Schluss mit „Pi mal Daumen“ in Embrilliance: Jede Magnetrahmen‑Größe sauber anlegen (Mighty Hoop 8x9 / 8x13) – ohne falsche Ausrichtung oder Nadeltreffer

· EmbroideryHoop
Wenn deine Magnetrahmen-Größe in Embrilliance nicht in der Liste steht, musst du nicht mit einem „ungefähr passenden“ Preset arbeiten. Diese praxisnahe Anleitung zeigt dir Schritt für Schritt, wie du in Embrilliance unter Preferences einen eigenen Stickrahmen anlegst, Zoll in Millimeter umrechnest, den typischen Breite/Höhe-Vertauscher korrigierst und das echte „Sewing Field“ direkt vom Rahmen-Label übernimmst, damit die Vorschau wirklich zur Realität passt. Dazu bekommst du Profi-Checks gegen Rahmenkollisionen (inkl. konsequentem TRACE/Check Size) und eine saubere Routine, die dir im Alltag Zeit und Ärger spart.
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Inhaltsverzeichnis

Wenn dein Stickrahmen in Embrilliance nicht gelistet ist, ist Panik schnell da: Leere Arbeitsfläche – und im Kopf nur ein Gedanke: „Wenn ich die Zahlen falsch eingebe, knallt die Nadel in den Rahmen.“

Dieses Geräusch kennt jede Werkstatt: ein unschönes KRACK – und irgendwo liegt eine abgebrochene Nadelspitze. Das kostet Zeit, Material und Nerven.

Die gute Nachricht: Genau dafür ist dieser Workflow da. Du legst in Embrilliance ein sauberes, wiederholbares Rahmen-Profil an – so, dass das angezeigte Stickfeld am Bildschirm dem realen Stickfeld entspricht. Damit hörst du auf, „im Dunkeln“ zu digitalisieren.

Jeanette in her sewing studio introducing the topic.
Introduction

Jeanette nutzt im Video Mighty Hoops als Beispiel – die Methode gilt aber genauso für jeden Magnetrahmen eines Drittanbieters, der in Embrilliance nicht als Preset vorhanden ist (also auch für robuste Magnetrahmen, die viele Studios zur Produktionsbeschleunigung einsetzen).

Jeanette holding up the small 5x5 Mighty Hoop.
Product Demonstration
Jeanette holding up the 8x9 Mighty Hoop.
Product Demonstration
Jeanette holding up the large 8x13 Mighty Hoop.
Product Demonstration

Dein „fehlender Stickrahmen“ in Embrilliance ist nicht dein Fehler – es liegt an der Preset-Liste (und es ist lösbar)

Embrilliance bringt nicht alle Größen aller Drittanbieter mit. Deshalb kann es passieren: Du kaufst einen hochwertigen Magnetrahmen, öffnest die Software – und die Größe existiert dort schlicht nicht.

Der riskante Workaround (den viele am Anfang machen): den „nächstbesten“ Standardrahmen auswählen und irgendwie innerhalb dieser Grenze designen. Jeanette nennt das „winging it“ – und genau das ist es: Es klappt, bis es nicht mehr klappt. Meist dann, wenn ein Rand zu nah an die Kante kommt oder die Ausrichtung kippt – und die Nadel den Rahmen trifft, weil der „6x10“-Preset in Wahrheit ein paar Millimeter anders ist als dein konkreter Rahmen.

Wenn du in Magnetrahmen für Stickmaschine investiert hast, geht es um Tempo, Wiederholbarkeit und das sichere Spannen auch bei dickeren Teilen (z. B. Jacken). Dann muss die Software-Konfiguration genauso präzise sein.

Die „versteckte“ Vorbereitung vor Preferences: Was Profis prüfen, damit die Rahmen-Vorschau der Realität entspricht

Bevor du irgendetwas eintippst: Nimm den physischen Rahmen in die Hand. Verlass dich nicht auf den Marketing-Namen (z. B. „8x9“). Suche nach den eingravierten/aufgedruckten technischen Angaben am Rahmen.

