Keine Nadelkollisionen mehr auf einer HOLIAUMA (Dahao): Benutzerdefinierte Magnetrahmen sicher und zentriert programmieren

· EmbroideryHoop
Diese praxisnahe Anleitung zeigt, wie du auf einer HOLIAUMA-Mehrnadelstickmaschine mit Dahao-Bedienpanel benutzerdefinierte Rahmen (G/H) anlegst – damit der Stickkopf sauber zentriert und die Nadel nicht am Rahmen anschlägt. Du zentrierst zuerst den Halterungs-/Bracket-Mittelpunkt, notierst die absoluten X/Y-Koordinaten (inkl. negativer Werte), misst das *Innenmaß* deines Magnet-Stickrahmens, rechnest in Millimeter um und trägst Länge/Breite in der richtigen Orientierung ein, sodass die Vorschau mittig sitzt und die Konturfahrt sicher Abstand zum Rahmen hält.
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Inhaltsverzeichnis

Wenn du schon einmal gesehen hast, wie der Pantograph deiner Industriemaschine in Richtung eines neuen, nicht programmierten Rahmens fährt – und du dabei innerlich nur gedacht hast: „Bitte nicht gegen den Metallrahmen…“ – dann bist du nicht dramatisch. Du bist erfahren.

Dieses metallische „Klack“, wenn die Nadelstange am Rahmen anschlägt, ist nicht nur ein unangenehmes Geräusch. Es ist oft der Startpunkt für Timing-Probleme, gebrochene Nadeln und ein ruiniertes Teil.

Auf einer HOLIAUMA (oder jeder Maschine mit dem Dahao-Steuersystem) sind die werksseitigen Kunststoffrahmen als Rahmenparameter hinterlegt. Die Maschine kennt deren Grenzen. Sobald du aber auf ein Drittanbieter-System umsteigst – insbesondere auf einen magnetic embroidery hoop – bist du im „Manuell-Modus“: Die Maschine kennt dieses Zubehör nicht, bis du ihr zwei räumliche Fakten sauber beibringst:

  1. Der absolute Nullpunkt: Wo liegt der echte Mittelpunkt der Metall-Halterung (Bracket), an der der Rahmen hängt?
  2. Die Sicherheitszone: Wie groß ist das exakte Innenmaß des Rahmens (nicht das Außenmaß)?

Wenn du diese zwei Punkte korrekt setzt, sitzt die Designvorschau sauber innerhalb der Rahmenkontur, die Konturfahrt/Trace passt – und dein Puls bleibt unten.

Close up of the Dahao control panel showing the main menu screen.
Navigating to needle 4.

Warum benutzerdefinierte Rahmen auf HOLIAUMA (Dahao) über „läuft“ oder „bricht“ entscheiden

Eine Dahao-Maschine „versteht“ einen neuen Rahmen nicht automatisch, nur weil die Magnete satt schließen. Dahao arbeitet mit Koordinaten und Grenzen. Stimmen die Rahmenparameter in der Software nicht mit der Realität am Pantographen überein, treten typische Symptome auf, die gerade am Anfang verwirren:

  • „Versatz/Drift“: Du spannst sauber ein, aber das Motiv stickt sichtbar nach links/rechts versetzt.
  • „Phantom-Limits“: Der Pantograph fährt los und stoppt dann, als wäre eine Grenze erreicht – obwohl physisch noch Platz wäre.
  • „Verdrehte Vorschau“: Auf dem Display wirkt der Rahmen hoch und schmal, obwohl dein Rahmen quer und breit ist (oder umgekehrt).
  • „Crash“: Die Nadelbahn kommt an die Rahmenwand, weil die Maschine die nutzbare Fläche zu groß „glaubt“.

Wenn du eine holiauma (oder eine vergleichbare Mehrnadelstickmaschine) für Produktion einrichtest, ist das Anlegen dieser Benutzerrahmen (meist in G oder H) keine Kosmetik – es ist die Grundlage für reproduzierbare Passung und sichere Serienfertigung.

