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Wenn du schon einmal auf eine digitalisierte Stickdatei geschaut hast und gedacht hast: „Warum wirkt das so flach im Vergleich zu Handarbeit?“, dann siehst du gerade die typische Textur-Lücke. Eine der begehrtesten Texturen im Bereich der Faser-/Textilkunst ist Smocking – dieser klassische, geraffte Rauten-Look, den man oft an traditioneller Kinderkleidung findet.
In der digitalen Maschinenstickerei nennt man das Faux Smocking. Der Stoff wird dabei nicht wirklich gerafft – der Effekt entsteht durch Licht, Geometrie und sich kreuzende Fäden.
In PE-Design 10 ist die „Geheimwaffe“ dafür der Programmable Stitch Creator. Viele schreckt das Tool ab, weil es sich anfühlt, als würde man in eine mathematische Matrix steigen: Es ist kompromisslos logisch.
Diese Anleitung baut Kathleen McKees Workflow als „reibungsloses“ Tutorial neu auf. Es geht nicht nur ums „Buttons klicken“, sondern um die Stich-Mechanik, die verhindert, dass dein Muster wandert, Lücken zeigt oder dir im schlimmsten Fall ein Kleidungsstück verzieht. Außerdem geht es um die physische Realität beim Sticken dieser kräftigen Textur – und wann deine Rahmenwahl, insbesondere Magnetrahmen für Stickmaschine, darüber entscheidet, ob du ein hochwertiges Finish bekommst oder am Ende alles wellt.

Der Beruhigungs-Moment: Warum programmierbare Stiche Stress machen (und warum das normal ist)
Warum Faux Smocking in der Software einschüchternd wirkt, ist simpel: strenge Logik.
Ein normaler Satinstich ist „verzeihend“ – er fließt. Ein programmierbares Motiv oder eine programmierbare Füllung ist dagegen eine Wiederholungskachel. Wenn die Kachel auch nur um 0,1 mm „daneben“ ist, multipliziert sich der Fehler mit jeder Wiederholung. Und PE-Design 10 „korrigiert“ das nicht – es wiederholt deinen Fehler einfach 500-mal über die Fläche.
Kathleen McKee entmystifiziert das, indem sie zwei klar getrennte Modi zeigt:
- Motiv: Stell dir das wie ein Gleis vor. Du baust eine „Schwelle“, und die Software legt sie als Linie aneinander.
- Fill Stamp (Füllstempel): Stell dir das wie Bodenfliesen vor. Du entwirfst ein Quadrat, und die Software kachelt es zur Fläche.
Sobald du akzeptierst, dass es hier um digitales Kacheln geht, verschwindet die Angst. Du „zeichnest“ nicht – du definierst eine Regel, der die Maschine folgt.

Die „unsichtbare“ Vorbereitung der Profis: Das Raster ist dein Sicherheitsnetz
Faux Smocking solltest du nicht freihändig bauen. Es lebt von Symmetrie. Bevor du einen einzigen Knotenpunkt verschiebst, musst du die Umgebung so einstellen, dass saubere Geometrie überhaupt möglich ist.
Kathleen aktiviert das Raster aus einem konkreten Grund: Snap to Grid.
Wenn das aktiv ist, „magnetisiert“ sich der Cursor an die Raster-Schnittpunkte. So sitzen Punkte exakt auf den Kreuzungen – und links/rechts werden wirklich spiegelgleich, ohne dass du eine chirurgisch ruhige Hand brauchst.
Schritt für Schritt: Raster aktivieren
- Öffne Programmable Stitch Creator (in PE-Design typischerweise unter Option → Programmable Stitch Creator).
- Wechsle zum Reiter View.
- Aktiviere Grid.
- Stelle das Intervall auf Medium.
Profi-Tipp: Für diese Textur ist „Medium“ eine sehr praxistaugliche Basis. „None“ lässt Punkte dort stehen, wo du sie loslässt – und genau das führt bei Kachelmustern schnell zu Versatz.

