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Wenn du neu an der Brother SE625 bist, kann sich der erste Online-Designkauf überraschend stressig anfühlen: Du hast für eine Datei bezahlt, du hast eine Datei heruntergeladen … und trotzdem zeigt die Maschine „nothing to show“ bzw. einfach nichts an.
Hier kommt der exakte Ablauf aus dem Video – Etsy-Download → ZIP entpacken → richtige PES wählen → auf USB verschieben → auf der Brother SE625 laden → Umrandung/Trace fahren – plus die „Operator-Checks“, die in der Praxis die typischen Sackgassen verhindern.

Erstmal Ruhe: Was die Brother SE625 beim Laden wirklich sucht (und was nicht)
Die Brother SE625 liest nicht „deinen Etsy-Kauf“. Sie liest eine konkrete Stickdatei auf einem USB-Stick. Im Video ist das eine .PES-Datei, passend für einen 4x4-Stickrahmen.
Das wichtigste Verständnis, das dir Stunden spart: Ein Etsy-Download ist oft eine ZIP-„Transportverpackung“ mit mehreren Maschinenformaten (DST, EXP, JEF, HUS, PES usw.). Deine SE625 interessiert sich nur für die PES-Version, und zwar in der passenden Rahmengröße.
Wenn du von Plotter-/Cricut-Workflows kommst: Das ist der große Unterschied. Stickmaschinen wollen keine Bilddateien (JPG/PNG), sondern Stichdaten.

Etsy-Design herunterladen, ohne die ZIP aus den Augen zu verlieren
Im Video geht die Erstellerin auf Etsy, öffnet Purchases and Reviews, sucht die Bestellung und klickt Download Files. Etsy speichert dann eine ZIP-Datei auf dem Computer.
Eine kleine, aber extrem hilfreiche Gewohnheit: Nicht „öffnen und verlieren“, sondern bewusst entscheiden, wo deine Stickdownloads liegen sollen, damit du sie später wiederfindest.
Im Video landet die ZIP im Download-Ordner, und über „Show in folder“ wird sie direkt im Explorer angezeigt.

Praxishinweis aus den Kommentaren (anonymisiert zusammengefasst)
Wenn dein Download dich scheinbar durch verschiedene Programme schickt (z. B. Word, Browser-Hinweise, Google Drive), bleib ruhig. Entscheidend ist nur das Ergebnis: Am Ende musst du die echte ZIP-Datei (oder den bereits entpackten Ordner) lokal auf deinem Computer haben – nicht nur eine Link-Vorschau.

ZIP entpacken und die richtige PES-Datei erkennen (bevor du den USB-Stick anfasst)
Sobald die ZIP heruntergeladen ist, zeigt das Video: ZIP öffnen und in Windows im Explorer auf Extract All klicken. Dadurch entsteht ein normaler Ordner mit den einzelnen Dateien.


In diesem entpackten Ordner siehst du mehrere Formate. Im Video wird gezielt die PES-Datei ausgewählt mit dem Namen:
- „KC_OMG I’m So Cute 4x4.PES“
Das „4x4“ ist hier wichtig, weil im Tutorial mit einem 4x4-Rahmen gearbeitet wird.

Achtung: „Meine PES sieht aus wie ein Word-Dokument“
Ein Kommentar beschreibt, dass die PES-Datei auf dem PC wie ein Microsoft-Word-Dokument aussieht. Das ist meist nur eine Dateizuordnung in Windows (Windows hat Word als Standard-App für unbekannte Dateitypen gewählt). Die Datei kann trotzdem eine korrekte PES sein.
Verlass dich auf die Dateiendung:
- Der Dateiname muss wirklich auf .PES enden.
Wenn du im Explorer keine Endungen siehst, musst du sie ggf. in den Windows-Explorer-Ansichten aktivieren. Im Video wird die PES-Datei sauber per Rechtsklick → Cut vorbereitet.

