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Wenn du einen Mehrkopf-Betrieb fährst, ist der „echte“ Engpass meist nicht die Stichgeschwindigkeit – sondern die Summe kleiner, unsichtbarer Reibungsverluste. USB-Sticks hin- und hertragen, der Stress wegen der falschen Dateiversion, manuelles Neuzuweisen von Farben und am Ende kein sauberer Nachweis, was in einer Schicht tatsächlich gelaufen ist.
Dieser Leitfaden zeigt, wie du genau diese Reibungspunkte mit HappyLAN reduzierst: eine robuste lokale Netzwerkverbindung von einem Windows-PC zu einer HappyJapan 4-Kopf-Maschine (HCR3) – kombiniert mit einem disziplinierten Workflow für Monitoring, Job-Dispatch und Reporting.
Wenn du aktuell eine happy Stickmaschine in einer Produktionsumgebung betreibst, ist dieses Setup der Unterschied zwischen „läuft irgendwie“ und skalierbar. Gerade bei wiederkehrenden Kappenjobs, bei denen Konsistenz bares Geld ist, sparst du damit still und leise jede Woche Zeit – und reduzierst Fehlteile.

Keine Panik – HappyLAN-Networking ist im Kern nur ein Kabel plus ein sauberer Workflow (HappyJapan HCR3)
Viele Operator hören „Networking“ und erwarten sofort IT-Stress: IP-Konflikte, Server, teure Dienstleister. In der Demo ist die Realität angenehm pragmatisch: Die HappyJapan 4-Kopf-Maschine wird direkt mit einem Windows-PC (im Video ein Dell-Laptop) über ein ganz normales Netzwerkkabel verbunden.
Der zentrale Punkt, der im Interface sichtbar wird: HappyLAN kann bis zu 254 Maschinen an einem PC verwalten.
Auch wenn 254 Maschinen eher die theoretische Obergrenze sind, ist die praktische Konsequenz für wachsende Betriebe klar: Sobald die Maschine im LAN hängt, behandelst du Designtransfer nicht mehr als „Nebenbei-Aufgabe“, sondern als kontrollierten Produktionsprozess.
Warnung: Mechanisches Sicherheitsprotokoll
Bevor du bei Remote-/Daten-Operationen irgendetwas Mechanisches berührst (insbesondere Nadelstangenbereich, Kappentreiber/Cap Driver oder bewegliche Pantographenarme): Maschine vollständig STOPPEN. Mehrkopfmaschinen können bei Datenempfang oder Farbwechseln unerwartet indexieren (sich bewegen). Ein Nadelstich ist hier keine „kleine“ Verletzung. Hände konsequent aus dem Bewegungsbereich halten, während Daten übertragen werden.
Die „unsichtbare“ Vorbereitung der Profis: Ordnerdisziplin am PC + Maschinenbenennung in HappyLAN
HappyLAN wirkt auf den ersten Blick simpel: Hauptfläche, dazu pro verbundener Maschine ein eigenes Telemetrie-Fenster. In der Praxis läuft es aber erst dann wirklich ruhig, wenn du zwei Dinge konsequent machst: saubere Ordnerführung und eindeutige Maschinenidentität.
Was die Demo zeigt (und was sie praktisch bedeutet)
- Jede verbundene Maschine bekommt ein eigenes Telemetrie-Fenster.
- Die Maschine kann benannt werden; im Video heißt sie „HCR3“.
- Das Fenster zeigt u. a. das aktuell geladene Design, die Stichzahl und den Nähstatus.
Warum das in echter Produktion zählt
Der schnellste Weg, Geld zu verbrennen, ist: richtiges Design an die falsche Maschine – oder falsche Revision (z. B. „Logo_Final_v2.dst“) an die richtige Maschine. Eine klare Benennung und Ordnerstruktur sind deine Firewall gegen genau dieses Risiko.
Bewährte Praxis für die digitale Vorbereitung:
- Benennung: Maschinen nach Funktion/Standort benennen (z. B. „Cap-Runner-01“ oder „H4-Left-Wall“) statt Spitznamen. Das reduziert Denkfehler unter Zeitdruck.
- Trennung: Einen Ordner „Freigegeben für Produktion“ strikt getrennt von „Digitizing/Test“ halten.
