Glitzer-HTV-Schleifen-Applikation auf der Baby Lock Array: Die Clean-Edge-Methode, damit Sweatshirt-Bulk deinen Stickout nicht ruiniert

· EmbroideryHoop
Dieses praxisnahe Tutorial zeigt Michelles Workflow für eine Glitzer-HTV-Schleifen-Applikation auf einer Baby Lock Array Mehrnadelstickmaschine: zuerst eine Platzierungs-„Schablone“ auf wasserlöslichem Stickvlies (Badge Master) sticken, dann ein dickes Sweatshirt mit einem Magnetrahmen sauber ausrichten und fixieren, rote und schwarze Glitzer-HTV-Lagen aufbringen, sauber abreißen/trimmen und abschließend mit Satinstichen sowie einer Transferpresse fixieren. Zusätzlich bekommst du konkrete Vorab-Checks, Ausrichtungs-Tricks und Troubleshooting, damit die Kanten crisp bleiben und die Position am Saum nicht wegdriftet.
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Inhaltsverzeichnis

Stickerei an Sweatshirt-Säumen: Der Zero-Stress-Guide für HTV-Applikationen

Wenn du an einem dicken Sweatshirt-Saum stickst, ist das Motiv selten das Problem – der Bulk ist es. Wenn du schon mal gesehen hast, wie die Platzierungslinie auf dem Vlies perfekt sitzt, aber sich dann um 3 mm verschiebt, sobald das schwere Kleidungsstück dazu kommt, kennst du das Ergebnis: verschwendetes Vinyl, „angefressene“ Satinstiche und eine Schleife, die „fast“ passt – aber nicht verkaufsfähig ist.

Michelle von Sew Unique Designz zeigt eine wiederholbare, produktionsnahe Methode, um eine Glitzer-HTV-Schleifen-Applikation auf ein Sweatshirt zu sticken – auf einer Baby Lock Array Mehrnadelstickmaschine. Die Vorgehensweise ist besonders für Designs gedacht, bei denen die Schleifenenden unterhalb des Saums „frei“ hängen – eine Platzierung, die ohne System schnell schiefgeht.

Establishing shot of the Baby Lock Array multi-needle machine.
Intro

Keine Panik: Der Platzierungsstich der Baby Lock Array ist dein Sicherheitsnetz (auch am dicken Saum)

Die entspannte Wahrheit: Du musst das Sweatshirt nicht beim ersten Versuch „perfekt“ einspannen. Die Methode basiert darauf, Stich #1 (Platzierungsstich) zuerst nur auf dem Vlies zu sticken – als sichtbare „Landkarte“, an der du dich ausrichten kannst.

Wenn du mit einer baby lock 6-Nadel Stickmaschine arbeitest, ist das besonders wichtig: Mehrnadelstickmaschinen bringen Tempo – und Tempo vergrößert Fehler, wenn das Kleidungsstück nicht wirklich stabil liegt. Mit einer Schablone im Rahmen eliminierst du das Rätselraten beim „blind“ geraden Einspannen.

Die Logik dahinter:

  1. Nur das Vlies einspannen.
  2. Die Karte sticken (Platzierungslinie) auf das Vlies.
  3. Sweatshirt ausrichten an dieser sichtbaren Karte.
  4. Noch einmal sticken, um das Kleidungsstück zu „verriegeln“.

Diese „Template-first“-Routine verhindert, dass die Schleife am Saum hochkriecht oder während des Stickens aus der Mitte wandert.

Close up of the magnetic hoop with two layers of stabilizer.
Preparation

Das „unsichtbare“ Prep, damit Badge Master sauber arbeitet (und die Kanten wirklich clean bleiben)

Michelle nutzt Badge Master (ein schweres wasserlösliches Stickvlies) gezielt, weil die Schleife über die Saumkante hinaus hängt. Mit Abreiß- oder Schneidvlies würdest du an den frei hängenden Enden oft unschöne helle Reste sehen. Badge Master lässt sich vollständig auswaschen – die Kante wirkt dadurch deutlich sauberer.

Einlagiges wasserlösliches Vlies ist bei Satinstichen aber häufig zu weich für das „Push & Pull“ der Stichbildung. Deshalb arbeitet Michelle mit zwei Lagen, um eine stabilere Basis zu bekommen.

