Speichern vs. Exportieren in Hatch Embroidery 2: Die eine Gewohnheit, die „nicht mehr editierbare Designs“ und Lesefehler an der Maschine verhindert

· EmbroideryHoop
Wenn du schon einmal ein Design exportiert, auf die Maschine übertragen und dann plötzlich Farben, Editierbarkeit oder sogar die Lesbarkeit verloren hast, liegt das fast immer am Datei-Workflow – nicht an fehlendem Können. Diese praxisnahe Anleitung baut den Ablauf aus Hatch Embroidery 2 exakt nach: zuerst eine echte Master-Datei als EMB speichern, danach die passende Stichdatei für deine konkrete Maschine exportieren und anschließend mit „Manage Designs“ sicher im Batch konvertieren. Außerdem greife ich typische Stolpersteine aus der Praxis auf (falsche Rahmen-/Hoop-Größen in der Software, Farbverschiebungen beim Export, Brother-Maschinen lesen PES nicht) und zeige dir Gewohnheiten, die deine Dateien sauber halten – gerade wenn du für mehrere Maschinen oder Kund:innen produzierst.
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Inhaltsverzeichnis

Wenn eine Stickdatei „nicht öffnet“, „nicht gelesen wird“ oder kurz vor Abgabe plötzlich „andere Farben“ zeigt, geben viele zuerst der Maschine die Schuld – oder noch schlimmer: sich selbst.

Aus der Praxis mit Digitalisier- und Produktions-Workflows lässt sich aber nüchtern sagen: Ein großer Teil der vermeintlichen „Maschinenprobleme“ sind in Wahrheit Dateiverwaltungs-Gewohnheiten, die dir unbemerkt die Grundlage zerstören.

Frust ist dabei normal: Du sitzt vor dem Bildschirm, die Maschine steht, und der Auftrag hängt. Aber Maschinenstickerei ist kein Ratespiel – sie ist reproduzierbar, wenn der Workflow stimmt.

Diese Anleitung rekonstruiert den Ablauf aus Hatch Embroidery 2: erst Speichern (EMB), dann Exportieren (Maschinen-/Stichdatei) – und ergänzt ihn um praxisnahe Leitplanken, Kontrollpunkte und typische Fehlerbilder, damit du keine Stunden verlierst oder Ware riskierst.

Title card reading 'Hatch Embroidery 2: Saving & Exporting Designs' with sewing notions background.
Introduction

EMB vs. Stichdatei in Hatch Embroidery 2: Editierbarkeit behalten statt in der Sackgasse landen

Hatch unterscheidet sehr klar zwischen Arbeitsdatei und Maschinenfile – und genau das übersehen viele Einsteiger:innen. Stell es dir wie in der Küche vor:

  • EMB ist dein „Rezept“ (Arbeitsdatei): Im Video erklärt Linda, dass EMB „die meisten Informationen“ enthält. Dazu gehören Objekt-/Eigenschaftsdaten (z. B. Einstellungen, die du später noch ändern kannst) und die saubere Farblogik im Projekt.
  • Stichdateien sind das „fertige Produkt“ (Maschinenfile): Typische Endungen sind .DST, .PES oder .EXP. Diese Dateien enthalten im Kern nur das, was die Maschine zum Sticken braucht (X/Y-Bewegungen plus Befehle wie Stop/Trim). Objektlogik zum Nachbearbeiten ist hier nicht mehr vollständig vorhanden.
Design on screen with large text bubble overlay 'EMB is your working file'.
Explaining file types

Merksatz aus dem Studioalltag (damit du nicht jedes Mal neu nachdenken musst):

  • Die 5-Jahres-Regel: Wenn du denkst, dass du das Design irgendwann noch anpassen willst (Text ändern, Größe anpassen, für anderes Material optimieren), dann braucht es eine EMB-Masterdatei.
  • Die Produktions-Regel: Erst wenn du wirklich „an die Maschine gehst“, exportierst du eine Stichdatei-Kopie für genau diese Maschine.