- Wiedererkennung: Dateinamen so konsistent halten, dass man sie auch auf dem kleinen Maschinen-Display eindeutig erkennt.

Profi-Hinweis: Die „unsichtbaren“ Kleinteile am PC-Platz
Bevor du den Ablauf startest, leg dir am PC-Arbeitsplatz die Basics bereit, die in der Praxis ständig fehlen:
- Sprühkleber: Für schnelle Fixes bei Vlies/Heftung.
- Ersatznadeln (75/11 und 80/12): Nach Spitze sortiert (Ballpoint für Maschenware, Sharp für Gewebe).
- Druckluftspray: Damit Ports/Umgebung nicht im Flusenstaub versinken.
Vorbereitung-Checkliste (einmal sauber aufsetzen, dann entspannt arbeiten)
- Physik: Standard-Netzwerkkabel (Cat5e/Cat6) vorhanden und intakt (Stecker muss hör-/fühlbar einrasten).
- Identität: Benennungslogik festlegen (Demo: HCR3; bei mehreren Maschinen besser eindeutig nach Funktion/Ort).
- Safe Folder: Einen PC-Ordner ausschließlich für produktionsreife Designs anlegen.
- Quarantäne: „Test/Draft“-Designs in einen separaten Ordner verschieben, damit niemand sie versehentlich sendet.
- Berechtigung: Festlegen, wer den finalen „Send“ überhaupt drücken darf (Version Control).
Physische Verbindung: HappyJapan 4-Kopf-Maschine per Netzwerkkabel direkt an den Windows-PC
In der Demo wird die HappyJapan 4-Kopf-Maschine direkt mit dem PC verbunden. Die Totale zeigt: Das ist ein lokales Setup – ohne Server-Rack, ohne komplexe Infrastruktur.

Was du nach dem Verbinden erwarten solltest
Sobald die Verbindung steht und HappyLAN läuft, sollte ein Telemetrie-Fenster für genau diese Maschine erscheinen. Das ist dein „Mission Control“.
Wenn du bisher per USB gearbeitet hast, ist das ein Mindset-Wechsel:
- Alt: „Ich lade ein Design“ (passiv).
- Neu: Ich dispatche einen Job von einer zentralen Station (aktiv/steuernd).

HappyLAN-Telemetrie wie ein Produktionsleiter lesen (Status, Stichzahl, Fehler)
Im Video siehst du im Telemetrie-Fenster eine grüne Statusanzeige und die wichtigsten Live-Daten der Maschine HCR3: geladenes Design, Stichzahl, Status (Running/Stopped/Error).
Hier zahlt sich das Netzwerk aus: Ein Blick auf den Monitor – und du weißt, ob eine Maschine steht, ohne quer durch die Werkstatt zu laufen.

Profi-Gewohnheit: Telemetrie als Frühwarnsystem nutzen
Je früher du einen Stillstand siehst, desto weniger Marge „blutet“ weg. Auch wenn du nicht jeden Stich fernsteuerst, hilft dir Telemetrie dabei:
- Eine Maschine zu erkennen, die zu lange idle ist (Operator-Thema oder Thread-Break-Schleife).
- Vor dem Start zu prüfen, ob wirklich das richtige Design geladen ist.
- Speed-Check: In der Demo ist 850 SPM sichtbar.
- Praxis-Einordnung: 850 SPM ist ein typischer High-Speed-Wert für Kappen auf dieser Maschine. Wenn du aber ein neues Team anlernst oder ein dichtes, detailreiches Logo zum ersten Mal fährst, ist es oft sinnvoll, zunächst in den Bereich 650–700 SPM zu gehen – weniger Risiko, bessere Kontrolle.
Design senden ohne die typischen Fehler (Pattern → Browse → Send)
Der Transfer-Workflow in der Demo ist bewusst schlank:
- Pattern in HappyLAN klicken.
- Im PC-Ordner zu deinen Designs browsen.
- Logo-Datei auswählen.
- Send klicken.
- Im Pop-up die verbundene Maschine (IP/Name in der Liste) auswählen.
- Final Send klicken, um zu übertragen.


Der „Zwei-mal-Senden“-Moment: Hier passieren die teuren Fehler
Dieses finale Bestätigungsfenster ist deine letzte Verteidigungslinie gegen Ausschuss.