PES-Datei auf einen USB-Stick verschieben, den die Brother SE625 wirklich durchsuchen kann
Als Nächstes geht es im Video zu This PC, dann auf das USB-Laufwerk (im Tutorial ist es D:), und anschließend in einen Ordner auf dem Stick namens se625.
Wichtiges Detail aus dem Video: Diesen Ordner hast du nur, wenn du ihn selbst anlegst. Der Ordnername ist nicht „magisch“ – aber eine einfache Ordnerstruktur macht das Finden auf dem Maschinen-Display deutlich schneller.
Dann wird im leeren Bereich per Rechtsklick Paste gewählt, um die PES-Datei auf den USB-Stick zu verschieben.

Was, wenn Windows meldet, dass die Datei schon existiert?
Im Video erscheint ein Duplikat-/Überschreiben-Hinweis, weil vorher schon ein Versuch gemacht wurde. Gezeigt wird als Lösung:
- Replace the file in the destination
Das ist in Ordnung, wenn du die Datei bewusst aktualisieren willst.
Checkliste: Vorbereitung (bevor du überhaupt an die Maschine gehst)
- Format-Check: Du verschiebst eine .PES-Datei (nicht die ZIP-Datei).
- Größen-Check: Der Dateiname/Download weist auf die passende Rahmengröße hin (z. B. „4x4“).
- Benennung: Wenn möglich, Dateinamen kurz halten (z. B. „CUTE_4x4.PES“) – lange Namen können auf älteren Prozessoren träge wirken.
- USB-„Hygiene“: Achte darauf, dass dein Stick FAT32 formatiert ist und idealerweise 32GB oder kleiner ist – viele Brother-Maschinen zicken bei sehr großen, modernen Sticks.
„Sicher entfernen“: Die Gewohnheit, die beschädigte USB-Dateien verhindert
Dieser Schritt wirkt langweilig – bis man ihn einmal überspringt.
Im Video klickt die Erstellerin in Windows unten rechts auf den kleinen Pfeil (System-Tray), wählt das USB-Symbol und klickt Eject Mass Storage Device. Erst nach „Safe to Remove Hardware“ wird der Stick abgezogen.

Wenn du dir eine Profi-Gewohnheit angewöhnen willst: genau diese. „Sicher entfernen“ reduziert das Risiko von Dateikorruption.

Design auf der Brother SE625 laden: Genau der Bildschirmweg aus dem Video
Jetzt geht’s vom Computer an die Maschine.
1) USB-Stick in den seitlichen USB-Port der Brother SE625 stecken. Praxis-Check: Du spürst einen klaren Widerstand und dann den Anschlag. Nicht mit Gewalt drücken.

2) Am LCD-Bildschirm ins Menü gehen.

3) Auf das USB-Symbol tippen.
4) In deinen Ordner navigieren (im Video heißt er se625).
5) Design-Thumbnail auswählen und Set drücken.


Auf dem Auswahlbildschirm zeigt das Video die Designgröße mit 87.2 mm x 98.2 mm.
Praxis-Realität aus den Kommentaren: „Meine Maschine liest keine Dateien / keinen USB“
Mehrere Kommentare beschreiben, dass der USB nicht erkannt wird oder keine Designs angezeigt werden. Aus der Praxis ergibt sich meist diese Fehler-Hierarchie:
- Unpassender Stick: Sehr große Sticks oder bestimmte USB-Varianten werden nicht sauber erkannt.
- Falsches Dateisystem: Der Stick ist als NTFS formatiert statt FAT32.
- Zu tief verschachtelt: Die Datei liegt in 3–4 Unterordnern. Fürs Testen: im Root oder maximal eine Ebene.
Trace/Umrandung abfahren: Deine letzte Chance, eine Nadel-gegen-Rahmen-Kollision zu verhindern
Im Video wird nach dem Setzen des Designs die Trace-Funktion gestartet (Symbol: Kasten mit Pfeilen). Der Stickrahmen fährt die Umrandung in einer quadratischen Bewegung ab.

