Mehrnadel vs. Einnadel im Praxistest: Ricoma EM‑1010 gegen Brother PE‑800 (mit Zeitmessung)

· EmbroideryHoop
Mehrnadel vs. Einnadel im Praxistest: Ricoma EM‑1010 gegen Brother PE‑800 (mit Zeitmessung)
Zwei Maschinen, ein identisches, vielfarbiges Motiv und eine Stoppuhr: In diesem Leitfaden vergleichen wir die Ricoma EM-1010 (Mehrnadel) mit der Brother PE-800 (Einnadel) bei exakt 650 Stichen/Minute. Das Ergebnis: Die Ricoma war rund 15 Minuten schneller bei 27.205 Stichen und neun Farbwechseln – vor allem, weil die Fadenwechsel automatisch erfolgen. Du bekommst eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung vom Einrichten bis zur Qualitätskontrolle, nachvollziehbare Zeiten, Checklisten sowie praxiserprobte Tipps aus der Community.

Nur zu Bildungszwecken. Diese Seite ist eine Lern-/Kommentar-Notiz zum Werk der ursprünglichen Urheberin/des ursprünglichen Urhebers. Alle Rechte verbleiben beim Original; kein erneutes Hochladen oder Weiterverbreiten.

Bitte sieh dir das Originalvideo auf dem Kanal der Urheber*in an und abonniere, um weitere Tutorials zu unterstützen – ein Klick hilft, klarere Schritt-für-Schritt-Demos, bessere Kameraperspektiven und Praxistests zu finanzieren. Tippe unten auf „Abonnieren“, um sie zu unterstützen.

Wenn du die/der Urheber*in bist und eine Anpassung, Quellenergänzung oder Entfernung einzelner Teile wünschst, kontaktiere uns über das Kontaktformular der Website. Wir reagieren zeitnah.

Table of Contents
  1. Primer: Was wird verglichen – und warum?
  2. Vorbereitung: Design, Material & Rahmen
  3. Setup: Einstellungen für einen fairen Vergleich
  4. Ablauf: Schritt für Schritt mit Zeitmessung
  5. Qualitätskontrolle: Zwischenstände prüfen
  6. Ergebnisse & Übergabe: Zeiten, Nutzen, Konsequenzen
  7. Troubleshooting & Aus der Community

1 Primer: Was wird verglichen – und warum?

1.1 Ziel des Experiments

Ein und dasselbe komplexe, mehrfarbige Motiv wird zweimal gestickt: einmal auf der Ricoma EM-1010 (Mehrnadel), einmal auf der Brother PE-800 (Einnadel). Ziel ist es, die reine Produktionszeit des Stickvorgangs unter identischen Bedingungen zu messen – insbesondere, wie stark automatische Farbwechsel gegenüber manuellen Wechseln ins Gewicht fallen.

Image of Paw Patrol 'Chase' embroidery design with text 'lizesdesign'.
A digital rendering of the Paw Patrol 'Chase' design is displayed, highlighting the multi-color and stitch-intensive nature of the project.

1.2 Rahmenbedingungen für Fairness

Beide Maschinen laufen mit 650 Stichen/Minute. Damit wird die oft gehörte Aussage neutralisiert, dass Mehrnadelmaschinen nur wegen höherer Geschwindigkeit schneller seien; hier zählt vor allem der Unterschied beim Handling der Farbwechsel. Es wird auf Restfaktoren geachtet: Bei der Ricoma gab es eine kurze Bobbin-Pause, die auch im Timer berücksichtigt wurde; bei der Brother wurde eine neue Spule vorab eingesetzt.

1.3 Wann diese Erkenntnisse dir helfen

  • Wenn du viele mehrfarbige Motive stickst und entscheiden willst, ob sich eine Mehrnadelmaschine lohnt.
  • Wenn du deine Einnadel-Abläufe optimieren möchtest, um Zeit zu sparen.
  • Wenn du Aufträge planst und realistische Durchlaufzeiten brauchst.

Achtung: Die gemessene Zeit enthält bei der Brother PE-800 nicht das Trimmen der Sprungstiche – das musst du in der Praxis dazurechnen, wenn du die echte „vom Auftrag bis zum Abgeben“-Zeit abschätzen willst.