Für hektische Produktionsphasen hat sich eine einfache Regel bewährt: Den finalen Send erst klicken, nachdem du den Maschinennamen laut ausgesprochen hast. Das unterbricht Autopilot-Klicks und zwingt zur Zielprüfung.
Setup-Checkliste (bevor du final „Send“ drückst)
- Ziel: Ist in der Send-Liste wirklich die richtige Maschine markiert (Name/IP prüfen)?
- Datei: Ist es die Produktionsdatei (nicht Test/Draft)?
- Einstellungen: Sollen mitgesendete Parameter (Farben/Rotation) so passen?
- Traffic: Bei mehreren Maschinen: sicherstellen, dass du nicht aus Versehen einen laufenden Job auf einer anderen Maschine überschreibst.
Empfang bestätigen: „Reading…“ am HappyJapan-Touchscreen und Eintrag in der Pattern-Liste
Nach dem Senden reagiert die Maschine in der Demo nahezu sofort. Am Touchscreen erscheint kurz „Reading…“, während die Daten eingelesen werden.

Anschließend wechselt der Operator in die Pattern-Ansicht der HCR3 und prüft, ob das neue Design (im Video als „boost“-ähnliches Logo beschrieben) in der Liste auftaucht.


Erwartetes Ergebnis (Checkpoint)
- Anzeige: „Reading…“ erscheint kurz.
- Verifikation: Der Dateiname/Eintrag ist in der Pattern-Liste sichtbar.
Troubleshooting: Wenn das Design nicht auftaucht, nicht blind mehrfach „Send“ drücken. Das kann zu mehrfachen/fehlerhaften Übertragungen führen. Stattdessen: Verbindung prüfen (Stecker-Klick), und sicherstellen, dass die Maschine nicht in einem Zustand ist, der neue Transfers blockiert (z. B. „Locked“/„Sewing“).
Job am PC vor-konfigurieren: Nadel-/Farbzuweisung + Rotation in 90°-Schritten
Eine der wertvollsten (und oft unterschätzten) Funktionen in der Demo: HappyLAN ist nicht nur „Datei rüberschieben“, sondern eine digitale Rüststation. Du kannst den Job am PC vorbereiten, bevor er überhaupt an der Maschine ankommt.
Der Operator öffnet Pattern Setting, weist Farben bestimmten Nadelnummern zu (die Vorschau wird als gefüllte rote Darstellung sichtbar) und nutzt Rotate, um das Motiv in 90°-Schritten zu drehen – bis hin zum „auf den Kopf stellen“.



Warum das bei Kappen entscheidend ist
Kappen sind unforgiving: Je nach Treiber/Orientierung wird „verkehrt herum“ eingespannt bzw. digitalisiert. Ein Rotationsfehler bedeutet oft: Kappe ruiniert.
Wenn du mit standardisierten happy japan Stickrahmen wiederkehrende Team-/Vereinsaufträge produzierst, sorgt eine am PC festgelegte 180°-Rotation dafür, dass auch weniger erfahrene Operator nicht aus Versehen „kopfüber“ sticken.
Vorteil „am PC gespeichert“
Die Demo zeigt: Diese Einstellungen bleiben am PC erhalten. Wenn du den Job später erneut lädst, sind Farbzuweisungen und Rotation bereits gesetzt. Das macht aus Erfahrung reproduzierbare Standards.
Profi-Notiz: „Adjust“-Menü
Im Video ist ein Adjust-Menü mit Scale, Angle und Pull Compensation zu sehen.
- Pull Compensation: Korrigiert Zug/Verzug, der durch Stichbildung im Material entsteht.
- Warnhinweis: Auch wenn HappyLAN das erlaubt: Pull Compensation ist in der Regel in der Digitalisierungssoftware sauberer aufgehoben. Hier eher als kleine Korrektur nutzen, wenn minimal etwas „nicht trifft“.
Praxis-Realität bei Kappen: Einspannen, Spannung und warum die „perfekte Datei“ trotzdem schief läuft
Das Video ist softwarelastig, aber die Maschine ist klar mit Kappentreibern aufgebaut. In der Praxis scheitert der beste Netzwerk-Workflow, wenn das physische Einspannen nicht sauber ist.