Das ist kein „Nice-to-have“. Das ist dein Sicherheits-Check. Beobachte Nadelbereich und Rahmenkante: Wenn es so aussieht, als würde die Nadel den Rahmen treffen, sofort stoppen.
Warnung: Arbeitssicherheit
Während Trace und Stickvorgang Finger, Schere und lose Fäden aus dem Nadelbereich fernhalten. Der Wagen bewegt sich teils sehr schnell und unerwartet. Trifft die Nadel auf die harte Rahmenkante, kann sie brechen. In Produktionsumgebungen sind Schutzbrillen sinnvoll.
Checkliste: Setup (direkt bevor du „Set“ und „Trace“ drückst)
- Port-Check: USB vollständig eingesteckt; 5 Sekunden warten, bis die Maschine ihn erkennt.
- Ordner-Logik: Du bist im richtigen Ordner (z. B. „se625“).
- Sichtprüfung: Das Design wird als Thumbnail am Display angezeigt.
- Rahmen-Match: Dein physischer 4x4-Rahmen passt zur Designgröße (87.2 mm x 98.2 mm liegt im 4x4-Feld).
- Freiraum: Keine Gegenstände (z. B. Schere, Magnet-Nadelkissen) im Bewegungsbereich des Arms.
Warum das funktioniert: Dateiformate, Rahmengröße und die versteckten Kosten vom „Raten“
Was im Hintergrund passiert (allgemeine Orientierung – im Zweifel gilt dein Handbuch):
- ZIP-Dateien sind Verpackungen; die Maschine liest in der Regel nicht „die Box“, sondern braucht die einzelne Datei.
- PES ist das Format, das Brother hier erwartet.
- Rahmengröße ist eine harte physische Grenze. Ist ein Design größer als das Stickfeld, wird es oft nicht geladen oder ausgegraut.
Wenn Anfänger hängen bleiben, ist es selten ein „großer Fehler“. Meist ist es ein kleiner Mismatch. Wenn du gerade mit Einspannen für Stickmaschine kämpfst: Selbst perfektes Einspannen rettet keine Datei, die nicht zur Maschine/Rahmengröße passt.
Aus Kommentaren in Praxis-Checks übersetzt: Häufige „Es klappt nicht“-Szenarien (und was du prüfen solltest)
Unten sind typische Muster aus den Kommentaren als Diagnose-Liste zusammengefasst.
Symptom: „Meine Brother SE600/SE625 liest meinen USB gar nicht“
Wahrscheinliche Ursache: USB-Kompatibilität oder Ordner-/Dateistruktur.
Teste das:
- Nimm zum Test einen USB-Stick mit 4GB–16GB.
- Formatiere den Stick am PC auf FAT32.
- Lege eine bekannte, funktionierende PES-Datei zum Test in das Hauptverzeichnis (ohne Ordner).
Symptom: „Meine Datei aus Hatch/Embrilliance wird nicht gelesen“
Wahrscheinliche Ursache: Falscher Export (nicht als Maschinen-Stichdatei).
Teste das:
- Stelle sicher, dass du wirklich als PES-Stichdatei exportierst (nicht als Projekt-/Arbeitsdatei wie z. B. .EMB).
- Wenn es Auswahloptionen gibt: eher eine kompatible PES-Version wählen statt „neueste“, um Lesefehler zu vermeiden.
Symptom: „Etsy-Download öffnet sich in Word / ich soll einen Link einfügen“
Wahrscheinliche Ursache: Du öffnest eine Anleitung/Quittung oder eine Textdatei statt der ZIP.
Teste das:
- Suche gezielt nach der Datei, die auf .zip endet. Alles andere erstmal ignorieren, bis die ZIP entpackt ist.
Symptom: „Ich habe Fonts gekauft und kann nur einen Buchstaben nach dem anderen sticken“
Wahrscheinliche Ursache: Viele Stickschriften kommen als einzelne Buchstaben-Dateien oder als BX-/gemappte Fonts, die Software zum Zusammenstellen brauchen.
Teste das:
- Buchstaben vorab in Software zu einem Wort zusammenfügen und als eine PES-Datei speichern, bevor du sie auf den USB-Stick kopierst.