Close up focusing on the metal hoop bracket attached to the machine, showing the central screw used for alignment.
Identifying physical center.

Profi-Vorbereitung: Bracket-Mitte finden, Markierung setzen – und eine Zahl niemals „vergessen“

Bevor du ins Menü gehst, brauchst du eine saubere, wiederholbare Methode, um den physischen Mittelpunkt deiner „Stick-Welt“ zu treffen.

Der physische Anker: die Halterung (Bracket)

Wichtig (und im Video klar gezeigt): Du suchst zuerst nicht die Mitte des Rahmens, sondern die Mitte der Halterung/Bracket – also des Metallarms bzw. der Metallplatte, an der der Rahmen eingehängt ist. Warum? Weil du später Rahmengrößen wechselst (z. B. 10×10 zu 12×15), die Bracket-Position aber in der Regel gleich bleibt.

Als zuverlässige Orientierungspunkte nennt die Anleitung zwei Stellen am Bracket:

  1. Die mittlere Schraube: mittig zwischen den drei Schrauben.
  2. Das kleine Führungsloch vorne: ein kleines Loch an der Vorderkante der Platte.

Ziel: Den Pantographen so verfahren (oder – wenn nötig – bei ausgeschalteter Maschine manuell positionieren), dass die aktive Nadel exakt über dieser Schraube bzw. dem Loch steht. Optisch wie ein „Bullseye“.

Praxis-Tipp aus dem Video: Wenn du die Mitte einmal sauber getroffen hast, kannst du dir eine kleine Markierung (z. B. mit Tape + Strich) setzen, damit du beim nächsten Mal schneller wieder exakt auf „Home“ kommst.

Warnung: Mechanische Gefahr. Hände, Werkzeuge und lose Kleidung aus dem Nadel-/Nähfußbereich und aus dem Bewegungsbereich des Pantographen halten. Verlasse dich nicht darauf, dass die Maschine „stehen bleibt“.

Kurz-Checkliste vor dem Programmieren

  • Sitz der Halterung: Bracket fest montiert? Nichts darf wackeln.
  • Freigang: Liegt nichts auf dem Tisch, das der Pantograph mitnehmen kann?
  • Werkzeuge: Flexibles Maßband (für Innenmaß) + Notizblock.
  • Display bereit: Maschine an, Hauptscreen sichtbar, X/Y-Koordinaten ablesbar.
  • Slot wählen: Entscheide vorab, ob du in G oder H speicherst (nicht versehentlich einen wichtigen Rahmen überschreiben).
Screen display highlighting the X and Y coordinate values.
Reading machine coordinates.

Absolute Center-Koordinaten X/Y am Dahao ablesen (Minuszeichen sind nicht optional)

Dieser Schritt ist „Null-Fehler-Toleranz“. Sobald die Nadel exakt über der Bracket-Mitte steht, schaust du auf den Dahao-Bildschirm und notierst die absoluten Koordinaten.

Im Video-Beispiel stehen dort:

  • X = 215,0
  • Y = -33,0

Wichtig: Das Minuszeichen (-) vor der 33 ist kein „Deko-Strich“. Es ist Teil der Koordinate. Wenn du 33 statt -33 einträgst, liegt dein digitaler Mittelpunkt deutlich neben der Realität – und das Risiko für Kollisionen steigt massiv.

Eine typische Praxisfrage aus den Kommentaren war sinngemäß: „Wie setze ich den Ursprung, damit der Rahmen normal fährt?“ Die Antwort im Thread zeigt die Logik:

  1. Wenn die Maschine beim „Center Frame“ nicht sauber in der Mitte stoppt, passt deine Zentrierung/Koordinate nicht.
  2. Reset-Protokoll: Wenn du komplett „daneben“ bist: Maschine AUS. Pantograph vorsichtig manuell so schieben, dass die Nadel wieder exakt über der Bracket-Mitte steht. Maschine EIN. Dann die X/Y-Werte neu ablesen und im Rahmenparameter-Menü aktualisieren.