Grundsatz: Kappen sind gebogen, oft verstärkt und „arbeiten“ gegen die Nadel. Wenn du Versatz/Passungsprobleme siehst, ist die erste Verdachtsstelle nicht die Datei – sondern die Einspannspannung. Es muss sich straff anfühlen, „wie Trommelfell“, ohne „Flagging“ (Aufschwingen/Abheben).
Wenn du Durchsatz stabilisieren willst, sind Einspannstation das physische Gegenstück zu HappyLAN: Sie standardisieren die Positionierung, damit digitale Einstellungen bei jeder Kappe gleich wirken.
Entscheidungsbaum: Vlies-/Stabilisierung-Strategie
Nutze diese Logik, bevor du das Design „kaputtkorrigierst“:
- Szenario A: Structured Cap (steife Front)
- Risiko: Rutschen am Treiber oder Rahmenabdrücke.
- Vlies: Schweres Tearaway.
- Einspannen: Fest setzen, aber nicht so überziehen, dass die Frontnaht verzieht.
- Szenario B: Unstructured „Dad Hat“ (weiche Front)
- Risiko: Kräuseln und Wandern.
- Vlies: Medium Cutaway + Sprühkleber oder Heftstich.
- Einspannen: Sehr straff; „Flagging“ führt direkt zu Passungsfehlern.
- Szenario C: High-Volume-Produktion
- Engpass: Handbelastung und Ladezeit.
- Lösung: Magnetische Einspannstation.
Warnung: Magnet-Sicherheits-Hinweis
Wenn du auf magnetische Vorrichtungen/Rahmen umrüstest, um schneller zu produzieren:
1) Quetschgefahr: Industrielle Klemmkraft – Finger können sofort eingeklemmt werden. Langsam und kontrolliert handhaben.
2) Medizinische Implantate: Starke Magnete mindestens 6 inches von Herzschrittmachern/ICDs und implantierten Geräten fernhalten.
Reporting, das wirklich Geld spart: HappyLAN Simple History vs Detailed History
Zum Schluss zeigt die Demo die Reporting-Funktion – oft unterschätzt, bis man sich fragt, warum die Marge nicht stimmt.
Aus dem Telemetrie-Fenster heraus erstellt der Operator:
- Simple History: Power On/Off-Protokolle.
- Detailed History: User-Logins, Designnamen, Stichzahlen und Laufzeiten.


Die Daten lassen sich als CSV-Datei exportieren.
So nutzt du die Daten profitabel
Nicht nur ablegen – einmal pro Woche in Excel öffnen.
- Auslastung: Wenn die Maschine 8 Stunden „On“ war, aber nur 3 Stunden tatsächlich genäht hat: Wo sind die anderen 5 Stunden hin? (Einspannen? Fadenrisse? Pausen?)
- Kalkulation: Reale Laufzeiten/Stichdaten nutzen, um Preise zu prüfen. Sind komplexe Jobs korrekt bepreist?
Der Upgrade-Pfad, der sich „natürlich“ anfühlt: Von „verbunden“ zu „skalierbar“
HappyLAN bringt Daten sauber in Bewegung. Die nächste Grenze ist meist die physische Handling-Zeit. Eine logische Entwicklung im wachsenden Betrieb:
Level 1: Stabilität (Basics) HappyLAN sitzt. Standardrahmen. Einspannen so konstant, bis du dieses „Trommel“-Gefühl reproduzierbar triffst.
Level 2: Effizienz (Tool-Upgrade) Operator werden langsamer durch Handermüdung, oder empfindliche Polyester-Kappen zeigen Rahmenabdrücke.
Level 3: Kapazität (Produktions-Upgrade) Die 4-Kopf läuft dauerhaft. Einspannen sitzt, Datenfluss sitzt – aber du brauchst schlicht mehr Nadeln.
Betriebs-Checkliste (tägliche Routine, die wiederholbar ist)
- Handshake: Maschine und PC verbinden, HappyLAN öffnen, prüfen, ob das Telemetrie-Fenster aktiv ist.
- Status: Telemetrie (Green/Running/Stopped) vor dem Dispatch prüfen.
- Transfer: Pattern → Browse → Design wählen → Send → Maschinenname laut bestätigen.
- Verifikation: „Reading…“ am HCR3 sehen und Eintrag in der Pattern-Liste prüfen.
- Digitales Rüsten: Für Wiederholjobs Pattern Setting nutzen: Nadeln/Farben zuweisen und Kappen-Rotation (oft 180°) erzwingen.