2 Vorbereitung: Design, Material & Rahmen

2.1 Dateien & Farben organisieren

Das „Chase“-Motiv wird auf USB-Sticks für beide Maschinen bereitgestellt. Neun Garnfarben werden griffbereit organisiert. Diese Vorarbeit klingt banal, verhindert aber Suchzeiten mitten im Stickprozess. In der Praxis profitierst du besonders auf Einnadelmaschinen davon, wenn alle Spulen sauber ausgerichtet neben der Maschine liegen.

2.2 Stoff & Einspannen

Für beide Durchgänge wurde ein Probestück Stoff sauber eingespannt. Auf der Ricoma kam ein 8×9-Rahmen zum Einsatz; das Motiv entspricht der Größe, die in einen 5×7-Rahmen passt – identische Stichzahl, identischer Flächenbedarf.

Close-up of Ricoma EM-1010 with fabric hooped in an 8x9 Mighty Hoop, illuminated by LED light.
The fabric is securely hooped in an 8x9 Mighty Hoop on the Ricoma EM-1010, preparing for the embroidery process.

In Situationen mit dickerem, rutschigem Material kann ein magnetischer Rahmen den Workflow deutlich stabilisieren, denn ein gut haftender Rahmen reduziert das Nachspannen während des Stickens mit spürbarem Zeitgewinn, besonders im Zusammenspiel mit einem mighty hoop Magnetrahmen 8x9.

2.3 Werkzeuge bereitlegen

  • Schere für Sprungstiche (insbesondere für den PE-800-Durchgang)
  • Telefon mit Stoppuhr
  • Optional: Kamera/Beleuchtung, wenn du dokumentierst

Profi-Tipp: Wenn du regelmäßig gleiche Produkte stickst, lohnt sich die konsequente Nutzung einer hoop master Einspannstation, damit Positionen reproduzierbar und ohne erneutes Messen sitzen.

2.4 Kurzcheck – Startklar?

  • USB-Stick mit Design eingesteckt
  • Neun Farben bereit bzw. auf der Ricoma vorgeladen
  • Bobbin kontrolliert/erneuert
  • Rahmen fest und plan, Stoff glatt

3 Setup: Einstellungen für einen fairen Vergleich

3.1 Geschwindigkeit synchronisieren

Beide Maschinen werden auf 650 Stiche/Minute eingestellt. Das ist die dokumentierte Einstellung am Ricoma-Panel, um die Brother-Obergrenze fair zu spiegeln.

Ricoma machine display showing stitch speed set to 650.
The Ricoma's control panel shows the stitch speed explicitly set to 650 stitches per minute, matching the PE-800's maximum speed for a fair comparison.

Warum das wichtig ist: So entkoppelst du die Frage „Maschine A kann schneller laufen“ von der Frage „Welche Arbeitsabläufe sparen Zeit?“ – hier im Fokus: automatische vs. manuelle Farbwechsel.

3.2 Farben vorbereiten

Ricoma: alle neun Farben vorgeladen – das ist der Kernvorteil der Mehrnadel. Brother: Garnspulen stehen seitlich sortiert; erstes Garn (braun) wird vor dem Start eingefädelt.

Rear view of Ricoma EM-1010 with multiple thread spools loaded.
Multiple spools of various colored threads are loaded onto the Ricoma's threading system, ready for automatic color changes.

Praxisnutzen: Automatische Farbwechsel eliminieren Fingerspitzenarbeit; Einnadel-Workflows profitieren von konsequenter Vorbereitung der Garnreihenfolge – Etiketten an Spulen sparen Suchzeit, besonders wenn du mit spezifischen Rahmen wie einem Magnetrahmen 5x7 für brother arbeitest.

3.3 Entscheidungshilfe – welcher Rahmen?

  • Flach, mittelschwerer Stoff: Standardrahmen genügen meist.
  • Rutschiges oder dickes Material: Magnet- oder Klemmlösungen erleichtern das Handling.
  • Wenn du mit der Brother PE-800 arbeitest und häufig 5×7 nutzt: Ein passender magnetischer Rahmen wie der Magnetrahmen für brother pe800 kann das Einspannen beschleunigen und Nachjustieren minimieren.

