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Wenn du das Brother V-Series Upgrade Kit 1 (Premium Pack I) gekauft hast, dann geht es dir nicht um „mehr Menüs“ – sondern um den Schritt von der Hobby-Grenze hin zu mehr Kapazität und weniger Umspannen. Du willst das 200×300 mm-Stickfeld nutzen, weniger Einspannvorgänge und eine sauberere Ausrichtung bei größeren Motiven.
Die gute Nachricht: Die Installation ist absolut machbar. Die schlechte Nachricht: Die meisten Fehlschläge entstehen durch zwei winzige Fehler – falsche Maschinen-Nummer eingetippt oder ein USB-Stick, der nicht wirklich „forensisch“ leer ist.
Diese Anleitung ist wie ein „Flugsimulator“: Wir folgen dem exakten Ablauf für Brother Innov-is V-Serie (V3 und V7) – und legen zusätzlich klare Kontrollpunkte und Sicherheitsregeln dar. So installierst du nicht nur Software, sondern erweiterst deine Produktionsfähigkeit zuverlässig.

Erstmal durchatmen: Upgrade Kit 1 ist sicher – wenn du die Reihenfolge respektierst
Es ist normal, dass einem kurz mulmig wird, wenn dieser weiße „Program Update“-Bildschirm erscheint. Ein Firmware-Update schreibt im Prinzip am „Gehirn“ der Maschine.
Die stabilisierende Wahrheit: Wenn du die Reihenfolge exakt einhältst – zuerst die Basis-Firmware aktualisieren, danach das Kit zertifizieren – bleibst du im vorgesehenen Sicherheitsrahmen des Herstellers.
Im Studio ist dieses Upgrade für uns das Tor zu professionelleren Abläufen: Aus einer Haushaltsmaschine wird eine brother Stickmaschine mit 8x12 Stickrahmen-fähige Workstation. 200×300 mm ist ein typisches Arbeitsfeld für große Taschenpanels und Rückenmotive.

Die „versteckte“ Vorbereitung, die 90 % der Fehler verhindert (USB, Strom, Notizen)
Bevor du überhaupt die Brother-Website öffnest, sichern wir die Rahmenbedingungen. Ziel: keine Improvisation, während die Maschine im Update-Modus ist.
„Versteckte“ Checkliste (bitte jetzt bereitlegen):
- Deine Brother V3/V7.
- Ein PC mit Internetzugang.
- Ein dedizierter USB-Stick: Im Video wird vor allem betont: Er muss leer sein. (In der Praxis sind kleinere/ältere Sticks oft unkomplizierter – entscheidend ist aber: wirklich leer und korrekt formatiert.)
- Upgrade-Kit-Box: Anleitung + CD + gedruckter Key.
- Papier + Stift: Nicht auf Screenshots verlassen – Displays sperren, Dateien verschwinden, Zahlen werden verwechselt.
Zwei Profi-Gewohnheiten für Sicherheit:
- „Handshake“-Protokoll: Schreibe die interne Maschinen-„No.“ und später den Certification Key auf dasselbe Blatt (z. B. auf den CD-Umschlag). So bleibt alles zusammen.
- „Bunker“-Mentalität: Starte kein Update bei instabiler Stromversorgung. Kabel fest einstecken, keine Stolperfallen.
Warnung: RISIKO FÜR SYSTEMINTEGRITÄT. Während der „Saving“-/Speicherphase niemals den Hauptschalter ausschalten und den USB-Stick nicht abziehen. Ein unterbrochener Schreibvorgang kann den Startbereich beschädigen – dann hilft oft nur noch der Service.
Vorbereitung (Pre-Flight-Check)
- USB-Check: Du hast einen USB-Stick, den du komplett formatieren darfst.
- Key finden: CD-Key vom Upgrade Kit 1 auf dem CD-Umschlag (beginnt typischerweise mit „VBKIT…“).
- Analog-Backup: Stift und Papier liegen bereit.
- Zeitfenster: 20–30 Minuten ohne Unterbrechung (keine Kinder/Haustiere am Kabel).
- PC ohne Laufwerk: Falls dein PC kein CD-Laufwerk hat: Inhalte der CD auf einem anderen Rechner auf einen USB-Stick/Ordner kopieren oder ein externes USB-CD-Laufwerk nutzen.