Prep-Checkliste (bitte nicht überspringen)
- Modus prüfen: Arbeitest du in New Motif (Linie) oder New Fill Stamp (Fläche)?
- Raster/Snap: Ist das Raster sichtbar und das Snapping aktiv?
- Visueller Anker: Finde das Preview Window (oben rechts). Das ist dein „Wahrheitsmesser“: Dort siehst du, ob die Wiederholung wirklich sauber schließt.
- Bedienbarkeit: Wenn das Setzen/Schieben „zappelig“ ist: kurz Maus-/Trackpad-Gefühl prüfen – bei Knotenpunkten zählt Kontrolle.
Phase 1: Das „Motiv“ erstellen (Linienstich)
Kathleen startet mit der einfacheren Variante: einem Motif Stitch. Damit ersetzt du eine einfache Linie (z. B. Laufstich) durch ein dekoratives, wiederholendes Muster.
Die Logik hinter dem „X“
Für den Faux-Smocking-Look zeichnest du im Kern eine „Berg-und-Tal“-Bewegung, die sich kreuzt:
- Klicke die Vektor-Griffpunkte an und ziehe sie.
- Ziehe den ersten Punkt nach oben (der „Peak“).
- Ziehe den nächsten Punkt nach unten und seitlich, sodass die Linie die Kreuzung bildet.
Die „nicht verhandelbare“ Verbindungsregel
Das ist der wichtigste Punkt im ganzen Ablauf. Wenn du ihn verfehlst, wirkt die Linie „gebrochen“.
Die Regel: Der Startpunkt links muss auf derselben Höhe liegen wie der Endpunkt rechts (Eintritt/Austritt müssen sauber zueinander passen), damit die nächste Wiederholung ohne Versatz „aufnimmt“.
- Sicht-Check: Im Preview: siehst du eine gleichmäßige, rhythmische Wiederholung – oder einen sichtbaren „Knick/Step“ an der Kachelgrenze?
- Praxis-Check beim Sticken: Wenn ein Motiv schlecht verbunden ist, wirkt die Bewegung unruhig. Ein sauber verbundenes Motiv läuft deutlich gleichmäßiger.




Dein Asset speichern: Baue dir eine Bibliothek
Mach das nicht nur „für dieses eine Projekt“. Speichere es sauber ab.
- Klicke File (bzw. das Home-Icon).
- Wähle Save As.
- Benenne es logisch, z. B.:
Faux_Smocking_Motif_01.
Damit liegt das Motiv in deiner Muster-/Stichbibliothek und kann später schnell für Kragen, Bündchen oder Saumlinien genutzt werden.

Motiv in „Layout & Editing“ anwenden
Schließe den Creator und gehe zurück in die Hauptoberfläche (Layout & Editing).
- Zeichne eine einfache gerade Linie (Shape-Tool).
- Öffne Sewing Attributes.
- Stelle Stitch Type auf Motif Stitch.
- Lade deine Datei
Faux_Smocking_Motif_01über das Ordnersymbol.
Sofort-Effekt: Aus der schlichten Linie wird eine Reihe kreuzender Faux-Smocking-Stiche.



Phase 2: „Fill Stamp“ erstellen (Flächentextur)
Jetzt der zweite Gang: Wenn du eine ganze Fläche (z. B. ein Vorderteil-Panel oder einen Quiltblock) texturieren willst, ist ein Linienmotiv ineffizient. Dafür brauchst du eine programmierbare Füllung.
Öffne den Programmable Stitch Creator erneut und wähle New Fill Stamp.

Die Kachel-Logik
Die Arbeitsfläche ist jetzt eine Box, die eine einzelne Kachel repräsentiert.
Kathleen nutzt das Line Tool, um diagonale Linien hin und her durch die Box zu zeichnen.
Die Rand-Regel: Damit die Füllung nahtlos wirkt, müssen deine Linien die Begrenzung der Kachelbox tatsächlich berühren.
- Hörst du 1 mm vor dem Rand auf, entsteht beim Kacheln eine 1-mm-Lücke.
- Ergebnis: sichtbare „tote Bahnen“/Leerstreifen, die die Illusion zerstören.