3.4 Setup-Checkliste

  • Ricoma: Anzeige 650 SPM bestätigt; alle 9 Farben geladen
  • Brother: 650 SPM gesetzt; erstes Garn eingefädelt; Spule neu
  • Timer erreichbar positioniert

4 Ablauf: Schritt für Schritt mit Zeitmessung

4.1 Ricoma EM-1010 – automatisiert durch neun Farben

- Stoff im 8×9-Rahmen eingespannt, Maschine auf 650 SPM.

Ricoma EM-1010 starts embroidering the design while a phone timer runs in the foreground.
Embroidery begins on the Ricoma EM-1010, with the phone's timer visibly started, capturing the precise commencement of the stitching process.
  • Timer und Maschine gleichzeitig starten.
  • Lauf beobachten; ein kurzer Stopp für Bobbin-Wechsel wird zeitlich sauber mitgestoppt.

- Ergebnis: 49 Minuten 31 Sekunden für 27.205 Stiche.

Ricoma EM-1010 embroiders the design with several colors already stitched, showing the character's face.
The Ricoma EM-1010 is actively stitching the detailed face of the 'Chase' design, with several color changes already seamlessly executed.
Finished embroidery on Ricoma EM-1010 with phone timer showing 49:31.09.
The Ricoma EM-1010 has completed the Paw Patrol design, and the phone timer is stopped at 49 minutes and 31 seconds, revealing the total embroidery time.

Erwartetes Zwischenresultat: Bereits nach wenigen Minuten sind die ersten Farbflächen geschlossen; Übergänge sind sauber, weil die Maschine die neun Farben automatisch sequenziert.

Achtung: Fadenrisse erhöhen den Zeitbedarf – bei 650 SPM traten keine auf; bei 800–900 SPM können sie laut Erfahrung häufiger sein.

4.2 Brother PE-800 – manuelle Farbwechsel, gleiche Geschwindigkeit

- Stoff in 5×7 eingespannt; Garnspulen in Reihenfolge griffbereit.

Brother PE-800 machine set up on a wooden table with a hooped fabric and spools of thread beside it.
The Brother PE-800 is ready with fabric hooped in a 5x7 frame, and various thread spools are lined up for manual changes, contrasting with the Ricoma's setup.

- Erstes Garn (braun) einfädeln, Fuß senken, Timer starten.

Close-up of hands threading the Brother PE-800 machine.
The presenter manually threads the Brother PE-800 with the first color, a brown thread, illustrating the hands-on nature of single-needle machine operation.
Brother PE-800 starts embroidering the design while a phone timer runs in the foreground.
Embroidery commences on the Brother PE-800, with the timer simultaneously started, documenting the beginning of the second test.

- Für jeden Farbwechsel: Maschine stoppen, einfädeln, fortsetzen. Sprungstiche später trimmen (nicht in der Laufzeit enthalten).

Hands changing thread on Brother PE-800 with a partial design stitched.
The presenter pauses the Brother PE-800 and manually changes the thread color, demonstrating one of many necessary manual interventions.
Hands changing a blue thread on Brother PE-800 with the character's face fully stitched.
Another manual thread change is performed for the blue color on the Brother PE-800, with the character's face already completed.

- Ergebnis: 1 Stunde, 4 Minuten, 37 Sekunden – plus nachgelagertes Trimmen der Sprungstiche.

Finished embroidery on Brother PE-800 with jump threads and phone timer showing 58:29.73.
The Brother PE-800 completes the design, displaying numerous jump threads that require manual trimming, and the timer is stopped at 1 hour, 4 minutes, and 37 seconds.

Erwartetes Zwischenresultat: Die Gesamtzeit verteilt sich klar auf zwei Komponenten – reine Stichzeit (identisch) und manuelle Eingriffe (Einfädeln, ggf. Garnsuche). Das erklärt die Differenz von etwa 15 Minuten im Vergleich zur Ricoma.

Profi-Tipp: Plane Farbfolgen so, dass benachbarte Bereiche möglichst mit derselben Farbe zusammengefasst sind; bei Einnadel reduziert das die Zahl der Wechsel spürbar, besonders in Kombination mit einem gut haftenden mighty hoop Magnetrahmen.