Machine running the first placement stitch on clear stabilizer.
Creating placement template

Warum zwei Lagen zählen (der „Trommelfell“-Test)

Wenn Satinstiche auf eine einzelne Lage wasserlösliche Folie treffen, kann die Folie wie eine Briefmarke perforieren und zu früh reißen.

  • Sensorik-Check: Wenn du zwei Lagen einspannst, klopf leicht drauf. Es sollte straff klingen – eher ein scharfes Klack als ein dumpfes Poff.
  • Praxis-Logik: Zwei Lagen reduzieren das Nachgeben des Vlieses unter dem Gewicht des Sweatshirts – so passt die Platzierungslinie später zur Satinkante.
View of the hooped stabilizer with the bow outline stitched on it.
Alignment preparation

Prep-Checkliste (bevor du überhaupt an den Rahmen gehst)

  • Vlies: 2 Bögen Badge Master (wasserlöslich) zuschneiden.
  • Material: Rotes und schwarzes Glitzer-HTV bereitlegen.
  • Werkzeug: Gebogene Applikationsschere griffbereit (für präzises Trimmen).
  • Markieren: Einen Stift zum Saum-Mittelpunkt markieren (im Video wird ein Stift genutzt).
  • Ausrichtfläche: Eine plane Fläche mit Raster – Michelle nutzt eine Schneidematte mit Grid.
Marking the center of the sweatshirt hem with a pen.
Garment preparation

Magnetrahmen am Sweatshirt: Bulk klemmen statt kämpfen

Einen dicken Sweatshirt-Saum in einen klassischen Schraubrahmen zu zwingen, endet oft in Rahmenabdrücken und unnötigem Verzug. Michelle nutzt einen Magnetrahmen, um die Dicke zu klemmen, ohne das Material „zu ziehen“.

Wenn du gezielt nach babylock magnetic embroidery hoops suchst, ist nicht nur die Kompatibilität entscheidend – sondern vor allem die Haltekraft. Ein guter Magnetrahmen erlaubt dir, das Kleidungsstück in Position zu schieben und dann zu schließen, ohne dass ein Innenring den Stoff beim Einspannen wegschiebt.

Aligning the sweatshirt onto the magnetic hoop using a cutting mat grid beneath.
Hooping

Die Physik, die dir hilft (einfach erklärt)

Klassische Rahmen halten über Reibung und Spannung. Magnetrahmen halten über vertikale Klemmkraft.

  • Warum das bei Sweatshirts sicherer ist: Die Magnete drücken von oben – dadurch verzieht sich der gerippte Saum beim „Festziehen“ nicht so leicht.
  • Ergebnis: Der Stoff bleibt so liegen, wie du ihn ausgerichtet hast – flach und entspannt.

Warnung: Magnet-Sicherheit. Diese Magnete sind extrem stark. Finger aus der „Schnappzone“ halten (Quetschgefahr). Außerdem strikt fernhalten von Herzschrittmachern und empfindlicher Elektronik.

Setup-Checkliste (bevor du Platzierung #1 stickst)

  • Sandwich: Zwei Lagen Badge Master in den Rahmen.
  • Spannung: Vlies glatt, straff, ohne Falten.
  • Freigang: Prüfen, dass der Rahmen beim Fahren nirgends anschlägt.
Final clamped sweatshirt on the magnetic hoop showing clamps in place.
Hooping complete

Der Template-Trick: Platzierung #1 zuerst nur auf das Vlies sticken (damit du wie ein Profi ausrichtest)

Michelles erster Schritt: Stich #1 direkt auf das eingespannte Vlies sticken – ohne Sweatshirt. So entsteht die Schleifen-Kontur als sichtbare Orientierung.

Nicht überspringen. Diese „Geister-Naht“ ist dein wichtigster Referenzpunkt.

Placing a sheet of red glitter HTV onto the fabric.
Appliqué step 1

Erwartetes Ergebnis

Wenn du den Rahmen von der Maschine nimmst, siehst du eine klar definierte Schleifen-Umrisslinie auf dem transparenten Vlies. Diese Linie ist dein „Ziel“.