Füllstich auf eine Form anwenden
Zurück in „Layout & Editing“:
- Zeichne ein Rechteck (oder eine andere Form).
- Outline: auf „Not Sewn“ setzen (Faux Smocking wirkt meist besser ohne harte Kontur).
- Region/Fill: auf Programmable Fill Stitch stellen.
- Lade deinen gespeicherten Fill Stamp.



Setup-Checkliste (vor dem Probestick)
- Kontur aus: „Line Sew“ ist AUS.
- Richtige Datei: Du hast die Fill-Datei geladen, nicht das Motiv.
- Seitenverhältnis: Beim Skalieren Maintain Aspect Ratio aktiv lassen, damit die Rauten nicht „gequetscht“ wirken.
Die physische Realität: Stoff, Einspannen und Rahmenspuren
Glückwunsch – die Datei ist sauber digitalisiert. Jetzt kommt die Physik.
Faux Smocking ist eine stichdichte, zugintensive Textur. Durch die vielen Kreuzungen entsteht Zug im Material, und das kann Stoffe verziehen.
Risiko-Zone: Wellen & Abdrücke
Wenn du das auf ein T-Shirt mit einem Standardrahmen und einfachem Tear-Away stickst, sind typische Folgen:
- Wellen/Puckern: Der Stoff zieht sich zwischen den Rauten zusammen.
- Rahmenspuren: Man spannt zu fest, um Rutschen zu verhindern – und drückt dabei die Fasern sichtbar ein.
Praxis-Fix: Stabilisieren statt „stärker ziehen“
Wenn dir das Ergebnis auf empfindlichen Teilen nicht gefällt, ist das oft kein Digitalisierfehler, sondern ein Stabilisierungs-/Haltethema.
Level 1 (Material): Ein aufbügelbares No-Show Mesh (Cutaway) hilft, weil die Fixierung das Verrutschen reduziert, während die Kreuzstiche ziehen.
Level 2 (Hardware): Wechsel auf Magnetrahmen für Stickmaschine. Im Gegensatz zu klassischen Schraubrahmen (Reibung + „zudrehen“) arbeiten Magnetrahmen mit vertikalem Anpressdruck.
- Warum das bei Smocking zählt: Der Stoff wird flach gehalten, ohne die Struktur so stark zu verziehen – die „X“-Geometrie bleibt optisch sauber.
- Workflow: Bei Serien (z. B. mehrere Baby-Lätzchen) kann ein Magnetrahmen für brother die Einspannzeit deutlich reduzieren, weil du nicht ständig auf-/zuschrauben musst.
Warnung: Magnet-Sicherheit
Magnetrahmen sind eine Quetschgefahr.
* Finger weg aus der Schließzone: Magnete schnappen schnell zusammen.
* Gesundheit/Technik: Abstand zu Herzschrittmachern und empfindlicher Elektronik halten.