Behandle das wie eine Kalibrierung: Startest du mit einem falschen Nullpunkt, ist jede weitere Einstellung automatisch falsch.

Hands using a blue tape measure to measure the interior width of a magnetic embroidery hoop.
Measuring hoop dimensions.

Innenmaß messen (nicht Außenkante), damit die Nadel nicht am Rahmen anschlägt

Der häufigste Fehler beim Umstieg von Kunststoffrahmen auf Magnetrahmen: Man misst „Kante zu Kante“ außen.

Nicht das Außenmaß messen. Du brauchst das Innenmaß / die nutzbare Stickfläche – also den freien Bereich, in dem die Nadel tatsächlich laufen kann.

Sicherheitsmarge bewusst einplanen

Im Video wird bei einem „10×10"“-Rahmen nicht einfach 10" (254 mm) eingetragen. Stattdessen wird innen gemessen und bewusst Luft gelassen. Als Zielwert wird 9,25" für das Innenmaß verwendet.

Umrechnung (Dahao erwartet mm):

  • 9,25" $\times$ 25,4 = 234,95 mm
  • Im Video wird das auf 234,8 mm gesetzt.

Damit entsteht eine sinnvolle Sicherheitsreserve, damit Nähfuß, Materialdicke und Rahmenwand nicht „auf Kante“ laufen.

Schnellregel mit cm-Maßband (wie im Video erklärt): Wenn du innen z. B. 23,5 cm misst, entspricht das 235,0 mm (Komma „eine Stelle nach rechts“ bzw. eine Null dran). Danach lieber minimal kleiner programmieren, statt exakt bis zur Wand.

Hinweis zur Rahmenbauhöhe

Bei einem magnetic embroidery hoop ist das Innenmaß besonders wichtig, weil Magnetrahmen oft höhere/kräftigere Rahmenwände haben als flache Kunststoffrahmen. Das erhöht die Kollisionsgefahr, wenn du ohne Reserve programmierst.

The Frame Parameter setting menu showing slots for Garment A through H.
Selecting a custom frame slot.

Rahmen G/H im Dahao-Menü „Garment“ programmieren: die konkrete Dateneingabe

Jetzt werden Messwerte und Koordinaten zu Maschinenregeln.

Workflow (wie im Video):

  1. Zu Garment wechseln (je nach Dahao-Version kann die Bezeichnung leicht variieren).
  2. Das Symbol für Frame Selection öffnen.
  3. Zu den Benutzer-Slots G oder H gehen.
  4. Edit/Modify wählen.

Einzutragende Werte (Beispiel 10×10, innen 9,25")

  • Frame Length: 234.8
  • Frame Width: 234.8
  • Center X: 215
  • Center Y: -33
  • Frame Shape: Rectangle

Speichern/Bestätigen – die Rahmenvorschau sollte sofort aktualisieren.

Numeric keypad overlay on screen as user inputs the Frame Length.
Typing frame dimensions.

Checkliste „Daten stimmen wirklich“

  • Einheit: Sind es Millimeter (mm) – nicht Zoll?
  • Vorzeichen: Ist das Minus bei Y korrekt übernommen?
  • Form: Rectangle gewählt?
  • Innenmaß: Werte basieren auf Innenöffnung + Sicherheitsmarge?
  • Slot: In G/H gespeichert, ohne einen wichtigen Standardrahmen zu überschreiben?
Video frame showing the pantograph moving automatically after confirming settings.
Machine self-calibrating to new center.