Der „unsichtbare“ Teil, den kaum jemand erwähnt: Vlies, Garn und Einspannen für ein sauberes erstes Ergebnis
Das Video fokussiert den Dateitransfer – dein Erfolgsmoment ist aber der erste saubere Probestick.
Kurzliste Verbrauchsmaterial (praxisnah):
- Sticknadeln 75/11: Ein solider Startpunkt für viele Standardstoffe.
- Unterfaden: Nutze passenden Unterfaden (typisch weiß) statt normalem Nähgarn.
- Temporärer Sprühkleber: Kann helfen, wenn du nicht perfekt einspannen kannst.
Wenn du mit dem Standard-Kunststoff-Stickrahmen 4x4 für brother arbeitest, sind Rahmenabdrücke (glänzende Ringe) oder rutschender Stoff eine der häufigsten Frustquellen.
Entscheidungslogik: Vlies wählen, bevor du stickst
So reduzierst du Wellen und Verzug:
- Ist der Stoff dehnbar (T-Shirt, Hoodie)?
- JA: Cutaway (z. B. Mesh) ist meist stabiler.
- NEIN (Jeans, feste Baumwolle): Weiter.
- Ist der Stoff flauschig/hoch (Frottee, Fleece)?
- JA: Tearaway hinten + wasserlösliche Folie/Topping oben, damit Stiche nicht „versinken“.
- NEIN: Standard-Tearaway reicht oft.
Schnell, aber nicht schlampig: Wann ein Magnetrahmen wirklich ein Upgrade ist (und kein Gadget)
Wenn der Dateitransfer sitzt, wird der nächste Engpass oft physisch: Einspannen kostet Zeit, und Standardrahmen gehen auf die Hände.
In der Praxis wird nicht „ewig geschraubt“, sondern effizient gearbeitet. Wenn du mehr als gelegentlich stickst, lohnt sich ein Blick auf Upgrades.
- Problem: Klassische Rahmen brauchen bei wechselnden Materialstärken jedes Mal Feintuning.
- Upgrade: Magnetrahmen für brother halten den Stoff gleichmäßig, ohne ständiges Nachschrauben.
- Nutzen: Weniger Rahmenabdrücke, schnelleres Handling, angenehmer bei dickeren Artikeln (z. B. Handtücher).
Warnung: Magnet-Sicherheit
Magnetrahmen nutzen starke Neodym-Magnete. Sie können mit hoher Kraft zuschnappen. Quetschgefahr: Finger aus der Kontaktzone halten. Medizinischer Hinweis: Abstand zu Herzschrittmachern/ICDs einhalten.
Auch bei Ein-Nadel-Maschinen kann ein Magnetrahmen für brother pe800 (oder passend zur SE600/SE625-Serie) real Zeit sparen.
Produktionsdenken: Dateien so organisieren, als würdest du sie mehr als einmal sticken
Anfänger behandeln jedes Design wie ein Einzelereignis. In Werkstätten werden Designs wie Bestand organisiert.
Selbst wenn du (noch) nicht verkaufst, lohnt sich die Gewohnheit:
- Ein Ordner pro Maschine (z. B. „se625“)
- Ein Ordner pro Thema/Kunde (Namen, Logos, Feiertage)
- Ein „TEST FIRST“-Ordner für neue Designs
Wenn du später skalierst, ist eine Einspannstation für Maschinenstickerei ein typischer nächster Schritt: eine Vorrichtung, die die Ausrichtung wiederholbar macht – wichtig für gleichmäßige Platzierung.
Checkliste: Betrieb (die letzten 60 Sekunden vor dem Start)
- Oberfaden-Check: Oberfaden leicht ziehen – spürbarer Widerstand. Wenn er frei durchrutscht: neu einfädeln (bei vielen Maschinen mit angehobenem Nähfuß).
- Unterfaden-Check: Unterfadenspule korrekt eingesetzt (Laufrichtung gemäß Handbuch).
- Trace erledigt: Keine Kollision mit dem Stickrahmen.
- Start: Grünen Knopf drücken und die ersten Stiche aufmerksam beobachten.
Das Upgrade-Thema, das niemand führen will (bis die ersten Bestellungen kommen)
Wenn du von „ein Geschenk“ zu „zehn Aufträgen“ gehst, wird Zeit zum teuersten Material.