Entscheidungshilfe: Welchen Modus nutze ich?
Nicht raten – nach Einsatz wählen:
- Q1: Wo wird es platziert?
- A: Saum, Ausschnitt, Bündchen, Bordüre.
- → Strategie: New Motif erstellen und auf eine Linie als Motif Stitch anwenden.
- A: Passe, Kissenfront, Quiltblock, größere Fläche.
- → Strategie: New Fill Stamp erstellen und als Programmable Fill Stitch auf eine Fläche anwenden.
- A: Saum, Ausschnitt, Bündchen, Bordüre.
- Q2: Hat die Form Kurven?
- A: Ja.
- → Hinweis: Faux-Smocking-Füllungen können an Kurven „zackig“ wirken. Je nach Motiv kann eine zusätzliche Satinkante nötig sein, um die Kante optisch zu beruhigen.
- A: Ja.
Troubleshooting & FAQ
Q: Mein Faux Smocking wirkt unruhig/zu dicht.
- Größe prüfen: Kathleen erwähnt eine Mindestgröße von 5,0 mm. Darunter kann sich das „X“ physisch nicht mehr sauber formen.
- Skalierung prüfen: Maintain Aspect Ratio aktiv lassen, damit die Rauten nicht verzerrt werden.
Q: Das Muster passt an den Wiederholungen nicht sauber zusammen.
- Diagnose: Raster/Snap war nicht sauber aktiv oder Start/Ende sind nicht auf gleicher Höhe.
Q: Ich sehe Lücken („dead lanes“) zwischen den Kacheln.
- Diagnose: In Fill-Mode berühren Linien die Kachelgrenze nicht.
Praxisfragen aus den Kommentaren (kurz eingeordnet)
- „Wie bekomme ich Text/Schrift wie ein Seil?“ In dieser Videolektion wird Faux Smocking über Motif/Fill gezeigt; für den „Rope“-Look verweist Kathleen in der Serie auf eine separate Lektion (Lesson 26), die das Motivprinzip weiterführt.
- „Kann ich PE-Design einfach downloaden?“ In den Kommentaren wird darauf hingewiesen, dass PE-Design regulär über autorisierte Händler bezogen wird; Aussagen zu Download/Hardware-Schutz variieren in den Antworten.
Final Summary
Faux Smocking in PE-Design 10 ist keine Magie – es ist Wiederholungslogik.
- Vorbereitung: Raster aktivieren.
- Logik: Links-zu-Rechts sauber verbinden (Motiv) bzw. Wand-zu-Wand zeichnen (Fill).
- Praxis: Stabilisieren und sauber halten, damit der Stoff dem Zug standhält.
Wenn du diese drei Regeln einhältst, stickt die Maschine nicht nur „ein Muster“, sondern eine echte Textur.
FAQ
- Q: Wie verhindere ich, dass bei PE-Design 10 im Programmable Stitch Creator beim Faux-Smocking-Motiv an jeder Wiederholung ein sichtbarer „Step/Jog“ entsteht?
A: Richte den ENTRY-Punkt des Motivs ganz links auf derselben Höhe aus wie den EXIT-Punkt ganz rechts, bevor du das Motiv speicherst.- Aktiviere View → Grid und das Snapping, und ziehe Start-/Endpunkt so, dass beide sauber auf derselben Rasterhöhe einrasten.
- Beurteile die Verbindung über das Preview Window (oben rechts), nicht über die große Arbeitsfläche.
- Speichere das Motiv und wende es erneut an über Layout & Editing → Sewing Attributes → Stitch Type → Motif Stitch.
- Erfolgscheck: Im Preview läuft die Wiederholung ohne sichtbaren Knick; beim Sticken wirkt die Bewegung gleichmäßig statt „stoßig“.
- Wenn es weiterhin nicht passt: Motiv mit weniger „Herumziehen“ neu aufbauen und nochmals prüfen, ob erster und letzter Punkt exakt auf gleicher Rasterhöhe liegen.
- Q: Wie verhindere ich, dass Faux Smocking als programmierbare Füllung in PE-Design 10 Lücken („dead lanes“) zwischen den Kacheln lässt?
A: Jede Stichlinie im Fill Stamp muss die Begrenzung der Kachelbox physisch berühren, damit die Wiederholungen ohne Zwischenraum aneinanderstoßen.- In Programmable Stitch Creator → New Fill Stamp die diagonalen Linien bis an die Kachelgrenze ziehen (bei Bedarf minimal darüber).
- Vor dem Speichern die Wiederholung im Preview kontrollieren.
- In Layout & Editing als Region/Fill → Programmable Fill Stitch laden (nicht die Motiv-Datei).