Der Klassiker: „Length vs Width“ – verdrehte Rahmenvorschau in 30 Sekunden korrigieren

Du hast gespeichert – und die Vorschau passt nicht: Ein eigentlich quadratischer Rahmen wirkt plötzlich hochkant, oder ein Querformat-Rahmen steht „aufrecht“.

Ursache: Länge und Breite wurden vertauscht.

Im Dahao-System gilt (wie im Video erklärt):

  • Length (Y-Achse): von hinten nach vorne (Back-to-Front)
  • Width (X-Achse): von links nach rechts (Side-to-Side)

Fix:

  1. Zurück in den Frame-Edit.
  2. Length und Width tauschen.
  3. Center X / Center Y nicht ändern.
  4. Speichern.
The control screen showing the design centered perfectly inside the newly created green frame outline.
Verifying frame setup.

Zentrierung verifizieren: Vorschau + Konturfahrt (Outline), bevor du ein Kleidungsstück riskierst

Vertraue keinem Wert, bevor du die Bewegung gesehen hast.

Test 1: Bildschirm-Check Das Motiv sollte mittig innerhalb der Rahmenkontur liegen. Hängt es schon in der Vorschau „aus dem Rahmen“, sind Center X/Y nicht korrekt.

Test 2: Physische Konturfahrt (Trace/Outline)

  1. Rahmen mit einem Stück Stickvlies einspannen (erstmal kein Kleidungsstück).
  2. Trace/Outline starten.
  3. Beobachten, ob der Kopf sauber um das Motiv fährt.
  4. Abstandscheck: Bleibt die Bewegung rundum mit spürbarem Abstand zur Rahmenwand?
  5. Wenn es knapp wird: Frame Width/Length in den Parametern um ein paar mm reduzieren und erneut testen.

Auch wenn Magnetrahmen für Stickmaschine nach „einfach“ klingt: Diese einmalige Kalibrierung ist der Schritt, der später Zeit und Schäden spart.

Inputting dimensions for a larger 12x15 inch frame.
Setting up a second frame.

Zweiten Rahmen (Slot H) für 12×15 anlegen – ohne Center-Koordinaten neu zu suchen

Das ist der Effizienzgewinn: Weil du die Bracket-Mitte kalibriert hast, kannst du weitere Rahmengrößen anlegen, ohne X/Y neu zu ermitteln.

Im Video wird ein größerer Rahmen (12×15") in Slot H eingetragen:

  • Frame H Length: 285.6
  • Frame H Width: 361.8
  • Center X: 215 (bleibt gleich)
  • Center Y: -33 (bleibt gleich)

Merksatz: Neue Rahmengröße = neue Length/Width. Gleiche Halterung = gleiche Center X/Y.

Aus den Kommentaren zur Frage „Welcher Rahmen ist das?“: Es wird ein 10×10 mighty hoops genannt bzw. „10×10“ wird als häufig genutzte Größe bestätigt. mighty hoops sind damit ein konkretes Praxisbeispiel – das Vorgehen (Innenmaß + Center-Koordinaten) bleibt aber identisch.

Troubleshooting: Die zwei Probleme, die in der Praxis wirklich auftauchen

Symptom 1: „Wenn der Rahmen fährt, wirkt es falsch / nicht normal.“

Wahrscheinliche Ursache: Digitaler Mittelpunkt (Dahao) passt nicht zum physischen Bracket-Mittelpunkt. Lösung (wie im Kommentar beschrieben):

  1. „Center Frame“ ausführen.
  2. Prüfen: Steht die Nadel über der Bracket-Mittelschraube/dem Führungsloch?
  3. Wenn nein: Maschine AUS.
  4. Pantograph manuell exakt auf die Bracket-Mitte schieben.
  5. Maschine EIN.
  6. X/Y neu ablesen und im Rahmen-Slot aktualisieren.

