YunFu-Potentiometer (Farbwechsel-Sensor) tauschen & kalibrieren: Nadel-12-Ausrichtung am Dahao-Panel

· EmbroideryHoop
Diese fortgeschrittene Wartungsanleitung führt dich durch den Austausch eines defekten Potentiometers (Farbwechsel-Sensor) an einer YunFu 12-Nadel-Industrie-Stickmaschine und die anschließende Kalibrierung am Dahao-Bedienpanel. Ziel ist, dass Nockenmechanik und die am Bildschirm angezeigte Nadelnummer wieder exakt übereinstimmen – insbesondere bei Nadel 12. Du bekommst klare Demontage-Schritte, konkrete Kalibrier-Checkpoints, typische Fehlersymptome und praxisnahe Werkstatt-Tipps, um Fehljustage, Wiederholungsreparaturen und Stillstandzeiten zu vermeiden.
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Inhaltsverzeichnis

Potentiometer-Tausch & Kalibrierung Master Class: Präziser Farbwechsel wie am ersten Tag

In der professionellen Maschinenstickerei gibt es kaum etwas, das schneller Stress auslöst als ein „Color Change Error“ – oder eine Maschine, die beim Farbwechsel „daneben“ stoppt und im schlimmsten Fall die Nadel gegen die Stichplatte laufen lässt.

Sehr häufig steckt dahinter das Potentiometer (umgangssprachlich oft „Farbwechsel-Sensor“ genannt). Dieses kleine Bauteil arbeitet wie das „Innenohr“ der Maschine: Es meldet dem Dahao-Panel, welche Nadelposition mechanisch gerade anliegt. Wenn der Sensor verschleißt, „driftet“ oder sich die Kupplung löst, verliert die Maschine ihre Positionssicherheit – mit unerklärlichen Stopps, falschen Nadelanzeigen und Produktionsausfall.

Diese Anleitung ist als Werkstatt-Manual gedacht: nicht nur „Schraube A raus, Schraube B rein“, sondern mit den entscheidenden Kontrollpunkten, damit du eine 12-Nadel Stickmaschine (oder vergleichbare Mehrnadel-Modelle) sauber wieder in Passung bringst – ohne das Gefühl, es beim Einstellen noch schlimmer zu machen.

Full shot of the YunFu industrial embroidery machine.
Intro

Was genau wird hier behoben?

Bevor du den Schraubendreher ansetzt, lohnt sich das „Warum“:

  • Symptom: Du wählst z. B. Nadel 5, aber der Kopf stoppt zwischen 5 und 6 – oder das Display zeigt „5“, mechanisch steht der Kopf jedoch bei Nadel 4.
  • Ursache: Der Widerstandswert des Potentiometers passt nicht mehr zur mechanischen Realität. Das passiert durch internen Verschleiß (Signalrauschen) oder durch Schlupf/Spiel an der Kupplung.
  • Lösung: Austausch – und vor allem die mechanische Indexierung (Kalibrierung).

Diese Reparatur verbindet die digitale „Logik“ (Dahao-Panel) wieder sauber mit der Mechanik (Farbwechselmotor/Nocken).

Warnung: Mechanische Sicherheit zuerst. Du arbeitest am hinteren Antrieb und an der Farbwechselmechanik. Maschine ausschalten und Netzstecker ziehen, bevor du Abdeckungen entfernst. Greife niemals in die Nähe von Nocken/Kurvenrad, solange die Maschine eingeschaltet ist – der Motor hat hohes Drehmoment und kann Finger sofort einklemmen.


Werkzeuge für den Potentiometer-Tausch

Du arbeitest am „Nervensystem“ der Maschine – sauberes Werkzeug und Kontrolle sind entscheidend.

Grundausstattung

  • Metrischer Inbusschlüssel-Satz: Für die Schraube an der Kupplung (typisch 2 mm / 2,5 mm / 3 mm – je nach Ausführung). Tipp: T-Griff hilft, die kleine Schraube kontrolliert zu lösen.
  • Kreuzschlitz-Schraubendreher: Am besten magnetisch, damit nichts in die Maschine fällt.
  • Kleine Zange oder verstellbarer Schlüssel: Zum Anziehen der Mutter am Potentiometer.
  • Marker/Lackstift: Optional, um die Lage des alten Sensors zu markieren (hilft beim Vergleich, ersetzt aber nicht die Kalibrierung).

