf: Heat-Away Clear Film
Wenn du Materialien bestickst, die Wasserflecken bekommen oder nicht gewaschen werden sollen, ist Auswaschen keine Option.
Lösung: Heat-Away Film. Sieht ähnlich aus wie Solvy, lässt sich aber mit Hitze „wegschrumpfen“. Tipp: Nicht direkt mit dem Bügeleisen auf die Folie drücken – lieber mit Tuch arbeiten oder das Eisen darüber halten.
Wasserlöslich für Spitze und Spezialprojekte
Für Freestanding Lace (FSL) wird meist ohne Stoff gearbeitet – nur Faden + wasserlösliches Vlies. Dafür brauchst du ein stabileres wasserlösliches Material (z. B. Ultra Solvy oder das faserige Fabri-Solvy).
Sicht-Check: Gegen das Licht halten: Wirkt es wie Folie, ist es filmartig. Wirkt es eher wie „Stoff“, ist es faserig. Für Spitze hält faserig oft hohe Stichdichten besser.

Die „Floating“-Technik: Einspannen ohne den Stoff einzuspannen
Beim „Floating“ spannst du nicht den Stoff ein, sondern nur das Vlies. Den Stoff fixierst du anschließend auf dem eingespannten Vlies – per Kleber oder Klebevlies.
Das ist besonders hilfreich, wenn du Rahmenspuren vermeiden willst oder wenn Teile schlicht schwer einzuspannen sind (z. B. Handtücher, Cardigans mit Knöpfen, Kantenbereiche).
Viele steigen später auf Magnetrahmen für Stickmaschine um, weil das Prinzip ähnlich ist: Du legst Material flach auf, und der obere Rahmen wird durch Magnete fixiert – weniger Schraubarbeit, weniger Stress, mehr Wiederholgenauigkeit.
Vorbereitung: Verbrauchsmaterial & Checks (nicht überspringen)
Für „Floating“ brauchst du ein kleines Set – und genau diese „Kleinteile“ fehlen in der Praxis am häufigsten:
- Temporärer Sprühkleber: (z. B. 505). Hinweis: In eine Box sprühen, damit nichts im Raum klebt.
- Reinigung im Blick: Kleber kann Rückstände verursachen – plane ein, zügig zu arbeiten und danach sauber zu entfernen.
Spray vs. Klebevlies:
- Spray: günstig, flexibel repositionierbar, aber potenziell „messy“.
- Klebevlies: sauberer und hält stärker, dafür teurer und zeitkritisch.
Checkliste (nach der Vorbereitung):
- Maschine: Unterfaden eingelegt, Bereich sauber.
- Stickrahmen: Vlies lässt sich ohne Verzug einspannen.
- Sicherheit: Bei Spray für Lüftung sorgen.
Schritt-für-Schritt A: Floating mit temporärem Sprühkleber
- Vlies einspannen: Vlies straff in den Stickrahmen einspannen (Trommelfell-Test).
- Kleber auftragen: Ein paar kurze Sprühstöße auf das Vlies geben (nicht auf den Rahmen).
- Stoff auflegen: Stoff mittig auflegen und glattstreichen.
- Haptik-Check: Mit der flachen Hand prüfen: Wenn du eine Blase fühlst, anheben und von der Mitte nach außen neu glattziehen.
- Sichern: Wenn deine Maschine eine Heft-/Basting-Funktion hat, nutze sie als Fixierung vor dem eigentlichen Motiv. Wenn sich beim Heften etwas verschiebt: stoppen, neu positionieren.

Schritt-für-Schritt B: Floating mit selbstklebendem Vlies (anritzen + abziehen)
Hier arbeitest du mit einem druckempfindlichen Kleber (Pressure Sensitive).
- Vlies mit Papierseite nach oben in den Stickrahmen einspannen.
- Anritzen: Mit einer Nadel (oder spitzer Hilfe) ein X oder Rechteck innerhalb der Rahmenkante anritzen – nur das Papier, nicht das Vlies durchschneiden.
- Abziehen: Papier abziehen, bis die Klebefläche frei liegt.
- Auflegen & andrücken: Stoff auflegen und gut andrücken.