- Audit: Jeden Freitag „Detailed History“ ziehen und als CSV exportieren.
Wenn du diesen Ablauf etablierst, ist HappyLAN nicht mehr nur „Software“, sondern das Nervensystem eines skalierbaren Stickbetriebs. Kombiniert mit passenden Stickrahmen für Stickmaschine und konsequentem Einspannen steigt der Durchsatz – bei weniger Stress.
FAQ
- Q: Wie verbinden Operator eine HappyJapan HCR3 4-Kopf-Stickmaschine mit einem Windows-PC über HappyLAN, ohne einen Server einzusetzen?
A: Nutze eine direkte lokale LAN-Verbindung: Ein Standard-Cat5e/Cat6-Netzwerkkabel vom Windows-PC zur HappyJapan HCR3 stecken, dann HappyLAN starten und prüfen, ob das Telemetrie-Fenster der Maschine erscheint.- Maschine vollständig stoppen, bevor du beim Setup in mechanische Bereiche greifst (Nadelstange, Kappentreiber, Pantograph).
- LAN-Stecker fest einstecken und auf das „Klick“-Einrasten an beiden Enden achten.
- HappyLAN öffnen und nach dem dedizierten Telemetrie-Fenster der verbundenen Maschine suchen.
- Erfolgscheck: Das Telemetrie-Fenster zeigt Maschinenname plus Live-Status/Stichinfos (nicht „leer/offline“).
- Wenn es weiterhin nicht klappt: Kabel neu stecken, prüfen, dass die Maschine nicht gesperrt/nähend ist, und Dateien nicht wiederholt blind senden.
- Q: Welche Ordnerregeln und Benennungsregeln reduzieren in HappyLAN (HappyJapan HCR3) das Risiko, die falsche Datei oder die falsche Maschine zu senden?
A: Lege einen Ordner „nur produktionsreif“ an und benenne jede HappyJapan HCR3 nach Funktion/Standort, damit Operator Maschinen und Dateiversionen nicht verwechseln.- Maschinen z. B. „Cap-Runner-01“ oder „H4-Left-Wall“ nennen statt lockerer Spitznamen.
- Ordner strikt trennen: „Approved for Production“ komplett getrennt von „Digitizing/Test“.
- Festlegen, wer den finalen „Send“ drücken darf (Version Control).
- Erfolgscheck: Unter Zeitdruck kann man Maschine und korrekte Dateiversion auf einen Blick erkennen.
- Wenn es weiterhin passiert: Einen einfachen Freigabe-Schritt einführen (eine Person dispatcht), bis die Fehlerquote sinkt.
- Q: Wie senden Operator in HappyLAN ein Design an die richtige HappyJapan HCR3, ohne den typischen „Zwei-mal-Senden“-Fehler?
A: Folge Pattern → Browse → Send und prüfe im finalen Bestätigungsfenster die Zielmaschine, bevor du endgültig sendest.- Pattern klicken, ausschließlich im Produktionsordner browsen, Datei auswählen, Send klicken.
- In der Pop-up-Liste die richtige Maschine per Name/IP markieren.
- Maschinennamen laut sagen, bevor du final Send klickst (gegen Autopilot-Fehler).
- Erfolgscheck: Die Zielmaschine zeigt kurz „Reading…“, danach erscheint der Dateiname in der Pattern-Liste.
- Wenn es weiterhin schiefgeht: Stoppen und Zielmarkierung erneut prüfen – nicht schnell hintereinander senden.
- Q: Was sollte ein HappyJapan HCR3 Operator am Touchscreen nach dem Senden über HappyLAN sehen, und was tun, wenn das Design nicht erscheint?
A: Bei erfolgreicher Übertragung erscheint kurz „Reading…“ auf der HCR3, danach steht der neue Dateiname in der Pattern-Liste.- Direkt nach dem Senden auf „Reading…“ achten.
- Pattern-Liste öffnen und prüfen, ob das neue Design gelistet ist (oft oben).
- Nicht wiederholt „Send“ drücken, wenn nichts erscheint.
- Erfolgscheck: Exakter Dateiname erscheint nach „Reading…“ in der Pattern-Liste.
- Wenn es weiterhin fehlt: LAN-Kabel prüfen (Klick), und sicherstellen, dass die Maschine nicht in einem gesperrten oder nähenden Zustand ist.