- Erfolgscheck: Die Fläche wirkt durchgehend, ohne sichtbare leere Rasterlinien zwischen den Wiederholungen.
- Wenn es weiterhin nicht passt: Im Fill Stamp gezielt die Linien korrigieren, die vor der Kachelwand stoppen – genau diese erzeugen die Lücken.
- Q: Welche Raster-Einstellung ist in PE-Design 10 für Faux Smocking sinnvoll, damit die Geometrie symmetrisch bleibt?
A: Nutze das Raster mit Medium-Intervall und Snapping, damit die Punkte nicht „handgezeichnet“ driften.- Öffne Option → Programmable Stitch Creator → View → Grid.
- Stelle das Rasterintervall auf Medium.
- Setze Knotenpunkte nur auf Raster-Schnittpunkte und prüfe Symmetrie im Preview Window.
- Erfolgscheck: Links/rechts spiegeln sauber, und die Wiederholung schließt ohne Versatz im Preview.
- Wenn es weiterhin nicht passt: Prüfe vor dem Zeichnen, ob du im richtigen Modus bist (New Motif vs. New Fill Stamp).
- Q: Wie entscheide ich zwischen „New Motif“ und „New Fill Stamp“ für Faux Smocking auf Kleidung?
A: Nutze New Motif für Linien/Bordüren und New Fill Stamp für Flächen – passend zum Objekt in Layout & Editing.- New Motif für Säume, Ausschnitte, Bündchen und lineare Dekorbordüren.
- New Fill Stamp für Passen, größere Flächen und gefüllte Formen.
- Kurven mit Vorsicht behandeln, weil Faux-Smocking-Füllungen an Kanten „zackig“ wirken können.
- Erfolgscheck: Linie = Motif Stitch, Fläche/Region = Programmable Fill Stitch.
- Wenn es weiterhin nicht passt: Erst an einer geraden Linie bzw. einem Rechteck testen, bevor du komplexe Formen nutzt.
- Q: Wie behebe ich Faux Smocking, das nach dem Skalieren in PE-Design 10 unordentlich oder zu dicht wirkt?
A: Nicht unter die praktische Mindestgröße skalieren und das Seitenverhältnis beibehalten.- Nicht kleiner als 5,0 mm gehen; darunter kann sich das „X“ nicht sauber bilden.
- Beim Skalieren Maintain Aspect Ratio aktiv lassen.
- Erfolgscheck: Die „X“-Formen bleiben klar erkennbar und die Rauten sind gleichmäßig.
- Wenn es weiterhin nicht passt: Wieder größer skalieren und auf Probestoff testen – oft ist es eine physische Platz-/Faden-Grenze, kein Softwarefehler.
- Q: Wie verhindere ich Wellen und Rahmenspuren beim Sticken von Faux Smocking auf T-Shirts mit einem Standardrahmen?
A: Betrachte es als Stabilisierung- und Halteproblem: zuerst fixieren, dann Verzerrung beim Einspannen reduzieren.- Nutze aufbügelbares No-Show Mesh (Cutaway), damit der Stoff beim Zug der Kreuzstiche weniger wandert.
- Vermeide, den Standardrahmen „mit Gewalt“ extrem fest zu ziehen – das begünstigt Rahmenspuren.
- Wenn Abdrücke/Verrutschen wiederkehrend sind: auf einen magnetic embroidery hoop wechseln, um flacher zu klemmen.
- Erfolgscheck: Nach dem Sticken liegen die Rauten ruhiger, und es bleibt kein dauerhafter Rahmenring.
- Wenn es weiterhin nicht passt: Stoff und Stabilisierung neu bewerten – Faux Smocking ist zugintensiv und puckert bei zu leichter Vorbereitung schnell.
- Q: Welche Sicherheitsregeln gelten bei der Arbeit mit starken Magnetrahmen in der Produktion?
A: Magnetrahmen als Quetschgefahr behandeln und Abstand zu medizinischen Geräten/Elektronik halten.- Finger vollständig aus der Schließzone nehmen, bevor die Magnete zusammengeführt werden.
- Magnetrahmen so lagern/transportieren, dass sie nicht unkontrolliert zusammenschlagen.
- Abstand zu Herzschrittmachern und empfindlicher Elektronik einhalten.
- Erfolgscheck: Magnete schließen kontrolliert ohne Fingerkontakt im Klemmbereich.
- Wenn es weiterhin riskant ist: Arbeitsfläche freiräumen und die Handhabung (zwei Hände, kontrolliertes Ansetzen) konsequent umstellen.