Im Beispiel wird der Rahmen als „8x9“ verkauft – auf dem Label steht aber 8.41" x 9.1875".

Warum ist das wichtig? Weil Embrilliance die Sicherheitsgrenze anhand deiner Eingaben zeichnet.

  • Zu klein eingegeben: Du verschenkst nutzbare Stickfläche.
  • Zu groß eingegeben: Du riskierst einen Nadel-/Rahmentreffer.

Prep-Checkliste ("Safe Start"-Protokoll):

  • Sichtprüfung: Finde die Sewing Field-Maße am Rahmen (nicht Außenmaß).
  • Haptik-Check: Mit dem Finger an der inneren Kante entlangfahren – das ist die harte Grenze.
  • Notieren: Exakte Zahlen inkl. Dezimalstellen aufschreiben.
  • Rechenhilfe: Rechner/Google bereit halten (Embrilliance erwartet Millimeter).
  • Backup: Falls kein Label vorhanden ist: mm-Lineal/Maßband bereitlegen.

Warnung: Mechanische Sicherheitsgefahr. Hände/Finger beim Trace/Testlauf aus dem Nadelbereich halten. Einen neuen Rahmen-Eintrag niemals „zur Probe“ mit Vollgas laufen lassen (800+ SPM). Erst langsam starten (ca. 300–400 SPM), damit du sofort hörst/siehst, wenn etwas klemmt oder anstößt.

Der einzige Menüpfad, den du brauchst: Embrilliance > Preferences > Hoops (nicht suchen, einfach gehen)

Damit du nicht im Menü „herumjagst“, hier der Pfad aus dem Video – mehr brauchst du nicht:

  • Oben in der Menüleiste Embrilliance.
  • Preferences auswählen.
  • Im Fenster links den Bereich Hoops öffnen.

Dort siehst du die Liste vorhandener Rahmen – das ist deine Schaltzentrale.

Screen recording view of the Embrilliance software interface empty canvas.
Software Walkthrough
The Preferences pop-up window showing the list of available hoops.
Menu Navigation

Neues Rahmen-Profil anlegen, ohne später Chaos zu haben (Benennung ist die halbe Miete)

In Preferences > Hoops:

  1. New klicken.
  2. Sofort einen eindeutigen Namen vergeben.

Pro-Tipp: Nenn es nicht „Mein Rahmen“. Verwende ein Schema, das auch in 3 Jahren noch eindeutig ist.

  • Schlecht: „Großer Magnetrahmen“
  • Gut: „Mighty Hoop 8x9 (Sewing Field)“

Jeanette nutzt „8 by 9 Mighty Hoop“. Genau diese Klarheit hilft, wenn du später mehrere mighty hoop Anleitung-Setups in der Liste hast und schnell den richtigen Rahmen auswählen willst.

Cursor clicking the 'New' button to create a custom hoop.
Software Action
Typing '8 by 9 Mighty Hoop' into the name field.
Data Entry

Zoll in Millimeter umrechnen – immer gleich (weil Embrilliance keine Inches akzeptiert)

Jeanette sagt es sehr direkt – aus gutem Grund: Embrilliance erwartet Millimeter. Wenn du Inches eingibst, wird „8.0“ als 8 mm interpretiert – und dein Rahmen wirkt am Bildschirm wie ein winziger Punkt.

Goldene Umrechnungsregel: $$ \text{Inches} \times 25.4 = \text{Millimeter} $$

Beispiel aus dem Video:

  • 8 inches: $8 \times 25.4 = 203.2$ mm (sie rundet auf 203 mm)
  • 13 inches: $13 \times 25.4 = 330.2$ mm (sie nutzt 330 mm)

Wichtig: Beim 8x9-Rahmen zeigt Jeanette, dass du dich idealerweise am Sewing Field orientierst (z. B. 9.1875") und nicht am gerundeten Marketing-Namen.