„Unsichtbare“ Helfer (nicht ohne starten)

  • Magnetische Schraubenschale: Kleine Madenschrauben verschwinden sonst schnell im Maschinenbett.
  • Stirnlampe/Arbeitsleuchte: Der Motorbereich hinten ist dunkel – du musst die Kupplung und die Madenschraube klar sehen.
  • Fusselfreies Tuch: Zum Reinigen der Welle vor dem Aufschieben des neuen Sensors.

Demontage: Faden-Spannungsblock & Motorabdeckung

Um an das Potentiometer zu kommen, müssen die Bauteile davor/hinten weg. Bei vielen Industrie-Maschinen sitzt der Fadenspannungsblock vorne und blockiert den Zugang.

Close up of the thread tension base showing the 4 screws to be removed.
Disassembly instruction

Schritt 1 — Fadenspannungsblock abnehmen (4 Schrauben)

  1. Fäden sichern: Fäden an den Konen abschneiden und sauber ausfädeln oder sichern. Lose Fäden im Kopfbereich machen die Arbeit unnötig fummelig.
  2. Schrauben lokalisieren: Die vier Befestigungsschrauben am weißen Spannungsblock suchen.
  3. Gefühl beim Lösen: Beim ersten Ansetzen sollte ein klarer „Losbrechmoment“ spürbar sein. Wenn Schrauben sofort „leer“ drehen, waren sie bereits zu locker.
  4. Abnehmen & ablegen: Den kompletten Block abheben (er ist schwer). Am besten in eine saubere Kiste legen, damit die Spannknöpfe nicht beschädigt werden.

Checkpoint: Vorne ist der Kopf frei; du siehst den Bereich der Nadelstange/Mechanik deutlich.

Mehrkopf-Hinweis: Bei Mehrkopfmaschinen wird laut Video typischerweise der Spannungsblock am ersten Kopf (Head #1) abgenommen.

Rear view of the machine head showing the white motor cover.
Removing rear cover

Schritt 2 — Hintere Motorabdeckung abnehmen (2 Schrauben)

  1. Zur Rückseite des Kopfes gehen.
  2. Die zwei Schrauben der weißen/hellen Schutzabdeckung lösen.
  3. Beim Abziehen darauf achten, ob Unterlegscheiben lose sind.

Checkpoint: Farbwechselmotor, Riemen/Antrieb, Nockenmechanik und das Potentiometer (kleiner Zylinder mit Kabel) sind sichtbar.

View of the exposed color change motor and potentiometer mechanism.
Internal view

Profi-Tipp: „Foto vorher“

Bevor du Stecker löst: ein scharfes Foto von der Kabelführung machen. Gerade bei einer Einkopf-Stickmaschine denkt man schnell „Merke ich mir“ – und später wird ein Kabel eingeklemmt oder falsch verlegt. Das Foto spart Zeit und Ärger.


Defekten Farbwechsel-Sensor ausbauen

Hier ist Feingefühl gefragt: Das Potentiometer sitzt über eine Kupplung auf der Welle.

Pointing out the black set screw on the potentiometer shaft.
Locating the release screw

Schritt 3 — Welle drehen, bis die Madenschraube sichtbar ist

  1. Manuell drehen: Farbwechselwelle bzw. Riemenscheibe vorsichtig von Hand drehen.
  2. Ziel: Die kleine schwarze Madenschraube an der Kupplung finden.
  3. Gefühl prüfen: Die Drehung sollte gleichmäßig sein. Spürst du „Haken“ oder Schleifen, kann zusätzlich mechanischer Verschleiß an der Nocke/Mechanik vorliegen.

Checkpoint: Die Madenschraube steht so, dass du sauber mit dem Inbus ansetzen kannst.