Dann ist die Upgrade-Frage keine Emotion, sondern Kalkulation:
- Nadelanzahl: Bei Ein-Nadel-Maschinen musst du für jeden Farbwechsel manuell umfädeln. Eine Mehrnadelstickmaschine hält mehrere Farben gleichzeitig.
- Einspannzeit: Eine hoopmaster Einspannstation oder ein ähnliches System kann Einspannen standardisieren und beschleunigen.
Wenn du die Sequenz aus dem Video exakt nacharbeitest – Download → Entpacken → 4x4-PES wählen → auf USB kopieren/verschieben → sicher auswerfen → über USB-Symbol laden → Set → Trace – eliminierst du die häufigsten Anfängerfehler. Noch besser: Versteh die Logik dahinter (Dateiformat + Rahmengröße + saubere Organisation), dann bist du schneller „produktionsbereit“.
FAQ
- Q: Warum zeigt eine Brother SE625 nach dem Download eines Etsy-Stickdesigns „nothing to show“ an?
A: Die Brother SE625 kann nur eine kompatible Stichdatei (meist .PES) von einem USB-Stick anzeigen – nicht das Etsy-Downloadpaket selbst.- Entpacke zuerst die Etsy-ZIP-Datei und suche dann die Datei, die auf
.PESendet (nicht.zip,.pdfoder nur eine Link-/Vorschau-Datei). - Wähle die PES-Datei, die zur Rahmengröße passt (z. B. „4x4“ für einen 4x4-Rahmen).
- Kopiere/füge die PES auf einen FAT32-formatierten USB-Stick und halte die Ordnerstruktur flach (Root oder max. eine Ebene).
- Erfolgskontrolle: Nach Tippen auf das USB-Symbol erscheint ein Design-Thumbnail auf dem Display.
- Wenn es weiterhin nicht klappt: Teste mit einer kleinen, sicher funktionierenden PES-Datei auf einem 4GB–16GB FAT32-USB-Stick ohne Ordner, um USB-Probleme auszuschließen.
- Entpacke zuerst die Etsy-ZIP-Datei und suche dann die Datei, die auf
- Q: Wie behebe ich es, wenn eine PES-Datei unter Windows wie ein Microsoft-Word-Dokument angezeigt wird, bevor ich sie auf eine Brother SE625 lade?
A: Ein Word-Symbol bedeutet meist nur eine falsche Windows-Dateizuordnung; entscheidend ist, dass der Dateiname wirklich auf.PESendet.- Aktiviere Dateiendungen im Windows-Explorer, damit das echte Dateiende (z. B.
.PES) sichtbar ist. - Prüfe, dass der Dateiname vor dem Kopieren auf den USB-Stick auf
.PESendet. - Verschiebe nur die PES-Datei (nicht die komplette ZIP) auf den USB-Stick.
- Erfolgskontrolle: Die Datei endet auch auf dem USB-Stick weiterhin auf
.PES(die Endung hat sich nicht „versteckt“ oder geändert). - Wenn es weiterhin nicht klappt: Entpacke die ZIP erneut und wähle gezielt die PES-Datei, die für die Rahmengröße (z. B. „4x4“) gekennzeichnet ist.
- Aktiviere Dateiendungen im Windows-Explorer, damit das echte Dateiende (z. B.
- Q: Welche USB-Stick-Einstellungen helfen, damit eine Brother SE600/Brother SE625 Stickdesigns zuverlässig liest?
A: Nutze einen kleineren FAT32-USB-Stick und halte die Ordnerstruktur einfach, um Lesefehler zu vermeiden.- Starte sicherheitshalber mit 4GB–16GB; sehr große Sticks werden teils nicht erkannt.
- Formatiere den USB-Stick auf FAT32 (NTFS für diesen Zweck vermeiden).
- Lege die PES-Datei ins Root oder in nur einen Ordner (keine 3–4 verschachtelten Ebenen).
- Erfolgskontrolle: Die Brother SE625 erkennt den USB-Stick und zeigt unter dem USB-Symbol innerhalb weniger Sekunden Design-Thumbnails.
- Wenn es weiterhin nicht klappt: Anderen USB-Stick testen und zum Eingrenzen nur eine bekannte PES-Datei im Root ablegen.