Diese eine Gewohnheit verhindert den klassischen Panikmoment: „Ich kann nichts mehr ändern.“

Design on screen with large text bubble 'Stitch files are what your machine sews'.
Explaining file types

Schnell-Check in der Software: Öffnest du eine reine Stichdatei (z. B. DST) und sie besteht nur noch aus „Stitch Object“ statt aus editierbaren Objekten (z. B. Schrift/Lettering), dann ist die Bearbeitbarkeit praktisch weg. Im Video sieht man genau so eine Situation – die Konsequenz ist immer gleich: sofort als neue EMB speichern, damit künftige Änderungen möglich bleiben.

Die „unsichtbare“ Vorbereitung vor dem Speichern: Ordnerdisziplin gegen falsche Versionen

Bevor du auf Speichern/Exportieren klickst, brauchst du ein Sicherheitsnetz. Hatch merkt sich häufig den letzten Export-Ordner – praktisch, bis es dich in einen alten Pfad schickt und du später die falsche Version auf die Maschine lädst.

Eine saubere, produktionsfähige Struktur sieht so aus:

  • Design Masters (EMB): Deine editierbaren Originale.
  • Machine Files (DST/PES/VP3/etc.): Stichfertige Ausgaben – dein „Outbox“-Ordner.
  • Customer Proofs: PDFs/JPGs, Farblisten, Notizen.

Warum das für Maschinenbesitzer:innen zählt: Wenn du dir eine Bibliothek für eine tajima Stickmaschine aufbaust, ist Ordnung Pflicht. Viele kommerzielle Systeme sind bei Dateinamen/Ordnern empfindlich. Behandle den EMB-Ordner wie Quellmaterial: nicht leichtfertig überschreiben und niemals „vom Export aus weiterarbeiten“.

Praxis-Checkliste: Dinge, die im Alltag gern vergessen werden

  • USB-Sticks: Plane mindestens einen Arbeitsstick plus einen Backup-Stick ein. (In Kommentaren wird auch gefragt, ob Speichern/Übertragen per USB geht – ja, aber sauber getrennt: erst auf PC, dann kopieren.)
  • 1:1-Vorlage: Eine 1:1-Ausgabe (z. B. als Ausdruck/Preview) hilft, Designmaß und Stickfeld realistisch abzugleichen.
  • Projekt-Notiz: Notiere dir im Projektordner, welches Vlies/Setup funktioniert hat – damit du bei Wiederholaufträgen nicht wieder bei Null startest.

Projekt-Setup (einmal pro Auftrag)

  • Ordner anlegen: Master-EMB und Machine-Files sind getrennt.
  • Benennung festlegen: z. B. Designname_Material_Rahmen_V1.
  • Format klären: Welches Maschinenformat wird wirklich gebraucht (DST/PES/VP3/HUS/EXP)?
  • Maschinenmodell abfragen: „Brother“ ist nicht gleich Brother – unterschiedliche Modelle haben unterschiedliche Grenzen.
  • Ziel definieren: USB, Netzwerk, Maschinen-PC – wohin soll die finale Datei?

Master-EMB in Hatch Embroidery 2 speichern: Die „später nie bereuen“-Aktion

Im Video zeigt Linda zwei Wege:

  1. Save (wenn das Design bereits gespeichert wurde).
  2. Output DesignSave Design As (ideal für neue Versionen/Namen).
Mouse cursor hovering over the 'Save' icon in the top toolbar.
Initiating save process

So gehst du vor (wie im Video)

  1. Links die Toolbox Output Design öffnen.
  2. Save Design As klicken.
Left sidebar menu expanding 'Output Design' options.
Accessing output menu
  1. Im Dialog bei Save as type Wilcom All-in-One Design (*.EMB) wählen.
  2. Datei benennen (im Video wird ein EMB mit einem Namen wie „Pitter Patter 2“ gespeichert).
  3. Save.
Save As dialog box showing the 'Save as type' dropdown listing various EMB versions.
Selecting EMB format

Kontrollpunkte (damit du wirklich „safe“ bist)

  • Sichtprüfung: Endung ist .EMB.
  • Funktionsprüfung: Später erneut öffnen und prüfen, ob du z. B. Schrift/Objekte noch auswählen und ändern kannst.