Ripping away the excess glitter vinyl after the tack down stitch.
Trimming/Cleaning

Sweatshirt-Ausrichtung auf dem Grid: Mittelmarke, Saumkante und der „Upside-Down“-Move

Ausrichtung ist der Punkt, an dem die meisten Fehler entstehen. Michelle arbeitet mit drei Referenzen:

  1. Mittelmarke: Markierung am Sweatshirt-Saum.
  2. Ziellinie: Gestickter Schleifen-Umriss auf dem Vlies.
  3. Raster: Schneidematte darunter, damit der Rahmen wirklich „im Winkel“ liegt.

Praxis-Tipp: Sie legt das Sweatshirt auf den Kopf (Halsausschnitt Richtung Bediener). So bleibt der schwere Bulk (Schultern/Kapuze) außerhalb der Rahmenbewegung und zieht nicht am Stickbereich.

Wenn du dich schon gefragt hast, wie Magnetrahmen Anleitung-Setups bei schweren Teilen wirklich helfen: Der Trick ist Gewichtsmanagement. Du richtest die kontrollierbare Kante aus – und lässt den Tisch den Rest tragen.

Placing the black glitter HTV piece for the bow center.
Appliqué step 2

Die Saumkanten-Regel (präzise Ausrichtung)

Michelle betont, dass die untere Saumkante exakt zur unteren Kante des gestickten Schleifen-Umrisses passen soll.

  • Sichtkontrolle: Du solltest die gestickte Linie direkt an der Stoffkante „entlanglaufen“ sehen.
  • Vorbereitung: Den Saum vorher mit Transferpresse oder Bügeleisen glätten, damit er plan liegt.
Machine stitching the tack down for the black center piece.
Stitching

Praxis-Hinweis aus typischen Fragen (Design-Varianten)

In den Rückfragen geht es häufig darum, bestimmte Dateien/Varianten wiederzufinden. Für die Technik ist das zweitrangig: Schablone auf Vlies → Stoff ausrichten → Schablone auf Stoff nachsticken. Dieser Ablauf funktioniert für nahezu jede Applikation, die über eine Kante hinausläuft.

Trimming the black vinyl with curved scissors.
Trimming

Fixieren: Platzierungsstich #1 ein zweites Mal auf dem Sweatshirt sticken (das verhindert Drift)

Wenn alles ausgerichtet und geklemmt ist, den Rahmen wieder an die Maschine bringen. Dann Platzierungsstich (Stich #1) erneut sticken.

Damit wird durch den Sweatshirtstoff gestickt – praktisch wie ein „Heftstich“, der Stoff und Vlies zusammenhält.

Erwartetes Ergebnis

Du siehst die Platzierungslinie klar auf dem grauen Stoff – deckungsgleich zur Linie im Vlies darunter. Wenn die Linie „doppelt“ oder unscharf wirkt, hat sich der Stoff bewegt: jetzt neu ausrichten, bevor du HTV verschwendest.

Rote Glitzer-HTV-Basis: Trägerfolie vor dem Sticken entfernen

Applikation mit HTV (Heat Transfer Vinyl) verhält sich anders als Stoff. Der häufigste Anfängerfehler: die transparente Trägerfolie bleibt drauf.

Ablauf:

  1. Ein Stück rotes Glitzer-HTV etwas größer als die Kontur zuschneiden.
  2. Transparente Trägerfolie abziehen.
  3. Das „nackte“ Vinyl auf die Platzierungslinie legen.
  4. Den Befestigungs-/Tack-Down-Stich sticken.
Satin stitching the borders of the red bow.
Finishing stitches

Warnung: Nadel-/Kleberisiko. Wenn du durch die Trägerfolie stickst, kann sich die Nadel erhitzen, Kleber schmieren und der Faden reißt/zerfasert – oft sofort. Immer zuerst abziehen.

Nach dem Tack-Down

Nach dem Tack-Down den Rahmen abnehmen (Stoff nicht aus dem Rahmen lösen). Bei Glitzer-HTV kannst du oft abreißen statt schneiden.

  • Abreiß-Technik: Mit dem Daumen die Naht fixieren und das überschüssige Vinyl vorsichtig abziehen. Es trennt sich entlang der Perforation durch die Nadel.
Detailed view of the white satin contrast stitching on the black center.
Detail stitching

Schwarzes Glitzer-HTV im Zentrum: Unterlage statt „verschwendete Lage“

Warum schwarz, wenn rot schon da ist? Das schwarze HTV ist die kontrastreiche Unterlage für das mittlere Detail (im Video: „Backdrop for my pom pom“). Die darüberliegenden Detailstiche decken es teilweise ab – genau das ist beabsichtigt, damit die Mitte optisch stärker „poppt“.