- Q: Warum ist „Sicher entfernen“ wichtig, wenn ich PES-Stickdateien per USB auf eine Brother SE625 übertrage?
A: „Sicher entfernen“ hilft, beschädigte Dateien zu vermeiden, die auf der Brother SE625 nicht angezeigt werden oder Probleme machen.- Nutze in Windows das USB-Symbol im System-Tray und wähle „Eject Mass Storage Device“.
- Warte auf die Meldung „Safe to Remove Hardware“, bevor du den Stick abziehst.
- Stecke den USB-Stick testweise wieder in den PC und prüfe, ob die PES-Datei noch normal vorhanden ist.
- Erfolgskontrolle: Das Design erscheint auf der Brother SE625 und lässt sich ohne „leere Einträge“ laden.
- Wenn es weiterhin nicht klappt: PES erneut auf den FAT32-Stick kopieren (mit sicherem Auswerfen) oder einen anderen Stick verwenden.
- Q: Wie verhindert die „Trace“-Funktion der Brother SE625 Kollisionen zwischen Nadel und 4x4-Stickrahmen?
A: Führe nach dem Setzen des Designs immer Trace aus, damit die Brother SE625 die exakte Umrandung vor dem Sticken abfährt.- Tippe nach dem Setzen auf das Trace-Symbol (Kasten mit Pfeilen).
- Beobachte Nadelbereich und Rahmenkante, ob die Umrandung sicher innerhalb des Stickrahmens bleibt.
- Stoppe sofort, wenn es so aussieht, als würde die Bewegung den Rahmen berühren.
- Erfolgskontrolle: Die komplette Umrandung bleibt klar innerhalb des Rahmens, mit sichtbarem Abstand.
- Wenn es weiterhin nicht klappt: Designgröße vs. Rahmengröße erneut prüfen (z. B. 4x4-Design für 4x4-Rahmen) und nicht sticken, bis die Umrandung sicher ist.
- Q: Welche Nadel, welcher Unterfaden und welches Stickvlies sind ein sicherer Start für den ersten Probestick auf einer Brother SE625?
A: Nutze eine Sticknadel, passenden Unterfaden und wähle das Stickvlies passend zum Material, um Wellenbildung und Frust zu vermeiden.- Setze eine 75/11-Sticknadel ein (solider Startpunkt für viele Standardstoffe).
- Nutze passenden Unterfaden (typisch fein/weiß) statt normalem Nähgarn.
- Wähle Stickvlies nach Material: Dehnbare Stoffe funktionieren oft besser mit Cutaway-Mesh; flauschige Stoffe oft mit Tearaway plus wasserlöslichem Topping.
- Erfolgskontrolle: Der Stoff bleibt um das Motiv flach, ohne deutliche Wellen, und die Stiche wirken gut abgestützt.
- Wenn es weiterhin nicht klappt: Einspannen prüfen (Rutschen/zu locker) und zuerst das Vlies anpassen, bevor du die Datei verdächtigst.
- Q: Wann sollte man bei einer Brother SE625 vom Standard-4x4-Rahmen auf einen Magnetrahmen oder auf eine Mehrnadelstickmaschine upgraden?
A: Upgrade in Stufen: Erst Technik stabilisieren, dann Magnetrahmen für Tempo/Rahmenabdrücke – und Mehrnadel erst, wenn Farbwechselzeit wirklich der Engpass ist.- Level 1 (Technik): Rutschen und Rahmenabdrücke durch besseres Einspannen und passende Vlieswahl reduzieren.
- Level 2 (Werkzeug): Magnetrahmen, wenn Einspannen zu langsam ist, die Hände schmerzen, Stoff rutscht oder Rahmenabdrücke regelmäßig auftreten.
- Level 3 (Kapazität): Mehrnadelstickmaschine, wenn häufiges manuelles Umfädeln bei echten Aufträgen den Durchsatz begrenzt.
- Erfolgskontrolle: Einspannzeit sinkt und Ergebnisse werden wiederholbar (weniger neu einspannen, weniger Ausschuss).
- Wenn es weiterhin nicht klappt: Dateiorganisation standardisieren und jedes Mal Trace fahren – viele „Maschinenprobleme“ sind weiterhin Datei-/Rahmen-Mismatches statt echte Hardware-Limits.