Warnung: Behandle eine exportierte Stichdatei nie als „Master“. Wenn du nur noch Stichdateien behältst, verlierst du die Grundlage für saubere Anpassungen bei späteren Änderungen.

Exportieren in Hatch Embroidery 2: Das richtige Maschinenformat wählen – ohne zu raten

Wenn dein EMB-Master sicher ist, exportierst du eine „verbrauchbare“ Stichdatei für die Maschine.

Im Video: Output DesignExport Design.

Selecting 'Export Design' from the Output Design toolbox.
Starting export process

So gehst du vor (wie im Video)

  1. In Output Design auf Export Design klicken.
  2. Im Export-Dialog das Maschinenformat im Dropdown auswählen.
Export Design dialog box with the 'Save as type' dropdown open.
Choosing machine format

Linda weist darauf hin, dass Hatch sich das zuletzt verwendete Format merken kann (im Video war es PES). Das ist bequem – und gleichzeitig eine der häufigsten Ursachen für „falsches Format exportiert“.

Selecting Tajima (*.DST) from the list of machine formats.
Selecting specific machine format

Beispiel aus dem Video: Export als Tajima DST

  • Im Dropdown Tajima (*.DST) auswählen (für eine Mehrnadelstickmaschine).
  • Save.
Selecting 'Manage Designs' from the toolbox list.
Switching helpful tools

Praxis-Hinweis zu „falschen Farben“ nach dem Export: In den Kommentaren wird genau dieses Problem beschrieben. Bei bestimmten Formaten (insbesondere DST) ist es normal, dass die Vorschau „komische“ Farben zeigt. Wichtig ist: Die Maschine arbeitet mit Nadelwechsel-/Farbwechsel-Markern – die tatsächliche Garnzuordnung machst du an der Maschine bzw. über deinen Produktionszettel.

Kontrollpunkte (damit der Export wirklich passt)

  • Sichtprüfung: Dateiendung passt zum gewählten Format (z. B. .DST).
  • Pfadprüfung: Datei landet im vorgesehenen Machine-Files-Ordner (nicht irgendwo im letzten Exportpfad).

Wenn du für eine spezielle Maschine wie die brother vr exportierst, geh nicht davon aus, dass „irgendein PES“ immer gelesen wird. In den Kommentaren wird berichtet, dass Brother-Modelle Dateien teils nicht lesen – dann ist systematisches Prüfen angesagt (Format/Version/Größe/Name).

Export-Setup (kurz vor „Save“ im Export-Dialog)

  • Stickfeld prüfen: Passt die Designgröße ins reale Stickfeld?
  • Format prüfen: DST/PES/VP3/HUS/EXP korrekt?
  • Zielordner prüfen: Hatch nutzt oft den letzten Exportordner.
  • USB-Check: Wenn du per USB arbeitest: Stick steckt, und du kopierst die Datei bewusst (nicht „aus Versehen“ direkt in den Master-Ordner).

Manage Designs: Batch-Konvertierung ohne jeden Export einzeln anzufassen

Wenn du mehrere Formate brauchst oder gleich einen ganzen Ordner umwandeln willst, ist Manage Designs dein Produktivitäts-Tool.

Im Video:

  1. Manage Designs öffnen.
Manage Designs interface displaying a grid of embroidery design thumbnails.
Browsing design library
  1. Zum gewünschten Ordner navigieren.
Bottom row of designs highlighted in blue indicating selection.
Selecting multiple files
  1. Mehrere Dateien per Shift+Click als Bereich markieren.
Mouse clicking the 'Convert Selected Designs' icon in the top toolbar.
Initiating batch conversion
  1. Oben auf Convert Selected Designs klicken.
Convert dialog box showing checkboxes for VP3, HUS, EXP, and DST formats.
Selecting batch formats
  1. Im Popup die Formate auswählen (im Video: VP3, HUS, EXP, DST) und Convert.
Popup message stating 'The files were converted successfully'.
Completion of task
  1. Danach erscheint eine Erfolgsmeldung.