Schritt 4 — Lösen, abstecken, abziehen

  1. Madenschraube lösen: Inbus vollständig einstecken (nicht verkanten). Gegen den Uhrzeigersinn lösen – meist reichen 1–2 Umdrehungen, bis die Welle frei ist.
  2. Mutter am Halter lösen: Das Potentiometer ist am Halter/Bracket mit einer Mutter fixiert.
  3. Stecker trennen: Kabelverbindung vor dem vollständigen Abziehen lösen.
  4. Sensor abziehen: Potentiometer von der Welle abziehen.
Using pliers to hold the potentiometer while loosening the mounting
Removing old part

Neues Potentiometer montieren: die entscheidenden Punkte

Hier scheitern viele Reparaturen: Wenn der Sensor nicht gegen Verdrehen gesichert ist, verstellt sich die Kalibrierung schnell wieder.

Comparing the old and new potentiometer units.
Part preparation

Schritt 5 — „Iron Piece“ (Verdrehsicherung) übernehmen

Das neue Potentiometer kommt oft ohne die passende Verdrehsicherung.

  1. „Iron Piece“: Gemeint ist die kleine Metalllasche/der Haltewinkel, der verhindert, dass sich das Sensorgehäuse mitdreht.
  2. Übertragen: Mutter/Unterlegscheibe am neuen Sensor abnehmen, die Metalllasche vom alten Sensor übernehmen und am neuen Sensor wieder montieren.
  3. Fest anziehen: Mutter mit Zange/Schlüssel festziehen.
    • Praxis-Check: Versuche die Lasche mit den Fingern zu bewegen. Sie muss spielfrei sitzen – jedes Spiel führt später zu ungenauer Passung.
Installing the 'iron piece' (locking tab) onto the new potentiometer.
Assembly
Tightening the nut on the new sensor with pliers.
Securing hardware

Schritt 6 — Aufschieben & anschließen (noch nicht festklemmen)

  1. Neuen Sensor auf die Welle schieben. Darauf achten, dass die Lasche/der Halter korrekt in seine Aufnahme greift.
  2. Madenschraube noch nicht festziehen: Für die Kalibrierung muss die Kupplung zunächst „frei“ bleiben.
  3. Kabel wieder anschließen (auf spürbares Einrasten achten).

Checkpoint: Sensor sitzt montiert und ist angeschlossen, aber die Kupplung ist noch nicht verriegelt.


Kritische Kalibrierung: Ausrichtung auf Nadel 12

Jetzt wird die mechanische Realität mit der Anzeige synchronisiert.

Warum Nadel 12? Bei vielen Mehrnadel-Stickmaschine-Setups wird auf die letzte Nadel indexiert (bei 12 Nadeln also Nadel 12). Im Video wird explizit auf Nadel 12 kalibriert.

Dahao control panel showing the needle color sequence.
Screen setup

Schritt 7 — Mechanik zuerst: die echte Nadel-12-Position herstellen

Ignoriere zunächst das Display. Zuerst muss die Maschine mechanisch exakt stehen.

  1. Auf Nadel 12 bringen: Farbwechselwelle/Knopf manuell drehen, bis der Kopf vollständig auf Nadel 12 steht.
  2. Nocken in Neutralstellung („Mitte“):
    • Die Nocke muss in der mittleren/neutralen Position stehen.
    • Praxis-Check aus dem Video: Wenn du die Welle minimal bewegst, darf sich der Kopf nicht sofort mitbewegen. Sobald der Kopf bei kleinster Bewegung „mitzieht“, bist du nicht in der Neutralzone.
The mechanical cam in the 'middle' neutral position, crucial for alignment.
Mechanical Alignment

Schritt 8 — Nadelzentrierung prüfen

Auch wenn die Nocke „gut aussieht“, zählt die Nadel.

  1. Nadel 12 manuell nach unten drücken (wie im Video gezeigt).
  2. Zentrierung: Die Nadelspitze muss mittig ins Loch der Stichplatte eintauchen.
    • Wenn sie anstößt oder seitlich reibt: Mechanik weiter fein nachstellen, bis die Nadel sauber zentriert ist.
Needle being pressed down to verify it enters the needle plate hole center.
Centering verification

Checkpoint: Mechanisch steht die Maschine auf Nadel 12, Nocke neutral, Nadel zentriert. Ab hier nichts „verstellen“, bevor die Anzeige passt.