Wenn du für solche Layer-Jobs verschiedene Magnet-Stickrahmen-Optionen vergleichst: Achte darauf, dass der Rahmen beim Abreißen/Trimmen nicht nachgibt – sonst leidet die Passung für die nächste Lage.

The finished bow on the grey sweatshirt displayed on the cutting mat.
Result reveal

Trimmen mit Gefühl (präzise, ohne Stiche zu verletzen)

Beim schwarzen Detail kann Trimmen sinnvoller sein als Abreißen.

  • Werkzeug: Gebogene Applikationsschere.
  • Kontrollpunkt: So nah wie möglich an der Platzierungslinie schneiden, ohne die Stiche zu kappen (genau so wird es im Video betont).

Finale Satinstiche auf der Baby Lock Array: Jetzt macht die Maschine das „Finish“

Zum Schluss laufen die Satinstiche/Detailstiche, die die HTV-Kanten sauber abdecken.

  • Hör-Check: Ein gleichmäßiges, rhythmisches Geräusch ist gut. Wenn es plötzlich hart „schlägt“, kann die Dicke am Saum gerade zu viel sein oder der Rahmen sitzt nicht mehr sauber – dann stoppen und prüfen.

Erwartetes Ergebnis

Die Satinkante deckt die Vinylkante vollständig ab, ohne dass es übermäßig steif wird.

Finish: Ausspannen, Vlies entfernen, dann mit der Transferpresse fixieren

Die Reihenfolge ist entscheidend:

  1. Ausspannen.
  2. Vlies entfernen: Badge Master abreißen/auflösen (bei frei hängenden Teilen ggf. mit Wasser anlösen).
  3. Transferpresse: Danach pressen, damit das HTV dauerhaft haftet.

Option für die „Schleifenenden“-Optik

Michelle erwähnt zwei Varianten:

  • Länger hängend: Saumkante exakt an die Platzierungslinie legen.
  • Weniger Überstand: Sweatshirt beim Ausrichten ein kleines Stück unter die Platzierungslinie setzen – dann hängt weniger über.

Entscheidungslogik: Vlies + Einspannen (damit du nicht rätst)

Nutze diese Logik, um dein Setup passend zum Projekt zu wählen.

Start: Hängt dein Design über eine Kante hinaus (frei hängende Applikation)?

  • JA:
    • Vlies: Wasserlöslich (Badge Master), damit keine Reste sichtbar bleiben.
    • Lagen: 2 Lagen für Stabilität.
    • Rahmen: Magnetrahmen bevorzugt für saubere Kantenkontrolle.
  • NEIN (Standard-Applikation, z. B. Brust):
    • Vlies: Schneidvlies (Mesh oder Medium).
    • Lagen: 1 Lage reicht oft.
    • Rahmen: Magnetrahmen oder Standardrahmen.

Troubleshooting für das Zeug, das Vinyl frisst (Symptom → Ursache → Fix)

Symptom Wahrscheinliche Ursache Quick Fix
Ausgefranste/unsaubere Kanten Vlies zu weich; perforiert unter Satinstichen. Auf 2 Lagen Badge Master (oder gleichwertig schweres wasserlösliches Vlies) wechseln.
Ausrichtung driftet Sweatshirt hat sich beim Klemmen verschoben. „Schablone zuerst“-Methode nutzen: Platzierung auf Vlies sticken, dann ausrichten, dann erneut sticken.
Nadel verklebt / Faden zerfasert Durch die HTV-Trägerfolie gestickt. Nadel wechseln, ggf. reinigen; beim nächsten Mal Trägerfolie vorher abziehen.
Motiv wird extrem steif Zu dichte Satinstiche für HTV. Dichte reduzieren (im Draft als Richtwert genannt) bzw. Setup prüfen.