Firmware-Version an der Brother Innov-is V3 zuerst prüfen (nicht überspringen)
Wir brauchen den Ist-Stand. An der Maschine: Einstellungen (Seiten-/Settings-Icon) → nach unten scrollen bis Version.
Im Video steht die Maschine vor dem Update auf Version 1.06. Ziel ist typischerweise 5.14 (oder höher, je nach aktuellem Release).
Warum das wichtig ist: Du kannst das „Kit“ erst zertifizieren, wenn die Basis-Firmware kompatibel ist. Auf alter Firmware fehlt die Zertifizierungs-Option oft komplett.

Richtige Brother V-Serie Firmware im Brother Solutions Center laden (Modell + Region sind entscheidend)
Am PC ins Brother Solutions Center gehen – hier lohnt sich Genauigkeit:
- Region wählen: passend zu deinem Land/Vertrieb.
- Produktsuche: Home Sewing Machine → V Series → exaktes Modell auswählen (z. B. Innov-is V3).
- Abgleich: Versionsnummer auf der Website mit der Versionsnummer am Maschinen-Display vergleichen. Die Website-Version muss höher sein.
Der Klick-Ablauf:
- Betriebssystem auswählen.
- Downloads → Update Software.
- EULA akzeptieren und herunterladen.
Praxis-Hinweis: Lade wirklich das Firmware-Update (nicht nur Handbuch/Info). Im Video wird gezeigt, dass es sich um eine Update-Datei handelt, die direkt auf den USB-Stick kopiert wird.

USB-Stick wirklich leer machen – dann nur die Update-Datei ins Root-Verzeichnis kopieren
Das ist der häufigste Grund für „Update startet nicht“.
So wird der Stick „forensisch leer“:
- USB-Stick in den PC stecken.
- Laufwerk → Rechtsklick → Formatieren (wenn gefragt: FAT32 auswählen). Dadurch wird alles gelöscht.
- Nur die heruntergeladene Update-Datei auf den Stick kopieren.
- Wichtig: Nicht in einen Ordner legen. Die Datei muss im Root (oberste Ebene) liegen.
Warum das zählt: Der Update-Modus sucht sehr simpel. Zusätzliche Dateien/Ordner können dazu führen, dass die Maschine die Update-Datei nicht sauber findet.
Wenn du eine brother v3 nutzt, ist diese „Blank USB“-Regel nicht optional – sie entscheidet oft über Erfolg oder Fehlermeldung.

Brother V-Serie in den „Program Update“-Modus starten (Nadeleinfädler + Einschalten)
Das ist eine kleine Fingerkoordination. So klappt es zuverlässig:
- Maschine AUS.
- Taste für den automatischen Nadeleinfädler finden.
- Diese Taste drücken und halten.
- Mit der anderen Hand den Hauptschalter einschalten.
- Kontrollpunkt: Erst loslassen, wenn der Bildschirm weiß leuchtet.
Du solltest jetzt die „Program Update“-Oberfläche sehen: ein reduzierter weißer Screen mit großen Symbolen (USB / Card). Das zeigt: Du bist nicht im normalen Näh-/Stickmodus.

Firmware von USB laden und bis 100 % warten (Strom nicht anfassen)
Wenn die Maschine im Update-Modus ist:
- Den vorbereiteten USB-Stick in den USB-Port stecken.
- Am Display das USB-Symbol antippen.
- Kontrollpunkt: Der Dateiname sollte angezeigt werden. Wenn der Bereich leer bleibt, stimmt meist Format/Dateiablage nicht (zurück zu Schritt 5).
- LOAD drücken.
Die Fortschrittsanzeige muss 100 % erreichen.

Warnung: SICHERHEITSABSTAND. Auch wenn du „nur“ updatest: Hände, Schmuck und Werkzeuge weg vom Nadelstangen-/Nadelbereich halten. Initialisierungen können unerwartet passieren – behandle die Maschine wie „aktiv“.
Setup-Check (direkt vor LOAD)
- Modus stimmt: Weißer Hintergrund (Update Mode), nicht der normale blaue Bildschirm.
- USB-Hygiene: Auf dem Stick liegt nur die eine Update-Datei.
- Sitz: USB steckt fest.
- Geduld: Nicht am Schalter, nicht am Stick – warten, bis der Vorgang fertig ist.