Symptom 2: „Welche Marken sind kompatibel?“

In den Kommentaren wird als Orientierung genannt, dass mighty hoops genutzt werden und dass alles, was zu „redline blue sky“ kompatibel ist, ebenfalls passen sollte. Unabhängig davon gilt für die sichere Einrichtung immer: mechanisch passend montieren und anschließend die Rahmenparameter sauber programmieren (Innenmaß + Center X/Y).

Betriebskontrolle: tägliche „Go/No-Go“-Sequenz

  • [ ] Rahmen-Slot: Ist auf dem Display wirklich G/H aktiv, passend zum montierten Rahmen?
  • [ ] Zentrierung: „Center Frame“ gedrückt – und die Nadel steht dort, wo du die Mitte erwartest?
  • [ ] Outline: Konturfahrt ohne Ruckeln/Stopps und ohne Annäherung an die Rahmenwand?
  • [ ] Freigang: Stoff liegt frei und ist nicht hinten am Arm eingeklemmt?

Wenn du die Rahmeneinrichtung als präzise Dateneingabe statt als „Pi mal Daumen“ behandelst, wird deine Maschine planbar: Innenmaß messen, Vorzeichen beachten, Length/Width korrekt – und der Magnetrahmen arbeitet für dich statt gegen dich.

FAQ

  • Q: Wie programmiere ich einen Drittanbieter-Magnetrahmen für Stickmaschine auf einer HOLIAUMA-Mehrnadelstickmaschine mit Dahao so, dass die Nadel nicht am Metallrahmen anschlägt?
    A: Lege einen Benutzerrahmen (G/H) an, indem du den echten Bracket-Mittelpunkt (Center X/Y) plus das Innenmaß der nutzbaren Stickfläche (mit Sicherheitsmarge) einträgst – nicht das Außenmaß.
    • Bracket-Mitte finden: Pantograph so verfahren, dass Nadel #1 exakt über der mittleren Schraube bzw. dem Führungsloch steht, dann X/Y am Dahao ablesen.
    • Werte eintragen: Frame Width/Length in mm aus dem Innenmaß (leicht reduziert für Freigang) sowie Center X und Center Y exakt übernehmen (inkl. Minuszeichen).
    • Verifizieren: Testmotiv laden und Trace/Outline zuerst auf Stickvlies fahren, bevor du ein Kleidungsstück bestickst.
    • Erfolgskontrolle: Motivvorschau sitzt innerhalb der Rahmenkontur und die Konturfahrt bleibt mit Abstand zur Rahmenwand – ohne „Klack“.
    • Wenn es noch scheitert: Width/Length um ein paar mm weiter reduzieren und das Vorzeichen von Center Y (negativ/positiv) erneut prüfen.
  • Q: Warum stoppt eine Dahao-Steuerung auf einer HOLIAUMA nach dem Einbau eines Magnetrahmens zu früh oder „will nicht weiter sticken“, obwohl physisch Platz wäre?
    A: Die in Dahao hinterlegten Rahmenlimits passen nicht zum realen Rahmen, daher „denkt“ die Steuerung, eine Grenze sei erreicht.
    • Aktiven Slot prüfen: Ist wirklich der passende Benutzerrahmen (G oder H) ausgewählt?
    • Richtig messen: Das Innenmaß (freie Öffnung) messen und in mm eintragen – nicht Außenkante zu Außenkante.
    • Sicherheitsmarge einplanen: Innenmaß leicht kleiner programmieren, damit Freigang für Rahmenwand/Nähfuß bleibt.
    • Erfolgskontrolle: Die Konturfahrt läuft ohne Stopps und ohne „unsichtbare“ Begrenzung.
    • Wenn es noch scheitert: Center X/Y erneut an der Bracket-Mitte erfassen und sicherstellen, dass Rectangle als Form gesetzt ist.
  • Q: Wie behebe ich eine verdrehte oder „hoch und schmale“ Rahmenvorschau, nachdem ich einen Benutzerrahmen G/H auf Dahao gespeichert habe?