Upgrade-Pfad: Wann Magnetrahmen und Mehrnadel-Effizienz sich wirklich auszahlen

Für ein Einzelstück funktioniert vieles „irgendwie“. Wenn du aber Sweatshirts verkaufst, ist Konsistenz deine Währung – und der Engpass ist fast immer das schnelle, wiederholgenaue Einspannen dicker Ware.

Genau hier kann ein Upgrade auf Magnetrahmen für babylock Stickmaschinen deinen Workflow beschleunigen: Dicke Säume klemmen, ohne ständig Schraubringe nachzujustieren, spart Zeit pro Teil.

Bei der Auswahl helfen Magnetrahmen Größen für babylock: Nimm eine Größe, die am Saum genug Platz bietet, aber nicht unnötig viel „tote Fläche“ (das kann Stabilität kosten). Außerdem kann eine feste Ausrichtfläche wie Michelles Grid – und in der Praxis oft auch eine hooping station for embroidery machine – die Serienfertigung erleichtern: mehrere Teile ausrichten, dann mehrere Teile sticken.

Warnung: Rahmen-Kompatibilität. Vor dem Kauf immer prüfen, ob Rahmen/Arme wirklich zur Maschine passen. Bei falscher Passung kann der Rahmen sich lösen.

Ablauf-Checkliste (die „Nicht-vergessen“-Sequenz)

  1. [ ] Platzierung #1 auf eingespanntem Vlies sticken (Schablone).
  2. [ ] Sweatshirt-Mitte am Saum markieren.
  3. [ ] Sweatshirt kopfüber am Grid ausrichten.
  4. [ ] Mit Magnetrahmen klemmen (Finger weg von der Schnappzone!).
  5. [ ] Platzierung #1 erneut auf dem Stoff sticken.
  6. [ ] Rotes HTV (Trägerfolie abgezogen); tacken & abreißen.
  7. [ ] Schwarzes HTV (Trägerfolie abgezogen); tacken & trimmen.
  8. [ ] Finale Satinstiche/Details sticken.
  9. [ ] Ausspannen, Vlies entfernen/auflösen, Transferpresse.
Final professional photo of the complete 'Cheer Mom' sweatshirt with bows on the hem/cuffs.
Project Showcase