Interne Maschinen-„No.“ auslesen (nicht die Seriennummer vom Aufkleber) – sonst scheitert die Zertifizierung
Nach dem Firmware-Update und Neustart wieder in Einstellungen gehen.
Runterscrollen bis zum Feld „No.“.
- Sichtprüfung: Das ist eine 10-stellige Nummer (im Video z. B. 2255305488).
- Wichtige Unterscheidung: Das ist die interne digitale Maschinen-ID. Sie ist nicht identisch mit der Seriennummer auf dem Typenschild hinten an der Maschine.
Aktion: Diese „No.“ sauber notieren. Wenn du stattdessen die Sticker-Seriennummer verwendest, passt der erzeugte Code nicht – und die Maschine lehnt die Zertifizierung ab.

Certification Key für Upgrade Kit 1 über den Wizard erzeugen (Internet erforderlich)
Jetzt wird das physische Kit mit deiner Maschine verknüpft:
- CD aus dem Kit in den PC einlegen (oder den zuvor kopierten CD-Ordner öffnen).
- Den Setup-/Certification Wizard starten.
- Eingaben:
- CD Key vom Umschlag eingeben.
- Machine No. (interne „No.“) eingeben.
- Prüfen: Beide Eingaben noch einmal kontrollieren (Ziffer für Ziffer).
- Certify klicken.
Der Wizard gibt dir einen Certification Key aus. Den notierst du am besten direkt auf dem CD-Umschlag (wie im Video gezeigt), damit alles zusammen bleibt.

Realitätscheck: „Mein PC hat kein CD-Laufwerk…“
Das ist ein typisches Praxisproblem. Im Video wird als Tipp genannt: Lösung: Lass den CD-Inhalt auf einem Rechner mit Laufwerk komplett in einen Ordner kopieren (z. B. auf einen USB-Stick). Danach kannst du den Wizard auch von dort starten.

Certification Key an der Brother V3/V7 eingeben und Kit 1 freischalten
Zurück an die Maschine:
- Einstellungen öffnen.
- Jetzt sollte eine neue Schaltfläche sichtbar sein: CERTIFICATION (das ist ein guter Beweis, dass das Firmware-Update korrekt durch ist).
- Kit 1 auswählen.
- Certification Key über das Zahlenfeld eingeben.
- SET drücken.
Kontrollpunkt: Erfolgs-Meldung mit Aufforderung zum Neustart. Wenn ein Fehler kommt: Zahlen erneut prüfen (Tippfehler sind der Klassiker).



Abschluss-Checkliste (Finale Verifikation)
- Reihenfolge: Basis-Firmware aktualisiert → Maschine neu gestartet → erst dann Zertifizierung.
- Richtige Nummer: Interne „No.“ vom Display verwendet, nicht die Seriennummer vom Aufkleber.
- Eingabe korrekt: CD Key exakt wie gedruckt eingegeben.
- Dokumentation: Certification Key notiert und sicher abgelegt.
- Neustart: Maschine nach Erfolgsmeldung neu gestartet.
„Wo sind meine neuen Stickrahmen?“ – die Brother-Listenlogik, die fast alle kurz erschreckt
Typischer Schreckmoment: Nach dem Neustart öffnest du die Stickrahmen-Auswahl – und es sieht aus wie vorher.
Nicht in Panik geraten. Das ist normales Brother-UI-Verhalten.
Die Maschine reagiert oft erst dann sichtbar auf die neuen Größen, wenn:
- der große Stickrahmen/die große Einheit physisch angeschlossen ist und
- ein Motiv geladen wird, das das größere Feld benötigt.
Wenn du nach brother Stickrahmen Größen suchst: Die Software schaltet die Fähigkeit frei, aber die Anzeige bleibt in der Liste oft konservativ, bis die Hardware/Motiv-Anforderung da ist.