Praxis-Regel fürs Runden: Wenn du auf ganze Millimeter gehst, ist „konservativ“ sicherer. Lieber minimal weniger Feld definieren als zu groß – denn zu groß kann den Rahmen treffen.

Inputting millimeter values into the Width field.
Data Entry
Clicking 'Apply' to save the new hoop settings.
Software Action

Die Breite/Höhe-Falle: Ausrichtung in Embrilliance korrigieren, bevor du das Motiv „rettest“

Das ist der Punkt, an dem viele hängen bleiben: Du trägst Werte ein – und am Bildschirm wirkt der Rahmen „hochkant“, obwohl dein physischer Rahmen „quer“ ist.

Dafür bitte nicht das Motiv drehen. Das ist eine typische Falle: Du korrigierst nur die Vorschau, riskierst aber, dass das Motiv später am Kleidungsstück seitlich gestickt wird.

Jeanette zeigt die Lösung: Embrilliance denkt in Width zuerst, dann Height.

  1. Zurück zu Preferences > Hoops.
  2. Deinen neuen Rahmen markieren.
  3. Edit klicken.
  4. Werte tauschen. Größere Zahl in Width, kleinere in Height.

Beim mighty hoop Magnetrahmen 8x9 bedeutet das: Wenn du eine horizontale (Landscape) Darstellung willst, gehört die größere Dimension (ca. 233 mm) in Width.

The canvas grid updates to reflect the new square hoop shape.
Result Verification
Entering 330mm for the 13-inch width of the larger hoop.
Data Entry

Gegencheck mit dem echten Sewing Field (nicht mit dem Marketing-Namen), damit die Nadel nicht den Rahmen trifft

Jeanette verweist erneut auf das Label: 8.41" x 9.1875". Das ist präziser als „8x9“.

Wenn du nur „8x9“ (203 mm x 228 mm) eingibst, bist du in vielen Fällen auf der sicheren Seite – weil du ein kleineres Feld definierst als physisch möglich. Aber: Wenn ein Rahmen als „8x9“ verkauft wird, das reale Sewing Field jedoch kleiner ist (kommt bei manchen Systemen vor), und du gibst zu groß ein, kann es zum Treffer kommen.

Die TRACE-Regel (aus der Praxis, auch in den Kommentaren bestätigt): Software ist Simulation – die Maschine entscheidet.

  • Aktion: Rahmen (leer) an die Maschine.
  • Aktion: Design laden.
  • Aktion: TRACE/Check Size ausführen.
  • Sicht-Check: Kommt der Nähfuß gefährlich nah an die Innenkante?

Das ist deine Versicherung: schnell, kostenlos, und verhindert teure Schäden.

Editing the 8x9 hoop to correct the width/height swap.
Troubleshooting
Extreme close-up of the Mighty Hoop frame showing the laser-printed measurements '8.41 x 9.1875'.
Verifying Technical Specs

Warnung: Magnet-Sicherheit. Starke Magnetrahmen können mit hoher Kraft zuschnappen (Quetschgefahr) und Geräte wie Smartphones beeinflussen. Abstand zu Herzschrittmachern halten. Zur Lagerung Karton/Schaum zwischen die Magnetflächen legen, damit sie sich später kontrollierter trennen lassen.

Damit es wirklich gespeichert ist: Apply, OK – und dann prüfen, ob der Rahmen auf der Arbeitsfläche sichtbar ist

Eine Einstellung ist erst dann „real“, wenn sie gespeichert wurde. Jeanettes Reihenfolge:

  1. Apply klicken.
  2. OK klicken.
  3. Sichtprüfung: Auf dem Raster – ist die Rahmenkontur sichtbar?

In den Kommentaren taucht genau dieses Problem auf: „Alles gemacht, aber kein Rahmen sichtbar.“ Ein häufiger Grund: Name/Werte eingegeben, aber Apply nicht gedrückt.

Troubleshooting-Tipp: Wenn der Rahmen nicht angezeigt wird, im View-Menü prüfen, ob Draw Hoop aktiviert ist.