Warum Batch-Konvertierung in der Produktion zählt

Manuelles Exportieren ist fehleranfällig – besonders wenn du für Kund:innen-Pakete oder mehrere Maschinen auslieferst. Batch-Konvertierung sorgt dafür, dass alles konsistent aus derselben Basis heraus erzeugt wird.

Warum „Save vs Export“ überhaupt so wichtig ist: Was geht real verloren?

Der Kern aus dem Video: Stichdateien enthalten das, was die Maschine zum Sticken braucht – nicht das, was du zum Bearbeiten brauchst. In der Praxis zeigt sich das so:

  • Bearbeitungsgrenzen: Wenn du später Text ändern oder Objekte sauber anpassen willst, brauchst du die EMB-Arbeitsdatei.
  • Workflow-Falle: Wer nur noch die exportierte Datei hat, kann zwar oft noch „irgendwie“ sticken – aber nicht mehr sauber für neue Materialien/Varianten optimieren.

In den Kommentaren wird sinngemäß betont, dass „kleine Details“ entscheidend sind – genau das ist hier gemeint: Der Unterschied zwischen kontrollierbarer Produktion und hektischem Nachbessern.

Troubleshooting aus der Praxis: falsche Rahmenangaben, Farbwechsel, „Brother liest PES nicht“

Die Kommentare unter dem Tutorial spiegeln typische Probleme. Hier ist eine pragmatische Reihenfolge von „schnell prüfen“ bis „tiefer eingreifen“.

Symptom A: „Hatch zeigt falsche Maschine / falsche Rahmen-/Hoop-Größen“

Ein Kommentar beschreibt, dass Hatch 3 nur generische Brother-Infos zeigt und die Rahmenangaben nicht passen.

  • Kernproblem: Software-/Maschinenprofil passt nicht oder ist nicht korrekt hinterlegt.
  • Risiko: Vertraust du dem falschen Bildschirm-Rahmen, kann das im schlimmsten Fall zu einem Rahmenkontakt führen.
  • Praxislösung: Wenn die Anzeige offensichtlich nicht stimmt, orientiere dich an den exakten Designmaßen (mm) und arbeite mit Sicherheitsabstand.
  • Support-Hinweis: Der Kanal empfiehlt in so einem Fall ein Support-Ticket – das ist sinnvoll, wenn Profil-/Rahmendaten im Programm falsch sind.

Symptom B: „Beim Export sind die Farben anders“

Dieses Problem wird in den Kommentaren direkt angesprochen.

  • Einordnung: Je nach Format ist eine „komische“ Farbdarstellung normal.
  • Arbeitsweise: Arbeite mit einem Produktions-/Farbplan (Worksheet) und ordne die Nadeln an der Maschine entsprechend zu – statt dich auf die Vorschau zu verlassen.

Symptom C: „Ich habe als PES gespeichert, aber meine Brother liest es nicht“

Auch das taucht in den Kommentaren auf.

  1. Format/Variante prüfen: Eventuell braucht die Maschine ein anderes Format bzw. eine andere PES-Variante.
  2. Größe prüfen: Passt das Design wirklich ins Stickfeld?
  3. Dateiname vereinfachen: Keine Sonderzeichen, kurz und sauber.

Symptom D: „Kann ich auf einen USB-Stick speichern?“

Die Frage kommt in den Kommentaren vor – und der Kanal bestätigt: Ja.

  • Praxisregel: Speichere den EMB-Master auf dem Rechner. Exportiere die Maschinen-Datei und kopiere sie dann auf den USB-Stick. So minimierst du das Risiko von beschädigten Arbeitsdateien.

Entscheidungslogik: Welches Dateiformat – und wann du deinen Workflow aufrüstest

  1. Bearbeitest du noch?
    • Ja: EMB speichern.
    • Nein: Exportieren.
  2. Welche Umgebung stickt?
    • Haushaltsmaschine: Passendes Format (z. B. PES) und Grenzen beachten.
    • Mehrnadelstickmaschine: Häufig DST; Vorschau-Farben nicht überbewerten.
  3. Wird Einspannen/Produktion zum Engpass?
    • Wenn Dateien sauber sind, aber die Platzierung schief wird, liegt der Engpass oft nicht in Hatch, sondern im physischen Handling.