„Upgrade installiert, aber keine neuen Designs“ – die Dateien liegen auf der CD und werden nicht automatisch in die Maschine kopiert
Ein weiterer Praxis-Stolperstein (auch in den Kommentaren): Viele erwarten, dass die neuen Designs automatisch im Maschinenspeicher auftauchen.
Fakt: Das Upgrade schaltet Funktionen frei. Die Design-Dateien liegen auf der CD. Aktion: Du musst die .pes-Dateien von der CD auf einen USB-Stick kopieren und dann an der Maschine wie jedes andere Design vom USB laden.
Praxis-Entscheidung: Vlies & Einspannen, wenn du auf 200×300 mm gehst
Mehr Stickfläche bedeutet auch mehr „Physik“: Über 300 mm kann Stoff leichter nachgeben. Wenn du exakt so arbeitest wie im kleinen Rahmen, treten eher Rahmenspuren (Rahmenabdrücke) oder Passungsprobleme (Konturen passen nicht zu Flächen) auf.
Entscheidungslogik (Material → Stabilisierung):
- Szenario A: Schwerer Webstoff (Denim/Canvas)
- Stickvlies: mittleres Cutaway oder starkes Tearaway.
- Einspannen: klassisch einspannen ist meist problemlos.
- Szenario B: Dehnware (T-Shirts/Performance)
- Stickvlies: aufbügelbares No-Show Mesh (Cutaway).
- Einspannen: Float-Methode oder magnetisches Einspannen.
- Warum: Zu viel Rahmenspannung verzieht Maschenware – das sieht man im Stichbild.
- Szenario C: Empfindlich/Samt/voluminös
- Stickvlies: eher floaten, ggf. mit Sprühzeitkleber (sparsam).
- Einspannen: magnetischer Stickrahmen ist oft die schonendere Option.
- Warum: mechanischer Druck kann Flor/Volumen dauerhaft plattdrücken.
Begriffe wie Einspannen für Stickmaschine werden hier wirklich entscheidend: Je größer der Rahmen, desto wichtiger sind saubere Stabilisierung und spannungsarmes Halten.
Warum der „leere USB“ so wichtig ist – und warum große Rahmen Einspannfehler sichtbarer machen
1) USB-„Clean Room“-Regel: Der Update-Modus ist simpel. Ein Stick mit vielen Dateien kann dazu führen, dass die Maschine die Update-Datei nicht sauber erkennt. Ein leerer Stick mit genau einer Datei nimmt dem System jede Alternative.
2) Großer Rahmen = mehr Spannung: Ein 200×300 mm-Rahmen baut mehr Zug auf. Das kann zu Rahmenspuren und Verzug führen, wenn Stoff/Vlies nicht passen.
Warnung: MAGNET-RISIKO. Magnetrahmen arbeiten mit starken Neodym-Magneten. Quetschgefahr für Finger. Außerdem Abstand zu medizinischen Implantaten/Elektronik halten (z. B. Herzschrittmacher/Insulinpumpen).
Nach dem Upgrade: schneller einspannen und sauberer produzieren
Mit installiertem Kit kannst du größer arbeiten – aber bei Serien (z. B. 50 Shirts) merkst du schnell: Einspannen ist der Engpass.
Das ist der typische Produktions-Schmerzpunkt:
- Level 1 (Hobby): 1 Shirt einspannen – dauert, aber egal.
- Level 2 (Nebenjob): 20 Shirts – Handgelenk merkt man, und ein paar Teile zeigen Rahmenspuren.
- Tool-Upgrade: Magnetrahmen (im Draft als Beispielmarke genannt). Sie rasten schneller ein und reduzieren Druckspuren.
- Level 3 (Business): 100+ Teile/Woche – dann wird die Maschine selbst nicht mehr der einzige Faktor.
- Kapazität: Hier denken viele über Mehrnadelstickmaschine nach, um Fadenwechsel nicht permanent zu betreuen.
Wenn du in große, durchgehende Muster gehst (z. B. Quilts), wirst du automatisch über Stickrahmen-Optionen nachdenken, die große Flächen stabil und reproduzierbar halten.
Troubleshooting für die „schrecklichen“ Momente: Symptom → Ursache → Fix
Wenn etwas nicht klappt: kurz stoppen, prüfen, dann erneut.
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Profi-Fix |
|---|---|---|
| Upgrade fehlgeschlagen / Datei nicht gefunden | USB-Format/Ablage stimmt nicht. | USB neu formatieren (FAT32). Nur die Update-Datei ins Root, keine Ordner. |