FAQ

  • Q: Wie sticke ich eine Glitzer-HTV-Schleifen-Applikation an einem dicken Sweatshirt-Saum auf einer Baby Lock Array Mehrnadelstickmaschine, ohne dass die Platzierung verrutscht?
    A: Nutze die „Schablone-zuerst“-Methode: Zuerst Platzierung #1 auf das eingespanntes Vlies sticken, dann das Sweatshirt an dieser Kontur ausrichten und anschließend Platzierung #1 ein zweites Mal durch den Stoff sticken.
    • Einspannen: Zuerst nur das Vlies einspannen und Platzierung #1 als sichtbare „Landkarte“ sticken.
    • Ausrichten: Saumkante an die untere Kante der gestickten Kontur legen und eine plane Rasterfläche nutzen, damit alles im Winkel bleibt.
    • Fixieren: Platzierung #1 ein zweites Mal durch das Sweatshirt sticken, bevor HTV aufgelegt wird.
    • Erfolgskontrolle: Die Platzierungslinie auf dem Sweatshirt ist klar und „einfach“ (nicht doppelt/unscharf) und passt zur Kontur darunter.
    • Wenn es trotzdem schief ist: Sofort neu klemmen und Platzierung #1 erneut laufen lassen – nicht mit HTV weitermachen, solange die Kontur nicht sauber ist.
  • Q: Woran erkenne ich, ob zwei Lagen Badge Master (wasserlösliches Stickvlies) straff genug eingespannt sind, damit Satinstiche am Sweatshirt-Saum sauber werden?
    A: Spanne zwei Lagen ein und mach den „Trommelfell“-Test: straffes, starres Vlies verhindert Perforation und Verschieben.
    • Lagen: 2 Bögen Badge Master statt 1 verwenden.
    • Test: Auf das eingespannte Vlies klopfen – es sollte straff klingen.
    • Sichtprüfung: Vlies glatt und faltenfrei, bevor Platzierung #1 gestickt wird.
    • Erfolgskontrolle: Die Platzierungslinie wird sauber gestickt, ohne dass die Folie entlang der Naht „ausreißt“.
    • Wenn es trotzdem versagt: Neu einspannen und prüfen, ob der Sweatshirt-Bulk am Rahmenbereich zieht.
  • Q: Wie verhindere ich Rahmenabdrücke und Stoffverzug, wenn ich einen dicken Sweatshirt-Saum mit einem Magnetrahmen einspanne?
    A: Klemme den Bulk mit einem Magnetrahmen statt einen Standardrahmen festzuschrauben, und lass den Stoff entspannt liegen statt ihn zu dehnen.
    • Klemmen: Sweatshirt positionieren und den Magnetrahmen schließen, damit die Klemmkraft von oben wirkt.
    • Gewicht managen: Sweatshirt kopfüber ausrichten, damit schwere Partien nicht am Stickbereich ziehen.
    • Erfolgskontrolle: Der gerippte Saum bleibt flach und die Platzierung bleibt nach dem Klemmen deckungsgleich.
    • Wenn es trotzdem schief ist: Neu ausrichten an der gestickten Vlies-Kontur und prüfen, ob der Rahmen beim Handling nachgibt.
  • Q: Wie gehe ich mit starken Magnetrahmen am sichersten um (Fingerklemmen und Geräteschutz)?
    A: Finger aus der Schnappzone halten und starke Magnete von Herzschrittmachern sowie empfindlicher Elektronik fernhalten.
    • Handhabung: Den Rahmen außen anfassen und den Magnetring kontrolliert absenken.
    • Abstand: Smartphones/Elektronik nicht direkt an die Magnete legen; nicht in der Nähe medizinischer Geräte lagern.
    • Erfolgskontrolle: Der Rahmen schließt kontrolliert und der Stoff bleibt exakt in Position.
    • Wenn es nicht sauber schließt: Neu ansetzen – Magnete nicht „mit Gewalt“ zusammenziehen, wenn die Ausrichtung noch nicht stimmt.
  • Q: Warum verklebt Glitzer-HTV beim Applizieren die Nadel, und was ist der schnellste Fix?
    A: Häufigste Ursache ist, dass durch die transparente HTV-Trägerfolie gestickt wurde – Trägerfolie immer vorher abziehen; bei Verklebung Nadel wechseln.
    • Abziehen: Trägerfolie vor dem Tack-Down entfernen.
    • Wechseln: Nadel sofort tauschen, wenn Faden zerfasert oder Stiche auslassen.
    • Erfolgskontrolle: Tack-Down läuft sauber ohne Fadenprobleme.
    • Wenn es trotzdem passiert: Prüfen, dass wirklich nur das „nackte“ HTV unter der Nadel liegt.
  • Q: Wie behebe ich ausgefranste oder wellige Satinkanten an einer Sweatshirt-Saum-Applikation mit wasserlöslichem Vlies?
    A: Mehr Stabilität geben – unsaubere Kanten bedeuten meist, dass das Vlies unter Satinstichen perforiert und nachgibt.
    • Upgrade: Auf 2 Lagen Badge Master (oder gleichwertig schweres wasserlösliches Vlies) gehen.
    • Neu starten: Straff und faltenfrei einspannen und die Platzierungssequenz sauber wiederholen.
    • Erfolgskontrolle: Satinstiche liegen glatt und decken die HTV-Kante ohne „Kauen“ oder Wellen.
    • Wenn es trotzdem passiert: Stoppen und prüfen, ob die Folie entlang der Naht bereits einreißt, bevor du die finalen Satinstiche laufen lässt.
  • Q: Was mache ich, wenn die Maschine bei den finalen Satinstichen über dem dicken Sweatshirt-Saum plötzlich hart „schlägt“?
    A: Sofort stoppen und Dicke/Freigang prüfen – harte Schlaggeräusche können bedeuten, dass die Nadel kämpft oder der Rahmen nicht mehr sauber sitzt.
    • Pause: Anhalten, sobald sich das Geräusch deutlich verändert.
    • Kontrolle: Prüfen, ob der Magnetrahmen vollständig sitzt und nicht durch Bulk-Druck angehoben wurde.
    • Erfolgskontrolle: Danach läuft die Maschine wieder gleichmäßig und die Stiche bilden sich sauber.
    • Wenn es trotzdem bleibt: Bulk aus dem Stichbereich herausführen und sicherstellen, dass der Rahmen frei fahren kann.