Jeanette pointing to the label on the hoop explaining the dimensions.
Explanation

Entscheidungshilfe: „Sewing Field“-Werte vs. gerundete Werte (damit du nicht endlos grübelst)

Nutze diese Logik, um die richtigen Zahlen zu wählen:

Schritt 1: Hat dein Rahmen ein Label mit Dezimalstellen (z. B. 8.41")?

  • JA: Genau diese Werte in mm umrechnen und verwenden.
  • NEIN: Innenmaß selbst messen und mit Sicherheitsreserve arbeiten (kleiner ist sicherer).

Schritt 2: Sieht der Rahmen am Bildschirm „verdreht“ aus?

  • JA: Width/Height in Preferences tauschen.
  • NEIN: Weiter.

Schritt 3: Kannst du trace/check size laufen lassen?

  • JA: Immer tracen.
  • KNOW: Stopp – nicht sticken, bevor du getraced hast.

Praxis-Fixes aus den Kommentaren: 3 typische Probleme – und wie du schnell wieder weiterkommst

Hier sind die häufigsten Stolpersteine, die in den Kommentaren auftauchen:

1) „Ich habe den Rahmen angelegt, aber am Bildschirm erscheint nichts.“

Wahrscheinliche Ursache: Apply wurde nicht geklickt oder die Ansicht blendet den Rahmen aus. Lösung: Preferences erneut öffnen und prüfen, ob der Rahmen in der Liste steht. Wenn du dir eine Bibliothek an mighty hoop Magnetrahmen anlegst: jeden Eintrag einzeln anlegen und nach jedem Eintrag speichern.

2) „Mein Motiv ist am Ende hochkant statt quer.“

Wahrscheinliche Ursache: Breite/Höhe vertauscht. Lösung: Werte in Preferences tauschen. Als Workaround wurde in den Antworten auch genannt: Motiv drehen, damit es in den Rahmen passt – das kann funktionieren, ist aber nur sinnvoll, wenn du sicher bist, dass die Stickausrichtung am Kleidungsstück trotzdem stimmt.

3) „Ich habe 12 cm x 12 cm eingegeben – stimmt das?“

Wahrscheinliche Ursache: Einheiten-Verwechslung. Lösung: Embrilliance erwartet mm.

  • 5 inches = 127 mm (korrekt)
  • 12 cm müssen als 120 mm eingegeben werden (nicht 12).

Warum das Ganze? Einspannen-Physik, echtes Sewing Field und warum deine Vorschau ehrlich sein muss

Warum der Aufwand – warum nicht einfach Standardrahmen nutzen?

Standardrahmen bedeuten klassisches Einspannen zwischen Innen- und Außenring. Das kann bei empfindlichen Stoffen Glanzstellen/Rahmenabdrücke verursachen oder Maschenware verziehen.

Magnetrahmen klemmen von oben – weniger Reibung, weniger Stress beim Einspannen. Aber weil es oft Drittanbieter-Werkzeug ist, kennt die Software die Grenzen nicht automatisch.

Wenn du Embrilliance sauber auf deinen Magnetrahmen synchronisierst, bekommst du einen professionellen Ablauf:

  1. Sicherheit: Du vertraust den Grenzen.
  2. Tempo: Weniger Messen, mehr Sticken.
  3. Qualität: Weniger Verzug durch falsches Einspannen.

Nächster Schritt: Wenn eigene Rahmenprofile echte Produktionszeit sparen

Sobald du diese Profile einmal sauber angelegt hast, merkst du: Du arbeitest schneller, weil du nicht mehr gegen die Einrichtung kämpfst.

Wenn du mit einer Ein-Nadel-Maschine arbeitest und ständig neu einspannen musst, um Passung/Ausrichtung zu retten, ist ein Magnetrahmen für brother se1900 (oder ein passendes Modell) oft ein sinnvoller erster Schritt, um Einspannfehler zu reduzieren.