| Neue Rahmen nicht in der Liste | UI-Verhalten. | Normal. Großen Rahmen ansetzen und ein großes Design laden. |
| „Keine Designs“ in der Maschine | Erwartungsfehler. | Designs liegen auf der CD. .pes auf USB kopieren und von dort laden. |
| Zertifizierung wird abgelehnt | Zahlendreher/Tippfehler oder falsche Nummer. | Interne „No.“ verwenden. Ziffern prüfen (0/ O, 1/ I). |
| Stoff wellt sich im großen Rahmen | Halteproblem/Stabilisierung. | Stärkeres Stickvlies oder Einspannmethode anpassen (bei empfindlichen Materialien ggf. Magnetrahmen). |
Smarter nächster Schritt nach dem 200×300 mm-Upgrade
Glückwunsch: Du hast das volle Potenzial deiner Brother V-Serie freigeschaltet.
Nächste Schritte für Qualitätssicherung:
- Testlauf: Ein großes Motiv auf Probestoff sticken und das Ergebnis auf Verzug/Passung prüfen.
- Einspannen bewerten: Wenn du beim großen Rahmen mit Spannung kämpfst oder Rahmenspuren siehst, überdenke Haltemethode und Vlies.
- Designs nutzen: Die neuen Designs von der CD auf USB kopieren und wie gewohnt laden.
Beim Aufbau deines Setups ist eine Liste kompatibler Stickrahmen für brother Stickmaschine hilfreich – aber am Ende entscheidet die Kombination aus Stabilisierung und sauberem Einspannen über die Qualität.
FAQ
- Q: Welche genaue USB-Stick-Vorbereitung ist für das Firmware-Update der Brother Innov-is V3/V7 bei der Installation von Brother V-Series Upgrade Kit 1 erforderlich?
A: Verwende einen wirklich leeren, FAT32-formatierten USB-Stick, auf dem sich ausschließlich die eine Firmware-Update-Datei im Root-Verzeichnis befindet (keine Ordner).- Formatieren: USB-Stick am PC neu formatieren (falls abgefragt: FAT32), damit alles gelöscht ist.
- Kopieren: Nur die heruntergeladene Firmware-Update-Datei ins Root-Verzeichnis kopieren.
- Entfernen: Alle Zusatzdateien (Fotos, PDFs, alte Stickdateien) löschen; keine Unterordner anlegen.
- Erfolgskontrolle: Im Program-Update-Modus erscheint der Dateiname in der Liste (nicht ein leerer Bereich).
- Wenn es trotzdem scheitert… USB erneut formatieren und die Firmware-Datei neu herunterladen, um einen fehlerhaften Download auszuschließen.
- Q: Wie gelangt man bei einer Brother Innov-is V3/V7 in den „Program Update“-Modus, ohne dass der normale Bildschirm startet?
A: Beim Einschalten die Taste für den automatischen Nadeleinfädler gedrückt halten, bis der weiße Program-Update-Bildschirm erscheint.- Ausschalten: Brother Innov-is V3/V7 zuerst AUS schalten.
- Halten: Taste für den automatischen Nadeleinfädler drücken und halten.
- Einschalten: Hauptschalter EIN schalten, während die Taste weiter gedrückt bleibt.
- Erfolgskontrolle: Weiße „Program Update“-Oberfläche mit großen USB/Card-Icons (nicht der normale blaue Näh-/Stickbildschirm).
- Wenn es trotzdem scheitert… Ablauf flüssiger wiederholen und die Taste nicht zu früh loslassen.
- Q: Welche „No.“ ist für die Zertifizierung von Brother V-Series Upgrade Kit 1 auf einer Brother Innov-is V3/V7 korrekt – und warum funktioniert die Seriennummer vom Aufkleber nicht?
A: Verwende die 10-stellige interne „No.“ aus dem Einstellungsmenü der Maschine, nicht die physische Seriennummer vom Typenschild.- Finden: Einstellungen öffnen und bis zum Feld „No.“ scrollen.
- Notieren: Die 10-stellige Nummer vor dem Start des Wizards aufschreiben.
- Vermeiden: Nicht die Seriennummer vom Aufkleber hinten an der Maschine verwenden.
- Erfolgskontrolle: Der Wizard akzeptiert die Machine No. und erzeugt einen Certification Key.