4.3 Kommentare berücksichtigen – was fließt in die Praxis ein?

Ein Community-Hinweis: Rechnet man das Ersteinfädeln beider Maschinen vollständig ein, relativiert sich der Vorteil in einem Einzelprojekt. Über mehrere Aufträge addieren sich die Einsparungen der Mehrnadel jedoch massiv, weil du die Farben nicht jedes Mal neu einfädeln musst.

4.4 Ablauf-Checkliste

  • Timer synchron mit Maschinenstart betätigt
  • Bobbin-Wechsel sauber gestoppt/fortgesetzt
  • Brother: alle Farbwechsel ohne Hektik durchgeführt
  • Nachlauf: Sprungstiche am Brother-Stück noch trimmen einplanen

5 Qualitätskontrolle: Zwischenstände prüfen

5.1 Sichtprüfung während des Laufs

  • Flächenfüllungen: gleichmäßige Deckung, keine Lücken
  • Konturen: sauber, ohne Versatz
  • Farbgrenzen: klar, ohne Überlagerung

Kurzcheck: Wenn ein Bereich nach dem Farbwechsel minimal versetzt wirkt, kontrolliere das Einspannen – ein magnetischer Rahmen mit passender Auflage, etwa ein Mighty Hoop 8x9 Magnetrahmen, kann das Risiko von Mikroverschiebungen reduzieren.

5.2 Nach dem Sticken

- Ricoma-Stück: Endergebnis fertig aus dem Rahmen nehmen und Fadenspannung visuell prüfen.

Two embroidered Paw Patrol 'Chase' designs side-by-side, one from Ricoma (left) and one from Brother (right).
The two finished Paw Patrol 'Chase' designs are shown side-by-side, highlighting the identical design quality despite different machine speeds, with jump threads still present on the Brother version.
  • Brother-Stück: Sprungstiche konsequent trimmen; erst danach beurteilen, ob Linienführung über die gesamte Figur konsistent ist.

Achtung: Eine Frage aus der Community betraf vermeintliche Unterschiede im Stitch-Out. Konkrete Abweichungen wurden nicht bestätigt; sollte dir etwas auffallen, vergleiche zuerst Fadenspannungen, Garnsorten und die Stabilität des Einspannens.

6 Ergebnisse & Übergabe: Zeiten, Nutzen, Konsequenzen

6.1 Zahlen auf einen Blick

  • Ricoma EM-1010: 49:31 Minuten (ein Bobbin-Stopp mitgestoppt)
  • Brother PE-800: 1:04:37 Stunden (Sprungstiche noch zu trimmen)
  • Zeitersparnis: ca. 15 Minuten (plus Trimm-Zeit beim Brother)

Diese Differenz stammt nicht aus der Stichgeschwindigkeit (identisch), sondern klar aus den Arbeitsabläufen – automatische Farbwechsel und weniger „Babysitting“ gegen manuelle Eingriffe.

6.2 Was bedeutet das für deinen Alltag?

  • Bei vielen mehrfarbigen Motiven pro Tag summieren sich 15 Minuten pro Stück schnell: Eine Community-Rechnung zeigt, dass sich das auf bis zu zwei Stunden pro 8-Stunden-Tag und bis zu zehn Stunden pro 40-Stunden-Woche addieren kann.
  • Parallelisierung: Während die Mehrnadel näht, kannst du zuschneiden, vorbereiten, verpacken – echte Durchsatzgewinne.
  • Einzelprojekt vs. Serien: Wer nur gelegentlich mehrfarbig stickt, kann mit einer Einnadel gut fahren; wer Serien oder regelmäßig viele Farben nutzt, profitiert auf der Mehrnadel stark.

Profi-Tipp: Auf Einnadelmaschinen holst du viel über Organisation heraus: Farbpaletten sinnvoll sortieren, Einspannen standardisieren, und – wo passend – magnetische Rahmen einsetzen, z. B. Mighty Hoop Magnetrahmen für brother pe800.