Schritt 9 — Anzeige angleichen: Dahao-Panel auf „12“ bringen

Jetzt sagst du dem System: „Diese Position ist 12.“

  1. Maschine einschalten (Hände weg von beweglichen Teilen).
  2. Am Dahao-Panel die Nadelanzeige beobachten.
  3. Hinten am Kopf den Sensor/Wellenbereich so drehen, dass sich der Potentiometerwert ändert (die Kupplung ist ja noch nicht fest).
  4. Langsam drehen: Die Zahlen am Display laufen mit.
  5. Bei 12 stoppen: Genau bei 12 anhalten (im Video wird die Übereinstimmung explizit kontrolliert).
Digitally verifying '12' on the screen matches the physical needle position.
Calibration check
Manually twisting the sensor body to fine-tune the reading to '12'.
Fine tuning

Schritt 10 — Verriegeln & sichern

  1. Sensorposition stabil halten (damit die Anzeige nicht „wegrutscht“).
  2. Mit dem Inbus die schwarze Madenschraube an der Kupplung festziehen.
  3. Kontrolle: Springt die Anzeige beim Festziehen auf 11 oder 13?
    • Wenn ja: lösen und erneut sauber auf 12 einstellen.
    • Wenn nein: Einstellung ist korrekt.
  4. Danach die Schrauben am Halter/Bracket final festziehen.
Tightening the final set screw on the shaft after calibration.
Locking position

Was Ungenauigkeit im Betrieb kostet

In Betrieben mit Industrie-Stickmaschinen zählt jede Sekunde: Wenn die Maschine bei jedem Farbwechsel „sucht“, summiert sich das über viele Stopps und Läufe zu spürbarer verlorener Produktionszeit.

The machine performing an automatic color change test.
Final Testing

Prep

Starte mit „Clean-Room“-Denke: Reparaturen scheitern oft nicht am Können, sondern an verlorenen Schrauben oder schlechter Sicht.

Prep-Checkliste (Pre-Flight)

  • Sicherheit: Maschine stromlos (Stecker gezogen).
  • Licht: Arbeitsleuchte leuchtet den Motorbereich hinten aus.
  • Schrauben-Management: Magnet-Schale liegt griffbereit.
  • Zugang: Maschine ggf. von der Wand abrücken, damit du sicher hinter dem Kopf arbeiten kannst.
  • Foto: Kabelführung vor dem Abstecken dokumentiert.

Setup

Diese Phase verhindert „Schein-Kalibrierungen“, bei denen die Anzeige zwar stimmt, die Mechanik aber nicht.

Entscheidungsbaum: Ist die Maschine bereit zur Kalibrierung?

  1. Steht der Kopf mechanisch auf Nadel 12?
    • Ja: Weiter.
    • Nein: Welle manuell drehen, bis Nadel 12 anliegt.
  2. Ist die Nadel im Stichplattenloch zentriert?
    • Ja: Weiter.
    • Nein: Nocken/Welle nachstellen, bis die Zentrierung stimmt. Nicht kalibrieren, bevor das mechanisch passt.
  3. Sitzt die Verdrehsicherung („Iron Piece“) fest?
    • Ja: Weiter.
    • Nein: Nachziehen. Spiel führt zu Drift.

Setup-Checkliste (bereit zur Montage)

  • Altes Potentiometer entfernt.
  • Neues Potentiometer mit Verdrehsicherung montiert.
  • Madenschraube an der Kupplung ist noch lose (für die Kalibrierung).
  • Kabel/Stecker auf Quetschstellen oder Beschädigung geprüft.

Operation

Abarbeitung in dieser Reihenfolge – ohne Abkürzungen.