Wenn du jedoch regelmäßig Serien von 20, 50 oder 100 Teilen machst, ist irgendwann nicht mehr der Rahmen der Engpass, sondern die Maschine: Bei Ein-Nadel-Maschinen musst du für jede Farbe manuell wechseln. In der Praxis ist das der Punkt, an dem viele über eine Mehrnadelstickmaschine nachdenken.

Betriebs-Checkliste: Die „Kein Rahmen-Treffer“-Routine, die du jedes Mal durchziehst

Damit du nicht wieder Nadeln brichst, nutze diese Checkliste vor jedem Lauf mit einem neuen Rahmenprofil:

  • Profil-Check: Ist in Embrilliance wirklich dein konkretes Rahmenprofil ausgewählt (nicht „Generic 5x7“)?
  • Sicht-Check: Passt Form/Ausrichtung der Rahmenkontur am Bildschirm?
  • Swap-Check: Wenn die Kontur „gedreht“ wirkt: Width/Height in Preferences getauscht?
  • Maschinen-Check: Rahmen korrekt montiert?
  • Trace-Check: TRACE/Check Size an der Maschine ausführen (Pflicht).
  • Ecken-Check: Bei großen Feldern wie dem Mighty Hoop 8x13 Magnetrahmen die Ecken beim Trace besonders beobachten.