In Produktionsumgebungen kann eine Einspannstation für Maschinenstickerei das Einspannen standardisieren – und damit Passung/Ausrichtung reproduzierbar machen.

Upgrade-Pfad ohne Verkaufsdruck: Wann Tools wirklich Zeit sparen

Das Video ist softwarelastig – aber ab „Start“ übernimmt die Physik.

Typischer Schmerzpunkt:

  • Du exportierst die perfekte Datei, aber beim Einspannen hinterlassen Standardrahmen Abdrücke oder halten schwierige Materialien nicht stabil.

Lösungs-Hierarchie:

  • Level 1 (Technik): „Floating“/Auflegen mit Klebevlies – funktioniert, ist aber nicht immer sauber.
  • Level 2 (Tool): Ein Magnetrahmen für brother kann das Einspannen bei wechselnden Materialstärken deutlich vereinfachen.
  • Level 3 (Skalierung): Für industrielle Setups können Magnetrahmen für tajima Stickmaschinen die Taktzeit beim Einspannen reduzieren.

Warnung: Magnet-Sicherheit
Magnetrahmen arbeiten mit starken Neodym-Magneten.
* Quetschgefahr: Teile können schnell zuschnappen – Finger frei halten.
* Medizin/Datenträger: Abstand zu Herzschrittmachern, Insulinpumpen und Karten mit Magnetstreifen halten.

Abschluss-Checkliste: Exportieren & Sticken ohne Reue

  • Master gesichert: EMB-Master ist gespeichert und benannt.
  • Endung geprüft: Export-Datei hat wirklich die richtige Endung (z. B. .dst).
  • Zielordner geprüft: Datei liegt im richtigen Machine-Files-Ordner.
  • USB sauber: Datenträger sicher entfernen.
  • Maschinen-Check: Design Trace/Border Check laufen lassen.

Fazit: Speichere wie ein Profi, exportiere wie ein Techniker

Lindas Kernaussage aus dem Video ist der Workflow, den du dir angewöhnen solltest:

  • Save ist für dich (die Arbeitsbasis).
  • Export ist für die Maschine (die Stichdatei).

Wenn das sitzt, verschwinden viele „mysteriöse“ Fehler. Und wenn du danach schneller und gerader produzieren willst, ist der nächste logische Schritt oft die physische Prozessseite – z. B. mit einer hoop master Einspannstation.