6.3 Kosten- und Flottenüberlegungen

Ein Community-Beitrag argumentiert: Mehrere Einnadelmaschinen parallel können – je nach Budget – einen höheren Stückausstoß liefern. Die Gegenposition aus der Praxis: Mehrnadeln reduzieren Beaufsichtigungszeit drastisch, lassen höhere Stichgeschwindigkeiten zu (wenn nicht gedeckelt wie im Test) und bieten mehr Zubehör/Hoop-Optionen, etwa wenn später Sonderteile (Kappen, Schuhe, Gürtel) geplant sind.

Merke: Die „richtige“ Entscheidung hängt von deinen Motiven, Materialien, Auftragsarten und vom verfügbaren Arbeitsaufwand zwischen den Farbwechseln ab – nicht allein vom Maschinenpreis.

7 Troubleshooting & Aus der Community

7.1 Typische Symptome → Ursachen → Lösungen

  • Symptom: Unsaubere Kanten nach Farbwechseln

→ Ursache: Stoff verschiebt sich minimal beim Einspannen → Lösung: Stabileres Einspannen, ggf. Magnet-/Klemmrahmen in Betracht ziehen, z. B. ein Magnetrahmen für Stickmaschine passend zum Modell.

  • Symptom: Unerwartete Mehrzeit beim Brother-Durchgang

→ Ursache: Garnsuche, Hektik beim Einfädeln, unklare Reihenfolge → Lösung: Spulen vorab sortieren und beschriften; Farbfolge im Display/Notiz fixieren; Einfädelroutine üben.

  • Symptom: Viele Sprungstiche am Ende

→ Ursache: Designbedingt; PE-800 schneidet nicht automatisch wie eine Mehrnadel mit aktivem Trimmen → Lösung: Trimmzeit realistisch einplanen; scharfe, präzise Schere nutzen; Nacharbeit als festen Prozessschritt führen.

  • Symptom: Fadenrisse bei höherer Geschwindigkeit

→ Ursache: Material/Garn-Kombination oder zu hohe SPM → Lösung: Geschwindigkeit reduzieren; Fadenspannung testen; ggf. Nadel prüfen.

7.2 Aus den Kommentaren – komprimiertes Praxiswissen

  • „Zeit ist Geld“: Wer viel stickt, profitiert überproportional von jeder einzelnen gesparten Minute.
  • Einmal-Setup zählt: Das Ersteinfädeln auf Mehrnadel amortisiert sich über mehrere Projekte; du sparst dir wiederholte Wechsel.
  • Einnadel bleibt valide: Für einfache, flache Teile und gelegentliche Projekte ist die Einnadelmaschine eine schlanke, verfügbare Lösung.

Profi-Tipp: Wenn du auf Einnadel bleibst, kombiniere gute Einspann-Standards mit einem robusten Magnetrahmen, etwa einem mighty hoop Magnetrahmen, um die Zahl der Nachjustierungen zu verringern.

Achtung: Achte bei Produktnamen und Zubehör auf Modellkompatibilität; „Brother“ deckt viele Serien ab. Prüfe, ob dein Rahmen wirklich zum konkreten Modell (z. B. PE-800) passt – etwa ein Magnetrahmen für brother ist nicht automatisch identisch mit einem Magnetrahmen für Stickmaschine anderer Marken.


Anhang: Kompakte Checklisten für deinen nächsten Testlauf

Setup-Check (beide Maschinen)

  • Geschwindigkeit 650 SPM gesetzt
  • Design korrekt geladen und Größe verifiziert
  • Bobbin/Bobbinspannung geprüft
  • Farbfolge festgelegt

Ricoma-Lauf

  • Alle 9 Farben vorgeladen
  • Timer synchron starten
  • Zwischenstände visuell prüfen

Brother-Lauf

  • Garnspulen in Reihenfolge links/rechts bereit
  • Timer synchron starten
  • Farbwechsel ruhig und konsequent durchführen
  • Sprungstiche am Ende trimmen

Wenn du häufig mit der Brother arbeitest, kann ein passend dimensionierter Magnetrahmen wie ein dime Magnetrahmen oder ein Magnetrahmen für Brother PE800 das Einspannen beschleunigen und die Reproduzierbarkeit erhöhen.