FAQ

  • Q: Wie füge ich in Embrilliance eine Magnetrahmen-Größe eines Drittanbieters hinzu, wenn sie in der Preset-Liste fehlt?
    A: Lege in Embrilliance unter Preferences ein eigenes Rahmenprofil an und trage das Sewing Field in Millimetern ein.
    • Öffne Embrilliance > Preferences > Hoops, klicke New und vergib einen eindeutigen Namen (Marke + Größe + „Sewing Field“).
    • Lies die Sewing Field-Maße direkt vom Rahmen (nicht den Marketing-Namen).
    • Rechne Zoll in mm um (inches × 25.4) und trage Width/Height im neuen Profil ein.
    • Erfolgskontrolle: Die Rahmenkontur erscheint auf der Arbeitsfläche und entspricht der realen Ausrichtung.
    • Wenn es nicht klappt: Preferences erneut öffnen und prüfen, ob du Apply vor OK geklickt hast; danach View > Draw Hoop aktivieren.
  • Q: Welche Sewing-Field-Werte sollte ich in Embrilliance für einen Mighty Hoop 8x9 eingeben, wenn auf dem Label Dezimalwerte wie 8.41" × 9.1875" stehen?
    A: Nimm die exakten Sewing-Field-Dezimalwerte vom Label, rechne sie in Millimeter um und arbeite konservativ.
    • Lies das Sewing Field vom Label (z. B. 8.41" × 9.1875"), nicht das Außenmaß.
    • Rechne jede Seite in mm um (inches × 25.4).
    • Trage die mm-Werte in Preferences > Hoops > Edit ein.
    • Erfolgskontrolle: Die Rahmenkontur am Bildschirm ist plausibel und du bleibst mit dem Motiv sicher innerhalb der Grenze.
    • Wenn es nicht klappt: Innenöffnung mit mm-Lineal/Maßband prüfen und die Werte entsprechend anpassen.
  • Q: Warum sieht ein eigener Rahmen in Embrilliance hochkant aus, obwohl der physische Rahmen quer ist – und wie korrigiere ich die Ausrichtung?
    A: Tausche im Rahmenprofil die Werte für Width und Height – drehe nicht „blind“ das Motiv, nur damit es am Bildschirm gut aussieht.
    • Öffne Preferences > Hoops, wähle den Rahmen und klicke Edit.
    • Tausche die Zahlen so, dass die größere Zahl in Width steht, wenn du eine horizontale Vorschau willst.
    • Speichere mit Apply und dann OK.
    • Erfolgskontrolle: Die Rahmenkontur entspricht der realen Querform.
    • Wenn es nicht klappt: Prüfe, ob im Arbeitsbereich wirklich dieses Rahmenprofil aktiv ist (nicht ein Preset).
  • Q: Was ist der sicherste Weg, um nach dem Anlegen eines neuen Rahmenprofils einen Nadel-/Rahmentreffer zu vermeiden?
    A: Führe immer einen TRACE/Check Size an der Maschine durch, bevor du mit einem neuen Profil stickst.
    • Rahmen montieren (leer), Design laden.
    • TRACE/Check Size starten und den Lauf an der Innenkante beobachten.
    • Wenn möglich langsam starten, damit du Kontakt/Blockaden sofort bemerkst.
    • Erfolgskontrolle: Der Trace bleibt sicher innerhalb der Innenkante.
    • Wenn es nicht klappt: In Embrilliance ein kleineres (sichereres) Sewing Field eintragen und erneut tracen.
  • Q: Warum wurde mein Rahmen in Embrilliance winzig, als ich Inches oder Zentimeter eingegeben habe – und welche Einheit erwartet Embrilliance?
    A: Embrilliance erwartet Millimeter; Inches oder „12 cm“ können als wenige Millimeter interpretiert werden.
    • Inches immer in mm umrechnen (inches × 25.4).
    • Zentimeter als Millimeter eingeben (Beispiel: 12 cm = 120 mm).
    • Werte in Preferences > Hoops > Edit kontrollieren.
    • Erfolgskontrolle: Die Rahmenkontur ist realistisch groß und nicht nur ein Punkt.
    • Wenn es nicht klappt: Werte neu eingeben und mit Apply speichern.
  • Q: Ich habe einen neuen Rahmen in Embrilliance Preferences > Hoops angelegt, aber die Rahmenkontur wird nicht angezeigt – wie aktiviere ich die Anzeige?
    A: Stelle sicher, dass das Profil gespeichert ist und die Rahmenanzeige in View aktiv ist.
    • Preferences > Hoops öffnen und prüfen, ob der Rahmen in der Liste steht.
    • Apply klicken, dann OK.
    • Unter View prüfen, ob Draw Hoop aktiviert ist.
    • Erfolgskontrolle: Die Kontur erscheint auf dem Raster.
    • Wenn es nicht klappt: Embrilliance neu starten und erneut prüfen.
  • Q: Welche Sicherheitsmaßnahmen gelten bei starken Magnetrahmen und beim Testlauf eines neuen Rahmenprofils?
    A: Behandle Magnetrahmen als Quetschgefahr und neue Profile wie einen mechanischen Test.
    • Finger aus dem Schließbereich halten; Magneten können hart zuschnappen.
    • Abstand zu Herzschrittmachern; Geräte schützen; zur Lagerung Karton/Schaum dazwischen.
    • Vor dem Sticken TRACE/Check Size ausführen und nicht mit Vollgas „testen“.
    • Erfolgskontrolle: Magneten schließen kontrolliert und der Trace läuft ohne Kontakt.
    • Wenn es nicht klappt: Sofort stoppen und die Sewing-Field-Werte sicherer (kleiner) wählen.
  • Q: Wenn das Anlegen eigener Rahmenprofile in Embrilliance für die Produktion trotzdem zu langsam ist: Wann sollte ich Technik, Magnetrahmen oder eine Mehrnadelstickmaschine upgraden?
    A: Gehe stufenweise vor: erst Routine standardisieren, dann Einspann-Tooling optimieren, dann Kapazität erhöhen.
    • Level 1 (Routine): Exaktes Rahmenprofil wählen, Ausrichtung prüfen, immer tracen.
    • Level 2 (Tool): Magnetrahmen nutzen, wenn Einspannen/Verzug/Fehlausrichtung der Engpass ist.
    • Level 3 (Kapazität): Mehrnadelstickmaschine erwägen, wenn Farbwechsel bei Serien (z. B. 20+ Teile) die Ausbringung begrenzen.
    • Erfolgskontrolle: Der größte Engpass (Einspannen, Passung oder Farbwechsel) sinkt messbar.
    • Wenn es nicht klappt: Zeitfresser (Einspannen vs. Ausrichten vs. Farbwechsel) tracken und zuerst den größten Hebel lösen.