Upgrade-Pfad: Wenn Floating dein Standard wird
Wenn du Floating liebst (weniger Rahmenspuren), aber Sprühnebel und Klebereste nerven oder Klebevlies zu teuer wird, ist Hardware oft der nächste logische Schritt. Begriffe wie Einspannstation für Stickrahmen sind zwar stark mit Produktion verbunden, aber das Prinzip ist simpel: reproduzierbare Ausrichtung. Ein magnetic embroidery hoop-System erlaubt dir, Vlies und Stoff flach aufzulegen und den oberen Rahmen „einzuklicken“. Das fühlt sich an wie Floating – nur mit mechanischer Klemmung. Sinnvoll ist das vor allem, wenn:
- Du regelmäßig Serien (z. B. 10+ Teile) machst.
- Dir das Schrauben/Einspannen körperlich schwerfällt.
- Du häufig dicke Teile (Handtücher, Taschen) hast, die Standardrahmen schlecht greifen.
Warnung (Magnet-Sicherheit): Starke Neodym-Magnete können Finger einklemmen. Nicht in die Nähe von Herzschrittmachern, Kreditkarten oder empfindlichen Datenträgern bringen.
Troubleshooting: Häufige Vlies-Probleme systematisch lösen
Wenn etwas schiefgeht: nicht raten, sondern diagnostizieren.
| Symptom | Das „Warum“ (Ursache) | Fix (günstig → aufwändiger) |
|---|---|---|
| Gapping / Versatz<br>(Kontur passt nicht zur Fläche) | Material hat sich während der Bewegung verschoben – meist durch zu lockeres Einspannen („Luft“ im Rahmen). | 1. Einspannspannung erhöhen (Trommelfell-Check).<br>2. Zusätzliche Vlieslage nutzen.<br>3. Floating + Heften/Basting einsetzen. |
| Kleberückstände am Projekt | Selbstklebendes Vlies zu lange am Material gelassen. | 1. Innerhalb von 1 Stunde entfernen.<br>2. Arbeitsablauf so planen, dass du direkt stickst und danach zeitnah löst. |
| Spitze/FSL fällt auseinander | Es wurde ein normales „Lace“-Design genutzt statt eines echten FSL-Designs mit notwendiger Gitter-/Trägerstruktur. | 1. Datei muss als FSL gekennzeichnet sein.<br>2. Passendes wasserlösliches Vlies verwenden. |
Praxis-Hinweis: Wenn du „Bird-Nesting“ (Fadennest unten) siehst, wird oft sofort der Unterfaden verdächtigt. Sehr häufig ist die Ursache aber: Material „flaggt“ (hebt/senkt sich) wegen schlechtem Einspannen/Stabilisieren – und dann stimmt die Oberfadenspannung im Stichbild nicht mehr.
Entscheidungsbaum (Stoff → Vlies → Methode)
Nutze diese Logik für die Auswahl:
- Ist der Stoff dehnbar?
- JA: Cut Away. (Bei Sorge vor Rahmenspuren: Floating.)
- NEIN: weiter zu Schritt 2.
- Hat der Stoff Struktur/Flor? (Frottee, Samt, Cord)
- JA: unten Tear Away + oben Solvy-Topper.
- NEIN: Tear Away.
- Ist das Teil schwer einzuspannen? (Kanten, schwierige Bereiche)
- JA: Floating mit Sprühkleber oder Klebevlies.
- NEIN: klassisch einspannen.
- Ist es Freestanding Lace (FSL)?
- JA: starkes wasserlösliches Vlies; achte darauf, dass das Motiv wirklich als FSL digitalisiert ist.
Setup: Einspannqualität und Workflow
Vorbereitung ist langweilig – aber sie ist die günstigste Versicherung.
Das Prinzip „Einspannstation“: Auch ohne eine kommerzielle Einspannstation für Stickmaschinen kannst du dir eine reproduzierbare Ausrichtung bauen. Markiere dir z. B. ein Kreuz auf dem Arbeitstisch (Klebeband) und richte das Teil daran aus, bevor du den Stickrahmen ins Spiel bringst. Das hilft, Logos gerade und wiederholbar zu platzieren.
Checkliste (bevor du Start drückst):
- Vlies sitzt vollflächig im Rahmen: keine „Luft“/Hohlstellen.
- Oberfaden: Farben korrekt vorbereitet.
- Unterfaden: reicht für das Motiv (visuell prüfen).
- Freigängigkeit: Rahmen kann frei laufen.
- Heften/Basting: aktiv, wenn du floatest oder mit Topper arbeitest.
Betrieb: Sticken, heften und sauber fertigstellen
Ablauf (wie ein „Flight Plan“)
- Basis einspannen: Vlies trommelfell-straff.
- Material fixieren: sprühen, kleben oder klemmen.
- Sicherheitsnaht: Heft-/Basting-Rahmen laufen lassen. Wenn sich hier schon Wellen zeigen: stoppen und neu aufbauen.
- Sticken: Motiv starten.
- Cleanup: Rahmen abnehmen, Sprungstiche schneiden, Vlies entfernen (abreißen/wegschneiden; bei Cut Away Rand stehen lassen).
- Finish: Wasser/Hitze für Solvy/Heat-Away; Tender Touch aufbügeln bei Kleidung.
Qualitätschecks im laufenden Betrieb
In der Serie zählt Wiederholgenauigkeit. Wenn du 50 Shirts machst, werden Hände müde – und genau dann wird zu locker eingespannt. Wenn deine Ausschussquote steigt oder das Einspannen zur Belastung wird, ist das ein realistischer Zeitpunkt, sich Einspannstation und magnetische Systeme anzusehen.
Checkliste (nach dem Sticken):
- Passung: Kontur zu Fläche korrekt? (Wenn nicht: Vlies zu locker/Bewegung.)
- Wellen/Puckering: liegt der Stoff flach?
- Sauberkeit: Sprungstiche sauber gekürzt?
- Haptik: Rückseite angenehm (Tender Touch, falls nötig)?
Ergebnis
Maschinenstickerei ist Kunst und Technik. Wenn du die Physik hinter Stickvlies verstehst – Cut Away für Dehnung, Tear Away für stabile Stoffe, Topper für Struktur – löst du die technische Seite.
Die Floating-Methode nach Pam Hayes ist dabei eine zuverlässige Brücke zu professionellen Ergebnissen. Ob du mit Sprühkleber arbeitest oder später auf einen effizienten hoop master Einspannstation-Workflow mit magnetischen Rahmen umsteigst: Das Grundprinzip bleibt gleich – Bewegung konsequent eliminieren. Dann kann die Maschine ihre Arbeit sauber machen.