  1. Demontieren: Spannungsblock (4 Schrauben) und hintere Abdeckung (2 Schrauben) abnehmen.
  2. Altteil raus: Welle drehen -> Madenschraube lösen -> Stecker ab -> Sensor abziehen.
  3. Neuteil vorbereiten: Verdrehsicherung („Iron Piece“) übernehmen und fest anziehen.
  4. Montieren: Auf Welle schieben -> Stecker an -> Madenschraube noch nicht festziehen.
  5. Mechanisch indexieren: Auf Nadel 12 stellen + Nocke neutral + Nadel zentriert.
  6. Digital indexieren: Sensor drehen, bis Dahao „12“ anzeigt.
  7. Verriegeln: Madenschraube festziehen, ohne dass die Anzeige von 12 weg springt. Halter final festziehen.
  8. Test: Am Panel manuell Nadeln anwählen (z. B. 1 bis 12 und zurück) und auf sauberes Stoppen achten.
  9. Zusammenbauen: Hintere Abdeckung montieren -> Spannungsblock montieren -> korrekt einfädeln.

Operation-Checkliste (nach der Reparatur)

  • Anzeige stimmt mit der mechanischen Position bei Nadel 1 und Nadel 12 überein.
  • Farbwechsel läuft ohne „Rucken“/ungewöhnliche Geräusche.
  • Alle Schrauben sind wieder drin und fest.
  • Spannungsblock sitzt plan; Fäden sind korrekt neu eingefädelt.

Wartung als Business-Entscheidung: Reparatur vs. Skalierung

Wenn solche Eingriffe häufiger werden, ist das oft ein Hinweis auf die Belastung im Betrieb.

Der Auslöser: „Warum repariere ich das ständig?“

Bauteilermüdung kann bedeuten, dass das Produktionsvolumen die Maschine dauerhaft an die Grenze bringt.

Kriterium: Wann lohnt sich ein Upgrade?

Wenn Stillstand und Fehlersuche regelmäßig Umsatz kosten, kann es sinnvoll sein, sich nach Mehrnadel-Stickmaschinen kaufen umzusehen.

Zwischenlösung: Effizienz im Alltag

Wenn eine neue Maschine gerade nicht drin ist, zählt jede Minute, die du im Prozess zurückgewinnst. Ein typischer Zeitfresser ist das erneute Einspannen nach Fehlstopps.

  • Problem: Standardrahmen brauchen Kraft und können Abdrücke hinterlassen.
  • Upgrade: Magnetrahmen beschleunigen das Einspannen und reduzieren Rahmenspuren.

Warnung: Sicherheit bei Magnetrahmen. Starke Neodym-Magnete können Finger einklemmen. Abstand zu Herzschrittmachern, Kreditkarten und empfindlichen Datenträgern halten.


Troubleshooting

Wenn die Maschine nach dem Tausch „komisch“ reagiert, hilft diese Matrix.

Symptom: Anzeige „flattert“ zwischen Zahlen (z. B. 11…12…11)

  • Wahrscheinliche Ursache: Wackelkontakt/Stecker nicht sauber eingerastet oder Kabel gequetscht.
  • Schnelltest: Stecker abziehen und sauber wieder einstecken. Kabelführung prüfen (nicht am Motorgehäuse einklemmen).

Symptom: Bei Nadel 12 passt alles, aber bei Nadel 1 ist Versatz

  • Wahrscheinliche Ursache: Sensor/Mechanik läuft nicht linear (Bauteilproblem oder mechanischer Verschleiß).
  • Praxis-Ansatz: Wenn die Enden nicht zusammenpassen, ist die Ursache oft nicht „nur“ die Einstellung.

Symptom: Kopf bewegt sich während der Einstellung

  • Wahrscheinliche Ursache: Nocke nicht in Neutralstellung.
  • Lösung: Welle manuell so drehen, dass der Kopf „ruhig“ steht (Neutralzone), erst dann kalibrieren.

Results

Ein sauber getauschtes und korrekt kalibriertes Potentiometer macht sich sofort bemerkbar: Die Nadelnummern am Display passen wieder zur realen Position, und der Farbwechsel stoppt präzise und reproduzierbar.

Egal ob du eine Industrie-Stickmaschine barudan-Klasse Maschine betreibst oder eine andere Plattform: Wenn du diese Kalibrierung beherrschst, kontrollierst du deine Uptime – und bist schneller wieder in der Produktion, statt auf den nächsten Service-Termin zu warten.