FAQ

  • Q: In Hatch Embroidery 2, why does a Wilcom EMB design keep editability but a Tajima DST stitch file opens as “Stitch Object” and cannot be edited?
    A: Save a Wilcom EMB as the master first, because DST/PES/EXP stitch files do not retain object properties needed for editing.
    • Save: Use Output Design → Save Design As → Wilcom All-in-One Design (*.EMB) before exporting anything.
    • Reopen: Open the saved .EMB and try selecting lettering or objects to confirm properties are still available.
    • Avoid: Do not overwrite or “work from” the exported stitch file as a master.
    • Success check: The software shows objects like “Lettering/Tatami” (not only “Stitch Object”) and text can be re-typed.
    • If it still fails: The only copy may already be a stitch-only file; immediately save a new EMB for future edits, then continue from there.
  • Q: In Hatch Embroidery 2, how should “Design Masters (EMB)” and “Machine Files (DST/PES/VP3)” folders be set up to prevent exporting the wrong version to a USB drive?
    A: Keep a strict two-folder workflow: EMB stays in a master folder on the computer, and machine files export into a separate “outbox” folder.
    • Create: Make three project folders—Design Masters (EMB), Machine Files, and Customer Proofs—before saving/exporting.
    • Save: Save the .EMB only to the hard drive (not directly to USB).
    • Export: Export DST/PES/VP3 only into the Machine Files folder so you never confuse versions.
    • Success check: The exported file is in the intended Machine Files folder and the extension matches the target format (for example, “.dst”).
    • If it still fails: Hatch may be reusing the last export location; re-check the destination path in the export dialog every time.
  • Q: In Hatch Embroidery 2, why do Tajima DST exports show “wrong colors” or neon colors compared to the EMB design colors?
    A: Don’t worry—Tajima DST does not store real color information, so color shifts on screen are normal and you must map colors at the machine.
    • Print: Generate a Production Worksheet (Print Preview) and use it as the color/needle map at the machine.
    • Assign: Set Needle 1/2/3 colors on the machine screen based on the worksheet, not on the DST preview colors.
    • Expect: Treat DST color changes as “needle change markers,” not true thread colors.
    • Success check: The stitched result matches the worksheet color plan even if the screen preview looks odd.
    • If it still fails: Export to the correct machine format again and re-check that the machine is loading the newest exported file (not an older file with the same name).
  • Q: Why will a Brother PE embroidery machine not read a PES file exported from Hatch Embroidery 2 even though the file extension is “.pes”?
    A: Usually the PES fails because of size limits, PES version mismatch, or an unsafe filename—check those three before re-exporting.
    • Measure: Verify the design physical dimensions fit the hoop/stitch field; even a 101 mm design for a 100 mm hoop can fail to load.
    • Export: In the Export dialog, use Options to select a PES version compatible with the specific Brother PE model.
    • Rename: Remove special characters and keep filenames simple (example: flower01.pes).
    • Success check: The Brother PE screen lists the design and allows a trace/border check without an import error.
    • If it still fails: Confirm the exact Brother model and its “read constraints” in the machine manual, then re-export using those limits.
  • Q: In Hatch Embroidery 2, why does the software show the wrong hoop sizes or generic hoop information, and how can this prevent a hoop strike on a multi-needle embroidery machine?
    A: Treat the on-screen hoop as unreliable when it glitches and trust the design’s exact dimensions (mm) to avoid stitching outside the real hoop.
    Kurzcheck
    Read the design width/height in millimeters and compare to the physical hoop size.
    • Leave margin: Do not stitch a design that matches the hoop edge exactly; keep a safety margin to reduce strike risk.
    • Trace: On the machine, run Design Trace/Border Check before pressing Start.
    • Success check: The traced path stays inside the hoop opening with clearance, and the needle bar never approaches the hoop frame.
    • If it still fails: Reconfirm the correct hoop is physically installed and consider adjusting the design size rather than trusting the visual hoop preview.
  • Q: Is it safe to save Hatch Embroidery 2 files directly onto a USB drive for a Tajima embroidery machine or a Brother embroidery machine?
    A: Save to the computer hard drive first, then copy to USB—working directly on USB increases the chance of file corruption.
    • Save: Save the EMB master on the hard drive first (this is the “insurance copy”).
    • Copy: Copy/paste the exported DST/PES to the USB drive as a separate step.
    • Maintain: Use multiple USB drives (active/backup/firmware) and format to FAT32 if required by the machine.
    • Success check: The machine loads the file reliably and the USB ejects cleanly without “scan and fix” prompts.
    • If it still fails: Replace the USB drive and avoid using a drive that repeatedly triggers “Scan and Fix,” because corrupt media can cause repeated read problems.
  • Q: What stitch-test safety routine should be used before starting a new design on a multi-needle embroidery machine to reduce needle break risk?
    A: Run a quick “pre-flight” every time—most scary incidents happen on the first run of a new file.
    • Trace: Use Design Trace/Border Check to confirm the needle path clears the hoop.
    • Inspect: Verify the correct exported extension (DST/PES) and confirm the machine loaded the intended file (not an older version).
    • Replace: Change needles on a schedule (rule of thumb: every 8–10 hours of runtime) and don’t test with a questionable needle.
    • Success check: The trace completes without contact risk and the first stitches run smoothly without snapping or abnormal clicking.
    • If it still fails: Stop immediately, re-check hoop clearance and file size limits, then re-export from the EMB master instead of modifying the stitch file.