- Wenn es trotzdem scheitert… Jede Ziffer prüfen (0/O, 1/I) und CD-Key sowie Machine No. erneut sorgfältig eingeben.
- Q: Warum wird nach der Installation von Brother V-Series Upgrade Kit 1 auf einer Brother Innov-is V3/V7 der 200×300 mm-Rahmen nicht in der Stickrahmenliste angezeigt?
A: Das ist normales Brother-UI-Verhalten – die 200×300 mm-Option erscheint oft erst, wenn der große Rahmen/die Einheit angeschlossen ist oder ein Design das größere Feld benötigt.- Ansetzen: Den großen Stickrahmen/die große Einheit physisch an der Maschine anbringen.
- Laden: Ein Design öffnen, das das große Stickfeld tatsächlich erfordert.
- Prüfen: Danach die Stickrahmen-Auswahl erneut aufrufen.
- Erfolgskontrolle: Die Maschine bietet die größere Rahmengröße an, wenn Hardware/Design es verlangen.
- Wenn es trotzdem scheitert… Prüfen, ob das Basis-Firmware-Update abgeschlossen ist und ob die Schaltfläche „CERTIFICATION“ in den Einstellungen vorhanden ist.
- Q: Warum sind nach der Installation von Brother V-Series Upgrade Kit 1 auf einer Brother Innov-is V3/V7 die „30 neuen Designs“ nicht in der Maschine – und wie lädt man sie?
A: Das Kit schaltet Funktionen frei, aber die Design-Dateien liegen auf der CD und müssen als .PES-Dateien auf einen USB-Stick kopiert werden.- Kopieren: Die .PES-Design-Dateien von der Kit-CD auf einen USB-Stick übertragen.
- Einstecken: USB-Stick in die Brother Innov-is V3/V7 stecken.
- Auswählen: Designs im USB-Browser der Maschine wie gewohnt laden.
- Erfolgskontrolle: Die .PES-Dateien erscheinen im USB-Designbrowser und lassen sich sticken.
- Wenn es trotzdem scheitert… Prüfen, ob es wirklich .PES-Dateien sind (nicht gezippt/nicht in verschachtelten Ordnern) und ob der USB-Stick von der Maschine gelesen wird.
- Q: Welche wichtigsten Sicherheitsregeln gelten während eines Firmware-Updates an einer Brother Innov-is V3/V7 für Brother V-Series Upgrade Kit 1?
A: Während „Saving“ weder Strom unterbrechen noch USB abziehen und Hände/Schmuck vom Nadelbereich fernhalten.- Schützen: Ruhiges 20–30-Minuten-Zeitfenster wählen und nicht bei instabiler Stromversorgung updaten.
- Nicht anfassen: Maschine nicht ausschalten und USB nicht ziehen, solange gespeichert/geladen wird.
- Freihalten: Schmuck, Werkzeuge und Finger vom Nadelstangenbereich fernhalten.
- Erfolgskontrolle: Fortschrittsbalken erreicht 100 % und die Maschine startet danach normal.
- Wenn es trotzdem scheitert… Nicht endlos wiederholen; wenn die Maschine nicht mehr korrekt bootet, Service kontaktieren.
- Q: Wie reduziert man beim Umstieg auf 200×300 mm auf einer Brother Innov-is V3/V7 Rahmenspuren und Stoffverzug – und wann ist ein Magnetrahmen die bessere Option?
A: Zuerst Stabilisierung und Einspanntechnik anpassen; wenn Rahmenspuren oder Verzug (besonders bei Maschenware oder empfindlichen Materialien) wiederholt auftreten, ist ein Magnetrahmen oft der nächste sinnvolle Schritt.- Diagnose: Glänzende Ringe (Rahmenspuren) oder Passungsfehler → meist Halte-/Stabilisierungsthema.
- Optimieren (Level 1): Stickvlies passend zum Material wählen – schwere Webware toleriert klassisches Einspannen eher; Dehnware profitiert häufig von aufbügelbarem No-Show Mesh und Floaten; empfindliche/Flor-Materialien eher nicht quetschen.
- Tool-Upgrade (Level 2): Magnetrahmen nutzen, wenn Schraubspannung regelmäßig Spuren/Verzug verursacht.
- Erfolgskontrolle: Stoff liegt flach ohne Druckringe, und die Passung bleibt über das gesamte 200×300 mm-Feld stabil.
- Wenn es trotzdem scheitert… Vliesstärke erneut prüfen und bei steigender Stückzahl den Workflow insgesamt bewerten (Einspannen als Engpass).