    A: Tausche die eingetragenen Werte für Frame Length und Frame Width – Center X und Center Y bleiben unverändert.
    • Frame Edit öffnen: Benutzer-Slot (G oder H) aufrufen und Modify/Edit wählen.
    • Werte tauschen: Den aktuellen Length-Wert in Width eintragen und den aktuellen Width-Wert in Length.
    • Speichern und prüfen: Vorschau sollte sofort korrekt aktualisieren.
    • Erfolgskontrolle: Die Rahmenkontur auf dem Display entspricht der realen Ausrichtung (Quer-/Hochformat).
    • Wenn es noch scheitert: Prüfen, welche Richtung deine Dahao-Version als Length (hinten→vorn) und Width (links→rechts) interpretiert.
  • Q: Wie erfasse ich die korrekten Dahao-Koordinaten für den absoluten Bracket-Mittelpunkt auf einer HOLIAUMA, damit „Center Frame“ wirklich zur Mitte fährt (inkl. negativem Y)?
    A: Positioniere Nadel #1 exakt über der Bracket-Mittelschraube/dem Führungsloch und notiere X/Y exakt so, wie Dahao sie anzeigt – das Minuszeichen gehört dazu.
    • Präzise ausrichten: So verfahren, dass Nadel #1 wie ein Bullseye über dem Mittelpunkt steht.
    • Exakt notieren: X und Y genau wie angezeigt aufschreiben (inkl. negativem Vorzeichen).
    • Reset bei Chaos: Maschine AUS, Pantograph manuell auf Mitte, Maschine EIN, X/Y neu ablesen.
    • Erfolgskontrolle: „Center Frame“ stoppt an genau dem physischen Mittelpunkt.
    • Wenn es noch scheitert: Ausrichtung wiederholen und die frisch angezeigten X/Y erneut in den Slot eintragen.
  • Q: Wie messe ich einen Magnetrahmen korrekt für Dahao Frame Width/Length, damit es keine Kollisionen zwischen Nähfuß und Rahmenwand gibt?
    A: Miss das Innenmaß der nutzbaren Stickfläche und trage einen leicht kleineren mm-Wert als Sicherheitsmarge ein.
    • Nur innen messen: Mit flexiblem Maßband die freie Öffnung messen, nicht den äußeren Rand.
    • In mm umrechnen: Zoll in mm umrechnen (Dahao arbeitet metrisch) und sinnvoll runden.
    • Freigang einplanen: Wert etwas reduzieren, damit Rahmenwand/Nähfuß nicht auf Kante laufen.
    • Erfolgskontrolle: Bei Trace/Outline bleibt die Nadelbahn rundum ein paar Millimeter von der Rahmenwand entfernt.
    • Wenn es noch scheitert: Width/Length weiter minimal reduzieren und erneut auf Stickvlies testen.
  • Q: Welche Sicherheitsmaßnahmen sind beim Zentrieren und bei der Konturfahrt mit einem Magnetrahmen auf einer HOLIAUMA/Dahao zu beachten?
    A: Behandle Zentrieren/Tracing als Bewegungsvorgang mit Quetsch- und Kollisionsrisiko – und Magnetrahmen als starke Klemmwerkzeuge.
    • Hände weg: Nicht in den Nadel-/Nähfußbereich greifen und Bewegungen des Pantographen einkalkulieren.
    • Magnet-Snap kontrollieren: Magnetteile an den Kanten halten und Finger aus der Klemmzone nehmen.
    • Sicherer Ersttest: Erst auf Stickvlies tracen, bevor du ein Kleidungsstück einspannst.
    • Erfolgskontrolle: Keine Berührung, ruhiger Motorlauf, Finger bleiben außerhalb des Bewegungsbereichs.
    • Wenn es noch scheitert: Sofort stoppen, Rahmenparameter (Innenmaß/Center/Orientierung) prüfen und erst nach erfolgreicher Konturfahrt weiterarbeiten.