- Q: Wie konfigurieren Operator in HappyLAN Pattern Setting Nadel-/Farbzuweisung und 90°-Rotation für HappyJapan HCR3 Kappenjobs, um „kopfüber“ zu vermeiden?
A: In HappyLAN am PC Pattern Setting öffnen, Farben den gewünschten Nadelnummern zuweisen und das Design in 90°-Schritten rotieren (bei Kappen häufig 180°), dann die gespeicherten PC-Einstellungen für Wiederholjobs nutzen.- Pattern Setting öffnen und jede digitalisierte Farbe auf die passende Nadelnummer mappen.
- Rotate nutzen und in 90°-Schritten drehen, bis die Orientierung zum Kappentreiber passt (oft 180°).
- Beim nächsten Lauf den gespeicherten Job verwenden, damit Farben/Rotation am PC erhalten bleiben.
- Erfolgscheck: Vorschau zeigt die gewünschte Farb-/Nadelzuordnung und die Orientierung passt vor dem Nähen.
- Wenn es weiterhin nicht passt: Kontrollierten Testlauf machen und bei Erstläufen das Risiko durch geringere Geschwindigkeit reduzieren.
- Q: Welche sichere Geschwindigkeitsstrategie ist bei Kappenjobs auf der HappyJapan HCR3 sinnvoll, wenn Stichqualität oder Trainingsrisiko hoch ist?
A: 850 SPM ist in der Demo als typischer High-Speed-Wert sichtbar, aber für Training oder dichte Erstläufe ist häufig ein Start bei 650–700 SPM sinnvoll, um Kontrolle und Stichbild zu verbessern.- Aktuelle SPM im HappyLAN-Telemetrie-Fenster ablesen.
- Für Erstläufe/Training auf 650–700 SPM reduzieren (sicherheitsorientiert).
- Erst nach stabilem Probelauf wieder erhöhen.
- Erfolgscheck: Ruhiger Lauf, weniger Stopps/Fadenrisse, bessere Passung.
- Wenn es weiterhin Probleme gibt: Zuerst Einspannspannung und Stabilisierung prüfen, bevor du die Datei verdächtigst.
- Q: Welche Einspann- und Stabilisierung-Regeln verhindern Kappen-Versatz am HappyJapan HCR3 Kappentreiber, auch wenn die Datei korrekt ist?
A: Einspannen ist der erste Verdacht: Kappen müssen trommelfest ohne „Flagging“ eingespannt sein, und das Vlies muss zum Kappentyp passen, bevor du am Design drehst.- So straff einspannen, bis es sich wie Trommelfell anfühlt; Flagging eliminieren.
- Structured Caps: schweres Tearaway nutzen und nicht so überziehen, dass die Frontnaht verzieht.
- Unstructured „Dad Hats“: Medium Cutaway plus Sprühkleber oder Heftstich gegen Wandern/Kräuseln.
- Erfolgscheck: Stabile Passung ohne „kriechende“ Konturen und mit minimaler Verformung.
- Wenn es weiterhin passiert: Platzierung mit einer Einspannstation standardisieren und Rotation/Nadelzuweisung vor Neu-Digitalisierung prüfen.
- Q: Welche Sicherheitsregeln gelten beim HappyLAN-Setup an einer HappyJapan HCR3, und welche Zusatzregel gilt bei Magnetrahmen?
A: Die HCR3 vor jedem Griff in bewegliche/mechanische Bereiche vollständig stoppen (Bewegung kann bei Daten-/Farbereignissen auftreten); Magnetrahmen als Quetschgefahr behandeln und Abstand zu Implantaten strikt einhalten.- Maschine vollständig stoppen, bevor Hände in die Nähe von Nadelstange, Kappentreiber oder Pantograph kommen.
- Hände aus dem Bewegungsbereich halten, während Daten übertragen werden.
- Magnetrahmen/Vorrichtungen langsam und kontrolliert handhaben (Finger nicht zwischen Magnetflächen).
- Erfolgscheck: Niemand greift in die Bewegungszone, solange die Maschine nicht sicher steht; Magnete schnappen nicht unkontrolliert zu.
- Wenn es weiterhin unsicher läuft: Workflow-Schritte nachschulen und das Maschinenhandbuch für das betriebliche Sicherheitsprotokoll heranziehen.
